Die indische Küche - ein Potpourri an Gewürzen und Aromen

Exotisch: Curry und Co - Halifaxsxc
Exotisch: Curry und Co - Halifaxsxc
Die indische Küche bringt mit ihrer großen Auswahl an Gewürzen geschmackliche Vielfalt auf unsere Teller. Eine kulinarische Reise ins Land von Curry und Co.

Die indische Küche ist bekannt für ihre faszinierende Exotik und außergewöhnliche Vielfalt und jede Region des Landes kann mit ganz eigenen Spezialitäten aufwarten. Im Norden Indiens haben die Mongolen, Perser, Spanier und Portugiesen ihre Spuren hinterlassen: Hier spielt das Fleisch eine große Rolle, außerdem kocht man gerne mit Reis, Chili und Milchprodukten. Bekannt ist hier auch der so genannte Tandoori-Ofen, ein halb im Boden steckender Tonofen, der mit Holzkohle geheizt wird. Von ihm hat die Gewürzmischung Tandoori ihren Namen, die scharf, sauer und salzig schmeckt und eine grellrote Farbe hat. Im Süden des Landes dagegen stehen sehr viele Gemüse- und Getreidearten sowie Linsen oder Fisch am Speiseplan. Gewürzt wird mit Kokosöl, Kokosmilch, Curry, Ingwer oder Chili. Im westlichen Teil Indiens, wie zum Beispiel an der Küste von Goa, bevorzugt man Fisch, Meeresfrüchte und Schweinefleisch, der Osten setzt auf Süßspeisen in jeglicher Form, die von Reispudding bis hin zu Desserts mit Nüssen reichen.

Ausgewogene Ernährung

Besonders wichtig für die indische Bevölkerung ist auch der gesundheitliche Nutzen der einzelnen Speisen. So werden in der Ayurveda-Lehre "kühlende" und "erhitzende" Lebensmittel bewusst eingesetzt, um Krankheiten vorzubeugen. Erhitzende Nahrungsmittel sind beispielsweise Ananas, Mangos, Fleisch oder Cashewnüsse, zu den kühlenden Speisen zählt man Reis, Joghurt oder Ghee (Butterschmalz).

Bunte Vielfalt

Wenn man eine traditionelle indische Mahlzeit zu sich nimmt, so werden keine einzelnen Gänge serviert, sondern alle Speisen gleichzeitig eingestellt. Dazu reicht man auf so genannten Thalis (Tabletts) Reis und Fladenbrot. Da der Gewürzhandel in Indien immer schon eine große Rolle spielte, kann man natürlich aus einer Unmenge von Gewürzen, Masalas (Gewürzmischungen) oder Chutneys auswählen, die den Gerichten ihre einzigartige Note verleihen.

Indian Cooking

Wer zu Hause gern einmal ausprobieren möchte, wie lecker die indische Küche schmeckt, für den gibt es hier einige Rezeptvorschläge.

Rinderfiletauflauf mit Curry

Zutaten für 4 Personen:

600 g Rinderfilet (in dünnen Streifen)

250 ml Kokosmilch

2 TL rote Currypaste

300 g würfelig geschnittene Karotten

300 g Kartoffeln vorgekocht und in Würfel geschnitten

300 g Erbsen

1 Packung Blätterteig

4 TL pflanzliches Öl

Zubereitung:

In einer Pfanne Öl erhitzen und das Rinderfilet darin anbraten. Kokosmilch, Currypaste, Karotten, Kartoffeln und Erbsen hinzufügen und solange braten, bis das Fleisch gar ist. Eine Auflaufform mit Blätterteig auslegen, die Zutaten dazufügen und mit dem restlichen Teig abdecken. Bei 180 Grad ungefähr 15 bis 20 Minuten backen.

Hühner-Tandoori

Zutaten für die Marinade (4 Personen):

1 Becher Joghurt

1 gehackte Knoblauchzehe

1 kleines Stück Ingwer gehackt

etwas Chilipulver

etwas Paprikapulver

etwas Kreuzkümmel

1 Kaffeelöffel zerstoßene Korianderkörner

1 Kaffeeelöffel Kurkuma

1 Prise Muskatnuss

schwarzer Pfeffer

2 Spritzer Apfelessig

8 Hühnerkeulen enthäutet

Salz

Öl zum Beträufeln

Salatblätter zum Garnieren

Zubereitung:

Für die Marinade werden alle Zutaten gut miteinander verrührt. Die Hühnerkeulen eingeschnitten in eine Form geben und mit der Marinade übergießen. Um einen besonders intensiven Geschmack zu erzielen, sollte man sie am besten über Nacht ziehen lassen. Dann werden die Hühnerkeulen auf ein Backblech gelegt, gesalzen und mit Öl beträufelt. Bei 190 Grad ungefähr 40 Minuten im Rohr knusprig braten und dann auf Salatblättern angerichtet servieren.

That´s me, Molk Manuela

Manuela Molk - Künstlerisches Schaffen und beruflicher Werdegang in den letzten Jahren, Monaten, Tagen: Studium der Germanistik und ...

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