Businessplan in fünf Schritten

Wer sich selbstständig machen möchte, benötigt einen transparenten Businessplan. Eine vereinfachte Anleitung dazu finden Sie im folgenden Text.

Während in Deutschland viele Jugendliche nach der Schulzeit oder Ausbildung ohne Bedenken ein Angestellten-Verhältnis eingehen, gehört es in Asien dazu, so früh wie möglich seinen eigenen Businessplan zu erstellen. Dieser kann natürlich von Zeit zu Zeit entsprechend überarbeitet werden, aber sobald das Rohgerüst für die berufliche Zukunft einmal steht , wird der Kurs in die geplante Richtung eingeschlagen und zügig und bestimmt vorangetrieben. Ehrgeiz und Ausdauer sind natürlich Eigenschaften, welche nötig sind, um den Businessplan auch in die Tat umzusetzen, denn wenn es um die berufliche Selbstständigkeit oder Karriere allgemein geht, gilt es, so einige Widerstände zu umwinden. Das sollte bereits bedacht werden, während der Businessplan erstellt wird, damit zur gegebenen Zeit auch immer einige alternative Möglichkeiten als Lösung bei Herausforderungen dienen können. Nachfolgend einige Tipps zur Erstellung eines Businessplanes:

Brainstorming

Wer noch gar keine genaue Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft hat, kann für sich eine Art Brainstorming betreiben, das heißt, es wird alles grob aufgeschrieben, was einem spontan in den Sinn kommt. Auch wenn sich einige Tätigkeitsfelder widersprechen, ist das unerheblich. Wichtig ist der kreative Fluss und dass diese Gedanken schriftlich festgehalten werden. Um die Gliederung der einzelnen Punkte kann man sich später kümmern. Um sich entsprechend zu inspirieren, sollte man sich vermeintlich verschiedene Branchen oder Unternehmen einmal genauer ansehen.

Businessplan und Gliederung

Nach dem kreativen Schreibprozess werden alle Tätigkeitsbereiche nochmal genau angesehen und dann reiht man diese nach Prioritäten. Nach dieser Gliederung werden zudem noch Unterpunkte unter die einzelnen Stichpunkte gesetzt. Wichtig ist, dass die Gliederung sorgfältig und ordentlich niedergeschrieben oder eben abgetippt wird, damit auf einen Blick das Wesentliche ersichtlich ist.

Marktanalyse

Wer sich nun für eine Branche und ein Tätigkeitsfeld entschieden hat, sollte sich nun umfassend darüber informieren und eine entsprechende Marktanalyse durchführen. Wichtig ist vor allem, dass überhaupt Bedarf bei potentiellen Käuferschichten vorhanden sein muss, wenn es um zu vertreibende Produkte oder Dienstleistungen geht. Denn das beste Produkt wird finanziell nicht rentabel sein, wenn es keine Abnehmer dafür gibt. Spezifische Statistiken im Internet können diesbezüglich Auskunft geben. Ebenso sollte die Konkurrenz sorgfältig studiert werden, damit die Marktanalyse abgeschlossen werden kann.

Businessplan und Betriebswirtschaft

Wenn nun aus der durchgeführten Marktanalyse hervorgeht, dass Nachfrage und Angebote eines bestimmten Produktes oder einer Dienstleistung entsprechend betriebwirtschaftlicher Vorstellungen sind, sollten eine Art Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt werden, damit ein potentieller Saldo am Ende eines durchschnittlichen Geschäftsmonats errechnet werden kann. Zunächst werden Anschaffungs- und Herstellungskosten ermittelt, gegebenenfalls Personalkosten, steuerliche Abgaben, Mieten, Fuhrpark. Die sogenannten Investitionskosten können entweder durch Eigen- oder Fremdkapital gedeckt werden. Schließlich muss auch alles buchhalterisch transparent ausgewiesen werden. Schließlich werden die Einnahmen ermittelt und den Ausgaben gegenübergestellt. Nicht der Umsatz eines Monats spielt daher die größte Rolle, sondern der Reingewinn. Zudem sollen außerplanmäßige Kosten, Abschreibungen und eventuell gesetzlich vorgeschriebene Rücklagen, je nach Unternehmensform, im Vorfeld einkalkuliert weden.

Tanja Andersen, Tanja Andersen

Tanja Andersen - Immobilienkauffrau aus Selm, Autorin/Werbetexterin: Reisen, Literatur, Marketing

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