"CSI – The Experience" in Wien

Die interaktive Kriminaltechnik-Ausstellung zum ersten Mal in Europa

Noch bis Ende Februar können Kriminalistikfans bei "CSI - The Experience" in Wien in die Ermittlerrolle schlüpfen und Kriminalfälle lösen.

Forensik, Pathologie, DNA - es gibt mittlerweile wohl kaum einen Fernsehkonsumenten, der sich unter diesen Schlagwörtern nichts vorstellen kann. Zu verdanken ist dies einer der erfolgreichsten Fernsehserien der Welt: CSI: Crime Scene Investigation von Hollywood-Starproduzent Jerry Bruckheimer.

Seit Ende November 2008 ist der Schauplatz des Verbrechens von CSI nicht wie gewohnt Las Vegas, New York oder Miami sondern die Donaumetropole Wien. Die interaktive Wissenschaftsausstellung „CSI: The Experience – Löse selbst den Fall“ findet noch bis Ende Februar im Wiener Prater, im Vienna Ballroom am Riesenradplatz, statt. Die Kriminaltechnik-Ausstellung zur bekannten Fernsehserie gibt einen umfassenden Einblick in die Welt der Tatortermittler und demonstriert auf spannende Weise die profunden wissenschaftlichen Techniken und chemischen Vorgänge, die bei der Lösung von Kriminalfällen eingesetzt werden. Ziel der Ausstellung, die für Besucher ab zehn Jahren konzipiert wurde, ist es, durch aktives Kennenlernen ermittlungstechnischer Methoden das kritische Denken zu fördern.

CSI: The Experience – Löse selbst den Fall

Nichts ist echt und wirkt doch so: Von der bekannten CSI-TV-Serie inspiriert, gestaltete die interaktive Wissenschaftsausstellung drei Verbrechen und ihre Tatorte. Per Zufall wird jedem Besucher ein Kriminalfall zugeteilt, in dem er ermitteln muss. Er übernimmt dabei die Hauptrolle des forensischen Wissenschaftlers Gil Grissom in CSI. Das bedeutet konkret harte Arbeit: Der Tatort muss genau untersucht und beobachtet werden, es muss auf allfällige verdächtige Spuren geachtet und diese müssen notiert werden. Hier wie in der Realität gilt: Jedes Detail kann wichtig sein. Die Darsteller der Fernsehsendung grüßen von einem überdimensionalen Video-Monitor und leiten durch die verschiedenen Tatorte und helfen bei der Spurensuche.

Moderne Labortechnik in der interaktiven Kriminaltechnik-Ausstellung

Haare, Blutproben, Fußabdrücke, Patronenhülsen aber auch digitale Beweise, die sich in Handys oder anderen elektronischen Geräten befinden, werden in Labors untersucht und ausgewertet. In einem anderen Laborbereich können Besucher sich über forensische Kunstgriffe informieren, in denen sie Alterungsprozesse studieren und versuchen, ein Foto mit einem Opfer in Übereinstimmung zu bringen.

Reale Untersuchungsmethoden in der Wanderausstellung

Die Wanderausstellung, die in Wien ihre Europapremiere feiert, beleuchtet den Prozess der wissenschaftlichen Ermittlung und informiert über die realen Untersuchungsmethoden, die bei der Aufklärung von Verbrechen angewendet werden. Unterstützt wurde das Projekt vom Fort Worth Museum für Wissenschaft und Geschichte und der National Science Foundation.

Wissenschaftsausstellung mit mikroskopischen Auswertungen

Die Besucher werden in der multimedialen Umgebung mit Spezialeffekten mit Wissenschaft vertraut gemacht. Sie können in Kriminallabors jene modernste Technik anwenden, die in der Beweismittelanalyse eingesetzt wird. Um Übereinstimmungen von Fahrzeugspuren, Kleidungsfasern und Farbpartikeln zu erhalten, können die Besucher die Daten vom Massenspektrometer und mikroskopische Auswertungen sammeln und analysieren lassen. Wer virtuell in die Welt von CSI eintauchen möchte, dem steht ein Online-Game zur Verfügung.

Ilona Mayer-Zach, Sabine Windsor

Ilona Mayer-Zach - Geboren in Graz, Wahlwienerin. Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften; Medienkundlicher ...

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