Christoph Schellhorn - box of chocolates

box of chocolates - Christoph Schellhorn
box of chocolates - Christoph Schellhorn
Eine brodelnde Mixtur aus Acoustic Rock, Folkblues, Balladen und überraschenden Instrumentals. Forrest Gumpp hätte seine Freunde dran.

Zehn Pralinen aus der Konditorei Schellhorn verwöhnen den Gaumen mit raffinierten Rezepturen. Der charmante Österreicher hat in seiner Küche zwei Handvoll preiswürdiger Einzelstücke geschaffen, die den Feinschmecker in uns trefflich verführen. Süße Leckereien ohne Zucker; Zartbitter neben Nougat und Trüffel. Mal pur, mal gefüllt. Ein Narr ist, wer sich dem verweigert.

Neben Christoph Schellhorn mit Gesang, den Gitarren und Bass ist auch sein Freund Martin „Schützi“ Wagner an den Drums und Percussion mit dabei. Diese beiden mischen Melodie und Rhythmus, Dur und Moll auf mannigfaltige Art; immer locker und fröhlich, und mit Tiefgang und Präzision.

Respekt vor dem Traditionellen – Freiheit für die Zukunft

Christoph Schellhorn ist nicht nur ein ausgezeichneter Musiker, sondern auch ein überzeugender Komponist. Sieben Titel stammen aus der eigenen Feder; eines, „Déjà-Vu“, ist ein Instrumental. Mit dreien macht er eine würdige Verbeugung vor der Tradition der Folk-Musik. Neben den beiden amerikanischen Großmeistern Monte Montgomery („Wishing Well“)und Tom Paxton („Last Thing On My Mind“) gilt eine besondere Aufmerksamkeit dem „Kufsteinlied“ des Karl Ganzer.

In seinen Texten beschreibt Schellhorn die kleinen alltäglichen Fallen und Freuden, Begegnungen und Konfrontationen, Schein und Wirklichkeit. Besonders hervorragend wird dieses tägliche neue Bemühen in dem Song „Wishing Well“ von Monte Montgomery ausgedrückt:

„I used to be an average man

with bigger than average plans

somehow I got lost along the way

and now I’m here

don’t know you could be the one to set me free

waited all my life to be someone somebody could see

and you could find me still in the corner of a box

marked lost and found at the bottom of a wishing well“

Überragende Fingerfertigkeit ermöglicht spielerische Fantasie

Schellhorn hat bei einer Reihe von Meistern seines Fachs gelernt. So kann der Autodidakt aus einer Fülle von technischen Tricks, klanglichen Finessen und seiner vielfältigen Virtuosität schöpfen. Sein ausgereiftes Fingerpicking, sein meisterliches Glissando und bodenständiges Slide-Spiel zeichnen ihn aus.

Und er beginnt sofort mit kraftvollem, swingendem Akkordspiel im Titelstück „Box Of Chocolates“. Schützi an den Drums treibt den Beat. Darüber legt sich eine feine Improvisation auf der akustischen Gitarre. Mit diesem klaren, perlenden Spiel geht es auch durch die weiteren Titel. Ganz besonders kommen Schellhorns Qualitäten im Instrumental „Déjà-Vu“ zur Geltung. Hier wird ein Geschmacks-Feuerwerk der Extraklasse gezündet!

Und dann kommt „Wannabe“. Gefüllt mit schweren Prozenten geht die Wirkung dieser Praline direkt ins Blut. Das Herz wird warm, der Bass groovet rührend durch die Füllung. Leicht und meisterlich formt der Chef Melodie und Rhythmus; rechte und linke Hand zeigen einmal mehr wozu sie in der Lage sind. Ein paar Flageoletts oben drauf, fertig ist das Meisterstück: Prädikat besonders wertvoll!

Als letztes Leckerli der Box das „Kufsteinlied“ von Karl Ganzer. Ganz ohne Echo der Berge, aber mit Spirit und Seele wird hier ein Stück Folk(s)- Kunst geboten, dass weit über die Heimat des Tirolers hinaus klingt. Schellhorn schlägt meisterhaft die Brücke von starrer Tradition hin zu moderner, zeitgemäßer Adaption. Man spürt die echte Liebe, die Karl Ganzer in sein Heimatlied komponiert hat, ebenso wie Christoph Schellhorns überragende Virtuosität diese wieder frei zu lassen.

Diese Box of Chocolates ist Praline für Praline ein Genuss. Das Beste aber ist: sie hat kein Verfallsdatum und dick macht sie auch nicht!

Christoph Schellhorn – box of chocolates | Eigenproduktion im Vertrieb bei nomainstream-music.

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