Die schönste Zeit im Jahr ist der Sommer. Wenn die Sonne Groß und Klein hinaus ins Freie lockt und die Badeseen, als auch die Freibäder von Alt und Jung wieder bevölkert werden. Seit dem 15. Mai ist auch in Cottbus die Badesaison eröffnet. Gut, wenn es dann vor der eigenen Haustür einen geeigneten Ort gibt, um sich abzukühlen: Frei zugänglich für jedermann, ohne Eintritt zu bezahlen und ohne den beißenden Chlorgeruch in der Nase. Zahlreiche Seen in und um Cottbus locken dann viele Badegäste mit herrlichen Sandstränden und angenehmen Wassertemperaturen an heißen Tagen hinaus in die Natur.
Aus dem Bergbaugebiet entsteht das Lausitzer Seenland
Die Niederlausitz ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt durch den Braunkohletagebau. Langsam gehen die Ressourcen dem Ende entgegen und andere, neue Möglichkeiten verändern das ursprüngliche Bild weiter Teile Brandenburgs und Sachsens. Der neue Masterplan beinhaltet eine erweiterte Infrastruktur der touristischen Potentiale. Ehemalige Tagebauflächen wurden in der Vergangenheit bereits geflutet und zu zahlreichen Badeseen und Naherholungsgebieten umfunktioniert.
In den nächsten 20 Jahren entsteht zwischen Dresden und Berlin die wohl größte künstlich angelegte Wasserlandschaft Europas, das Lausitzer Seenland. Nicht nur für Wassersportler bietet das Seenland ein Übermaß an Möglichkeiten, sondern auch Naturliebhaber finden auf den unzähligen Rad- und Wanderwegen quer durch die einmalige Landschaft einen unvergleichlichen Ort zum Entspannen und Erholen. Die für die Niederlausitz so typische Flora und Fauna, die zahlreichen ursprünglichen Feuchtwiesen, Fichten-, Buchen- und Kiefernwäldern, sowie die prächtigen Heidelandschaften prägen das Bild dieser Region.
Badeseen in und um Cottbus
Zahlreiche Cottbusser Badeseen und mitten in der herrlichen Natur der Niederlausitz gelegene Kiesgruben, Baggerseen und rekultivierte, geflutete Flächen ehemaliger Tagebaugruben laden zur Sommerzeit Jung und Alt zum Baden oder Erholen ein. In unmittelbarer Nähe von Cottbus liegen verschiedene Baggerseen in den entsprechenden Stadtteilen Sachsendorf, Madlow und Branitz. Alle mit herrlichen Sandstränden ausgestattet und umgeben von grüner Waldlandschaft mit schattigen Plätzen zum Entspannen. In der Stadt gelegen und doch inmitten grüner Natur, liegen die Strände und die zahlreichen Spazierwege der Cottbusser Badeseen. Für den kleinen Hunger zwischendurch hat jeweils ein Kiosk die wichtigsten Dinge, wie kühle Getränke, Eis und Fritten im Angebot.
Gute Wasserqualität an den Niederlausitzer Badeseen wird garantiert
Das Land Brandenburg hat mehr als 200 als Badeseen als Gewässer ausgewiesen, die während der Saison monatlich vom Fachbereich Gesundheit des Landkreises Spee-Neiße auf die Badewasserqualität hin überprüft werden. Im Kreis Spree-Neiße ist das der Deulowitzer See in Schenkendöbern, außerdem der zum Schlaubetal gehörende Großsee, welcher zwischen Peitz und Guben in der Gemeinde Tauer liegt und einladend mit angenehmen Wassertemperaturen auf seine Besucher wartet und für Sonnenanbeter mit einem herrlichen Sandstrand, sowie einigen schattigen Plätzen aufwartet. Auch der Spremberger Stausee mit den beiden Badeorten Bagenz und Klein Döbern wurde überprüft und mit ausgezeichneter Wasserqualität eingestuft.
Durch Wasserproben und Ortsbesichtigung werden die Gewässer in Brandenburg seit 2008 regelmäßig entsprechend den Vorgaben auf Intestinale Enterokokken und Eschira Coli untersucht. Auch die ordnungsgemäße Kontrolle der Badeseen auf Blaualgen gehört dazu, um ein Gesundheitsrisiko für den Menschen auszuschließen.
Untersucht und zum Baden als geeignet eingestuft wurden auch folgende Seen des Landkreises Spree-Neiße:
- Kiessee Bresinchen
- Kiesgrube Drachhausen
- „Garkosche“ Peitz
- Felixsee in Bohsdorf
Quellenangaben: Lausitzer Rundschau vom 24.05.2011
