Converse Chuck - Eine amerikanische Erfolgstory

Chucks - LiA
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Das Modell All Star Chuck Taylor der Firma Converse hat seit gut 90 Jahren seinen festen Platz in den Schuhschränken überall auf der Welt.

Ob Männlein oder Weiblein, ob Amerikaner, Asiat oder Europäer, ein Paar original Converse All Star Chuck Taylor, wie ihr voller Name lautet, haust wohl in jedem Kleiderschrank auf der Welt. Ob schwarz, weiß oder blau, mit flache oder hohem Schaft, die sportlichen Treter sind aus der Grundgarderobe einfach nicht weg zu denken.

Form und Material

Die Form und die Leichtigkeit des Sportschuhs erzählen noch heute von seinem Ursprung. Als Basketballschuh entwickelt, legte der Chuck, wie er im Jargon genannt wird, eine beeindruckende Weltkarriere hin. Ein Großteil der Converse All Star Chucks besteht aus einem Leinenstoff, auch als Canvas bekannt. Das eine oder andere Modell ist aber auch in Lederausstattung anzutreffen. Ob Canvas oder Leder, die Modelle sehen seit gut 90 Jahren immer gleich aus: Gummisohle, Schnürsenkel, eine weiße Gummikappe im Zehenbereich und der bekannte runde Chuck Aufnäher an der Seite. Dank zweier Luftlöcher im hinteren Bereich kann man sich der Träger von Schwitzfüßen verabschieden, da diese unscheinbaren Löcher für ein angenehmes Fußklima sorgen. Sein Markenzeichen, der runde Aufnäher in der Höhe des Knöchels, erhielt der c bereits 1923.

Erfolgsstory

Der Mann mit dem eindrucksvollen Namen Marquis Converse gründete 1908 die „Rubber Shoe Company“ mit dem Zweck winterfeste Schuhe herzustellen. Schon bald nahm Converse verschiedene Sportschuhe ins Programm und legte den Grundstein für sein Imperium 1917 mit dem ersten schwarzen Basketballschuh, den es auf dem amerikanischen Markt zu Kaufen gab. Zu wahrer Berühmtheit gelangen die Sporttreter nachdem die amerikanische Basketballmannschaft Converse All Star Chuck Taylor zu ihrem offiziellen Schuhwerk machte. Als 1936 das Basketballteam der USA die Goldmedaille eroberte, lag der Erfolgsgeschichte der Schuhe nichts mehr im Weg. Über vierzig Jahre hinweg waren die trendigen Treter auf dem Sportplatz, in der Schule oder beim Einkaufsbummel gern getragene Begleiter. Eine wirklich herben Schicksalsschlag mußten die Converse-Schuhe 2001 einstecken, als das Unternehmen Konkurs anmeldete. Alle amerikanischen Fabriken mußten ihre Tore dicht machen. Lediglich die Produktionsstätten in China, Indonesien und Vietnam hielten die Herstellung der Kultschuhe am Laufen. 2005 kam für den ehemaligen Basketballtreter die Rettung in Form des Sportartikelherstellers Nike, der die Marke Converse für 305 Millionen Dollar kaufte.

Für jeden Geschmack das passende Paar

Den trendigen Sportschuh gibt es mittlerweile in den Größen 17 bis 53, damit vom sportsbegeisterten Vater, hin zu fashionbegeisterten Mutter über den auf Bäume kletternden Bruder bis hin zur krabbelnden kleinen Schwester jeder sein eigenes Paar Chucks hat. Auch bei der Farbwahl sind die Grenzen unendlich. Bis 1966 gab es den coolen Basketballschuh lediglich in den Farben schwarz und weiß, doch seit 2005 gibt es die Möglichkeit sich einen ganz individuellen Chuck zusammenstellen. Mit ein paar Klicks auf der amerikanischen Website von Converse kann sich jeder Hobby-Designer seinen eigenen Wunschschuh entwerfen.

Stars und ihre Chucks

Elvis Presley war schon mit den kultigen Schuhen an den Füßen „on Tour“ und vor allem der immer coole James Dean verhalf den lässigen Sportschuhen zu nie geahntem Ruhm. Das Mick Jagger 1971 in weißen Chucks und einem grünen Anzug vor den Traualtar schritt, machte die Converse All Star Chuck zum wahren Kultobjekt. Ein Leben ohne Chucks ist einfach nicht möglich. Egal was die aktuelle Mode gerade vorschreibt, der hippe Sportschuh muss sich lediglich in der Farbe anpassen und schon ist er auch auf den Modenschauen dieser Welt ein gern gesehener Gast. Carine Roitfeld, Chefredakteurin des Modemagazins Vogue, trug im Sommer 2007 auf der Mailänder Modeschau ein Paar goldene Chucks und machte den einstigen Basketballschuh damit salonfähig.

Bildnachweis: © LiA@pixelio

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