Highlights von Costa Rica im Überblick

Die besten Tipps und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Costa Ricas

Strand von Nicoya, Costa Rica - Ließ
Strand von Nicoya, Costa Rica - Ließ
Die Highlights von Costa Rica bestehen aus Traumstränden, Vulkanen, Regenwäldern. Der Artikel zeigt die besten Tipps und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten!

Um Costa Rica wirklich kennen zu lernen, ist es am besten, mehrere Wochen oder gar Monate Zeit zu haben. Doch wer hat die schon? Es gibt aber Orte, wo man in Costa Rica unbedingt gewesen sein sollte. Um viel herum zu kommen, eignet sich ein Mietwagen am besten.

Die schönsten Strände Costa Ricas - Die Pazifikküste bei Uvita

An der Pazifikküste bei Uvita finden zivilisationsmüde Reisende noch endlose Strände und einfache Dörfer ohne den an der Ostküste ausgebrochenen Bauwahn mit riesigen Luxushotels. Simple Unterkünfte oder gepflegte Lodges bieten dennoch ein Bett für jeden Geldbeutel. Jedoch sind dies nicht die einzigen Strand-Highlights von Costa Rica.

Lebendige Karibik Costa Ricas in Cahuita

Im kleinen Ort Cahuita mit seinem angeschlossenen Nationalpark direkt am Meer ist Costa Ricas Karibik lebendig. Immer lebhaft, aber nie überlaufen, können Besucher hier entspannte Tage verbringen, sich morgens vom Geschrei der Brüllaffen wecken lassen oder im Park versuchen, ein Faultier zu entdecken.

Highlight in Costa Rica - Der aktive Vulkan Arenal

Vulkane sind ein Muss, wenn man Costa Rica besucht. Sieben noch aktive Feuerberge liegen in dem kleinen Land, die von unterschiedlicher Art und verschiedenem Alter sind. Auch wenn es fast an ein Klischee grenzt, kommt man kaum umhin, den Arenal zu besuchen. Obwohl stark vereinnahmt von einem durchstrukturierten Tourismus kann man sich der Faszination des perfekten Kegels kaum entziehen. Romantiker genießen das Feuerwerk bei Dunkelheit und mit wenig Gesellschaft. Bequeme Reisende buchen eine Gruppentour mit Reiseführer im gefrierkalt klimatisierten Bus. Und Wellnessliebhaber betrachten den Arenal vom sündhaft teuren Tabacón Spa aus beim Bad in heißen Vulkanquellen.

Die schönsten Kraterseen Mittelamerikas - Die Vulkane Irazú und Poás

Höher, rauer, kälter und schlicht anders als der Vulkan Arenal zeigen sich die beiden anderen berühmten Vulkane Costa Ricas. Der Irazú ist Costa Ricas höchster Feuerberg und 3.432 Meter hoch. Den Weg nach oben per Bus oder Auto nehmen Besucher vor allem auf sich, um einen Blick in den fast 300 Meter tiefen Kratersee zu werfen. Bei klarer Sicht ist der Ausblick von oben fantastisch.

Der Poás ist von der Hauptstadt San José relativ schnell erreichbar. Auch hier können Touristen einen blubbernden Kratersee bestaunen. Man muss, wenn man wenig Zeit hat, nicht beide Vulkane gesehen haben. Gemeinsam ist ihnen aber, dass sich frühes Aufstehen lohnt, weil die Berge sich am Vormittag meist schnell in Wolken einhüllen.

Highlight unter den Nationalparks von Costa Rica - Monteverde und Santa Elena

Der Nebelwald von Monteverde und Santa Elena beheimatet auf einer Fläche von 10.500 Hektar allein 400 Arten von Vögeln, über 100 Säugetierarten und 2.500 Spezies von Pflanzen. Wer im dichten Grün dennoch keinen der berühmten Quetzales entdeckt, kann sich über die atemberaubende Aussicht auf den Pazifik und das karibische Meer freuen oder sich beim Canopy am Drahtseil durch die Baumwipfel schwingen.

Unberührte Naturhighlights in Tortuguero und Caño Negro

Nur über Wasserstraßen erreicht man Tortuguero an Costa Ricas Atlantikküste, wo jedes Jahr Schildkröten am Strand ihre Eier ablegen. Per Boot kann man die Mangroven erkunden, die Heimat für Kaimane und unzählige Wasservögel sind.

Wem Tortuguero zu touristisch ist, der kann Caño Negro als Alternative wählen. In dem kleinen Ort findet man Führer für einen geringen Obolus, die Natur jedoch ist noch weit belebter als in Tortuguero.

Costa Ricas ursprünglichster Nationalpark Corcovado

Tausende verschiedene Spezies von Pflanzen und Tieren bevölkern den Regenwald Corcovados im südlichsten Teil Costa Ricas, der für viele von ihnen eines der letzten Refugien weltweit darstellt. Ein- oder mehrtätige Wanderungen führen in die Welt von Jaguar, Puma, Krokodilen und roten Aras. Daneben locken in kleinen Orten wie Bahía Drake fantasievolle Lodges, versteckte Strände und Ausflüge zur geheimnisvollen Insel Caño.

Highlight für Surfer - Die Halbinsel Nicoya

Für Surfer ist Costa Rica ein Paradies. Weltberühmte Strände wie der Montezuma oder Sámara säumen den Pazifik auf der Halbinsel Nicoya. Ein Geheimtipp der Region ist die Insel Tortuga und der nahe gelegene kleine Nationalpark Curú. Hier kommen auch Schnorchler voll auf ihre Kosten.

Einer der besten Flüsse für Whitewater-Rafting weltweit - Der Rio Pacuare

Zu den fünf besten Flüssen der Welt Rafting-Freunde den Pacuare in Costa Rica. Von Turrialba aus starten täglich Touren verschiedener Veranstalter in die reißenden Fluten, die mit Stärke drei bis vier nicht ohne Anspruch sind. In den Pausen werden leckere Snacks gereicht, das letzte Stück darf man sich in Ruhe treiben lassen. Auch Mehrtagestouren werden angeboten. Erfahrene Rafter können auch die Stromschnellen des nahe gelegenen Rio Pascua erobern.

Costa Ricas höchster Berg - Der Cerro Chirripó

Im Gebirgszug von Talamanca liegt Costa Ricas höchster Berg, der Chirripó. In einer anstrengenden Dreitagestour kann der 3820 Meter hohe Gipfel erklommen werden.

Kulturelles Highlight - Costa Ricas Hauptstadt San José

Costa Ricas Hauptstadt San José muss man erlebt haben, wenn man das Land kennen lernen will. 340.000 Menschen leben im milden Klima auf 1.170 Meter Höhe, im Einzugsgebiet des Valle Central aber etwa 1,5 Millionen. Wenn man den chaotischen Verkehr überwunden und es (am besten per Bus oder Taxi) in die Innenstadt geschafft hat, lohnt sich der Besuch des Theaters Teatro Nacional oder verschiedener Museen. Berühmt ist vor allem das Museo de Oro (Museum des Goldes) und das Museo de Jade (Jademuseum). Mehrere große Diskotheken lassen San José auch am Abend nicht langweilig werden.

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Constanze Liess, Constanze Liess

Constanze Ließ - Constanze Ließ studierte Journalismus an der Freien Journalistenschule Berlin. Sie bringt ihre Erfahrungen aus anderen Ländern ...

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