Chinesisch kochen – Glossar der wichtigsten Begriffe

Chinesisches Koch-ABC - Christine Konkel
Chinesisches Koch-ABC - Christine Konkel
Von Agar Agar über Mungobohnenkeimlinge bis zu Wuxiang fen. All' diese Begriffe aus der asiatischen Küche werden ausführlich erklärt.

Frühlingsrollen, Melonensuppe oder Hühnerfleisch süß-sauer. In den letzten Jahren ist die chinesische Küche endgültig in Deutschland angekommen. Nicht nur, dass die zahlreichen chinesischen Restaurants stets gut gefüllt zu sein scheinen, immer mehr Menschen möchten auch selbst kleine asiatische Köstlichkeiten zubereiten. Doch bei dem Blick in die gängigen Kochbücher, kommen einem oft viele Fragen. Der Grund: typische chinesische Gerichte werden natürlich auch mit chinesischen Zutaten zubereitet, die wir in Deutschland vielleicht nicht kennen. Der Artikel klärt wichtige Begriffe, die ihnen bei ihrer Rezept-Recherche begegnen können.

Chinesische Zutaten von Agar Agar bis zu Mungokeimlingen

Agar Agar – Dabei handelt es sich um eine Art Gelatine, die aus Algen hergestellt wird und nicht gekühlt werden muss.

Bambussprossen – Die Bambusbohnen sind eine der bekannteren Zutaten der chinesischen Küche und gehören in vielen Supermärkten zum Stammsortiment. Bei den Bambussprossen handelt es sich um cremefarbene Schößlinge der Bambuspflanze. Sie können in Wasser einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Chinesischer schwarzer Essig – Der chinesische Essig ist schwarz und milder, als der Essig, den wir in Deutschland kennen. In normalen Supermärkten ist er meist nicht erhältlich, in chinesischen Lebensmittelläden gehört er zum Stammsortiment. Möchten Sie ein Rezept ausprobieren, für dass sie den schwarzen Essig brauchen, bekommen ihn aber nirgendwo, können sie ersatzweise auch mit Wasser verdünnten Apfelessig verwenden. Auch Reisessig oder Malzessig eignen sich als Ersatz.

Mungobohnenkeimlinge – Die Sprösslinge der Mungobohne sind ein klassisches Wok-Gemüse, haben aber nur wenig Eigengeschmack. Interessant: Aus dem Mehl der Mungobohnenkeimlinge werden die chinesischen Glasnudeln hergestellt.

Weiter im ABC der Begriffserklärungen – von Loempia bis zu Wuxiang fen

Loempia – Loempia ist ein anderes Wort für Frühlingsrolle. Das klassische und vielleicht bekannteste chinesische Gericht, bestehend aus Teighüllen, die mit Fleisch und/oder Gemüse gefüllt sind, wird als Vorspeise serviert.

Sataysoße – Die beliebte Satay-Sauce wird aus speziellen Gewürzen und gerösteten Erdnüssen hergestellt. Sie ist in Flaschen erhältlich und hält sich nach Öffnung nicht lange. Wichtig: Unbedingt im Kühlschrank aufbewahren!

Strohpilze – Bei Strohpilzen handelt es sich um kleine, runde, graue Pilze, die sich nicht sehr lange halten. Sie sind hauptsächlich in Dosen erhältlich.

Wintermelone – Äußerlich wie eine herkömmliche Wassermelone aussehend, hat die chinesische Wintermelone kein rotes, sondern zartgrünes Fruchtfleisch. Ein weiterer Unterschied zur Wassermelone: Die Wintermelone schmeckt milder.

Won-Ton-Teigblätter – Diese dünnen, kleine Nudelteigquadrate aus Mehl und Eigelb sind in Packungen von circa 30 Stück im Handel erhältlich.

Wuxiang fen – Mit Wuxiang fen wird eine Gewürzmischung bestehend aus fünf süßen Zutaten bezeichnet. Nelke, Cassia, Sternanis, Fenchel und chinesische Pfefferkörner sind die Gewürze dieser Mischung. Zusammen mit Salz wird es häufig als Dip für gebratenen Speisen benutzt.

Christine Konkel, Christine Konkel

Christine Konkel - Christine Konkel ist seit 2007 neben ihrem Studium der Germanistik und Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum journalistisch ...

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