Captain America: The First Avenger 3D - mit Kino-Held Chris Evans

Captain America - The First Avenger - Filmplakat - Paramount
Captain America - The First Avenger - Filmplakat - Paramount
Ab 18. August 2011 meldet sich der nächste Marvel-Superheld im Kino: Chris Evans als Captain America, unterstützt von Hugo Weaving und Tommy Jee Jones.

Durch ein Serum zum Supersoldaten gemacht, legt sich Chris Evans als Captain America mit den Nazis an. Hugo Weaving, Tommy Lee Jones und Hayley Atwell sind dabei im nächsten Marvel-Superhelden-Film, der natürlich in 3D ins Kino kommt. Ab 18. August 2011 beginnt die Reise ins Kriegsjahr 1943.

"Captain America: The First Avenger 3D" - Die Handlung des Superhelden-Films

Einfach nur seinem Land helfen will Steve Rogers (Chris Evans). Das Problem ist, dass der junge Mann sehr schmächtig ist, ein Strich in der Landschaft. Kaum einer nimmt ihn wahr und wer es doch tut, haut ihm gleich eins auf die Mütze. Das zweite Problem von Steve ist nämlich, dass er keinem Kampf aus dem Weg geht, sich seinen Widersachern ständig in den Weg stellt. Dies ruft den Wissenschaftler Abraham Erskine (Stanley Tucci) auf den Plan, der ein Superserum entwickelt hat. Mit der Hilfe des Serums will Erskine einen Supersoldaten erschaffen, der der USA im Zweiten Weltkrieg die Oberhand verschaffen soll. Steve zeichnet sich durch sein großes Herz, seinen Mut und seine Erfahrungen als "kleiner Mann" aus, sehr zum Leidwesen des harten Colonels Chester Phillips (Tommy Lee Jones), aber zur Freude von dessen Kollegin Peggy Carter (Hayley Atwell). Als Captain America nimmt Steve kurz darauf allerhand Nazis auseinander. Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können, denn der Wissenschaftler Johann Schmidt (Hugo Weaving), an dem ein frühes Experiment von Erskine scheiterte, will als Red Skull die Kontrolle über die Welt und dabei sogar Hitler überflügeln.

Superheld Captain America - der erste Avenger

Captain America gilt als erster der Avengers, der Siperhelden-Vereinigung, die unter Leitung von Nick Fury das Böse bekämpfen soll. Zu der Gruppierung gehören außerdem so illustre Charaktere wie Iron Man, Hulk und Thor. Der Comicheld Captain America tauchte bereits 1944 auf der Mattscheibe auf und war seitdem in zahlreichen Filmen und TV-Serien zu sehen. Am Bekanntesten sind hiervon die beiden Fernsehfilme des Jahres 1979 sowie die Verfilmung aus dem Jahr 1990. Nach gutem Erfolg in den USA ist zudem bereits jetzt klar, dass es im Jahr 2014 einen zweiten "Captain America" geben wird, Hauptdarsteller Chris Evans hatte sich schon im Vorfeld für mehrere Filme verpflichten lassen. Hierzu gehört nicht nur die Fortsetzung, sondern auch der Ensemble-Film "The Avengers", der im Mai 2012 ins Kino kommt sowie "Nick Fury" im Jahr 2014.

Regisseur Joe Johnston - Oscar-Preisträger inszenierte "Captain America"

Die Regie bei "Captain America: The First Avenger" führte Joe Johnston. Jahrgang 1950, ist der Texaner gern gewählter Mitarbeiter von Produzent Steven Spielberg. Für ihn war er unter anderem für die Spezialeffekte beim Indiana-Jones-Film "Jäger des verlorenen Schatzes" (1981) tätig, für die er den Oscar erhielt. Johnstons erster Film war "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" (1989) - ironischerweise lässt er in seinem neuen Film "Captain America" seinen Hauptcharakter enorm wachsen. Zu den weiteren Filmen des Regisseurs zählen "Rocketeer" (1991), "Jumanji" (1995), "Jurassic Park III" (2001), "Hidalgo" (2004) und zuletzt "The Wolfman" (2010). Das Drehbuch zu "Captain America" stammt von Christopher Markus und Stephen McFeely, die zuletzt die Skripte zu den drei "Die Chroniken von Narnia"-Filmen (2005-2010) schrieben und einen Emmy für das Buch zu "The Life and Death of Peter Sellers" (2004) gewannen.

Chris Evans - Aus Human Torch wird Captain America

Hauptdarsteller Chris Evans wirkt wie perfekt für die Rolle des Captain America: Gewaltig muskulös, heroisch und sehr nobel wirkt er sowohl als schmächtiger, junger Mann wie auch als Verkleidung des Captain America. Der 1981 geborene Evans spielt seit 2000 Rollen, begann mit TV-Serien und hatte seine ersten Erfolge mit der Klamotte "Nicht noch ein Teenie-Film!" (2001) und der Komödie "Voll gepunktet" (2004). Dass er auch ernst kann, zeigte er in "Final Call" (2004), bevor er erstmals zum Superhelden aufstieg: Als Human Torch war er ein Teil der "Fantastic Four" in den Filmen der Jahre 2005 und 2007. Nach "Sunshine" (2007) und "Street Kings" (2008) gab es mit "Push" (2009) den nächsten Superhelden-Film. Nach "The Losers" folgte der nächste Film mit übernatürlichen Fähigkeiten: In "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" (2010) legte Evans einen denkwürdigen Auftritt hin. Am 16. Februar 2012 startet der neueste Film mit Chris Evans, die Komödie "Der perfekte Ex" mit Anna Faris in der Hauptrolle.

Hugo Weaving, Tommy Lee Jones und mehr in "Captain America"

So passend Chris Evans für die Rolle des Captain America ist, so passend sind auch die Nebendarsteller, allen voran Hugo Weaving als Johann Schmidt beziehungsweise Red Skull. Weaving ist in erster Linie bekannt für seine Rollen als Elrond in "Der Herr der Ringe" (2001-2003) und dem bald erscheinenden Doppel-Film "Der Hobbit" (2012/2013) und als Agent Smith in der "Matrix"-Trilogie (1999-2003). Außerdem kennt man ihn als Transsexuellen in "Priscilla - Königin der Wüste" (1994), Bösewicht in "V wie Vendetta" (2006) und "The Wolfman" (2010) sowie als Synchronstimme von Megatron in "Transformers 1-3" (seit 2007). Ebenfalls gut in ihre Rollen passen Tommy Lee Jones ("Men in Black", Oscar für "Auf der Flucht"), Hayley Atwell ("Die Säulen der Erde", "Die Herzogin"), Sebastian Stan ("Black Swan") als Cap-Kumpel Bucky Barnes, Stanley Tucci ("In meinem Himmel") und Dominic Cooper ("Die Herzogin", "Immer Drama um Tamara") als Howard Stark, Vater von "Iron Man" Tony Stark.

Film-Kritik - "Captain America: The First Avenger"

Recht schmalzig kommt "Captain America" daher, aber genau so ist es schließlich auch gewollt. Cap soll als gutherziger, nobler Ritter erscheinen, der die USA und somit auch die ganze Welt verteidigt. Das Flair kommt im Film gut rüber, der von den Darstellern und klasse Effekten sehr schön unterstützt wird. Darüber hinaus kommt trotz Themen wie Nazis und Weltkrieg eine gehörige Portion Witz auf, die den Film trotz seines Bluckbuster-Charakters sehr leicht erscheinen lässt. Und obwohl eingefleischte Comic-Fans mal wieder einschneidende Story-Unterschiede zwischen Comic und Film akzeptieren müssen, ist "Captain America" dennoch ein unterhaltsames Spektakel. Zwar geht es manchmal etwas zu ruhig zu, doch die Geschichte wird gut aufgebaut und lässt viel Raum für den 2014 folgenden zweiten Teil. Wichtig wie in (fast) jedem Marvel-Film: Bis nach dem Abspann sitzen bleiben! Wer diesen Nachklapp verpasst, ist selbst Schuld...

Quellen

Paramount

Offizielle deutsche Film-Website

Blickpunkt:Film

Internet Movie Database

Mathias Wagner, Christine Wagner

Mathias Wagner - Ich bin seit dem 23. April 2010 Mitglied von Suite101 und weiß inzwischen die Möglichkeiten zu schätzen, die mir dieses ...

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