Auf in die nächste Tanzrunde, so lautet die Formel in ORF eins ab Freitag, den 9. März 2012. Mit Cha-Cha-Cha und Langsamem Walzer eröffnen die Dancing Stars-Damen den Bewerb. Genug im Vorfeld geredet, nun lasst sie tanzen.

Die erste Runde Dancing Stars 2012 geht an die Damen

Nach dem Motto: "Ladies first!" eröffnen die prominenten Damen den Reigen. Die allererste Tänzerin Startnummer 01 wird Eva Maria Marold mit ihrem Partner Thomas Kraml sein. Mit Startnummer 02 folgen Brigitte Kren und Willi Gabalier sowie mit Startnummer 03 Sueli Menezes und Florian Gschaider. Weiter geht es mit Dolly Buster und Gerhard Egger als viertem Paar sowie Petra Frey und Vadim Garbuzov mit Startnummer 05. Katerina Jacob und Christoph Santner beschließen als sechstes Paar die erste Runde des Tanzevents. Zeit, sich die weiblichen Prominenten ein wenig näher anzuschauen. Alter vor Schönheit oder viel Prominenz vor weniger Bekanntheitsgrad? Salomonische Lösung, man stellt die Damen alphabetisch geordnet vor.

Dolly Buster, Darstellerin, Autorin

Dolly Buster, Jahrgang 1969, in Prag geboren, eine schillernde Karriere als Pornodarstellerin, Malerin, Autorin und sogar Politikerin hinter sich, spaltet sie bereits die Gemüter. Aufmerksamkeit ist ihr jedenfalls gewiss und mit dem eher robusten Tanzpartner Gerhard Egger wird es interessant werden, wie sie sich tänzerisch präsentiert.

Petra Frey, Sängerin

Petra Frey, Jahrgang 1978, ist in der Frauenrunde sozusagen das Küken. Die Tiroler Sängerin und ehemalige Song Contest Teilnehmerin (1994) besticht auf jeden Fall durch ihr frohes Gemüt. "Ich hab einen gesunden Ehrgeiz – aber Tanzen ist für mich nicht Arbeit, sondern Spaß, und das soll es auch bleiben.", so lautet ihr Credo. Mit Vadim Garbuzow, der schon Alfons Haider zu tänzerischen Spitzenleistungen antrieb, werden sie als Paar sicher nicht zu unterschätzen sein.

Katerina Jacob, Schauspielerin

Katerina Jacob, Jahrgang 1958, Schauspielerin aus Deutschland und seit dem "Bullen von Tölz" jedermann bekannt, zeigte bereits vorab ein loses Mundwerk. „Pfefferarsch“ als nette Bezeichnung für den Neu-Juror Balasz Ekker war vielleicht nicht gerade eine Meisterleistung an Taktik. Oder Häme gegenüber Sueli Menzes (in Tv Media). Ob ihr das Sympathien im Vorfeld gebracht hat, ist stark zu bezweifeln. Wer auf andere hinhaut, muss auch Schläge einstecken können. Ob sie das kann? Oder wählt auch sie den im Sport oftmals beliebten Weg von Stars einen schnellen Abgang zu liefern, statt sich abzuplagen?

Brigitte Kren, Schauspielerin

Brigitte Kren, Jahrgang 1954, die älteste Prominente der Runde, hat sich spätestens als Darstellerin der scharfzüngigen Maria Dengg in „Vier Frauen und ein Todesfall“ ein Stammpublikum geschaffen. Sie tanzt mit Willi Gabalier. Sie hat zwar Tanzerfahrung: O-Ton: "Mein Ballettunterricht ist bereits 45 Jahre her, das gilt ja kaum mehr." Da sie in der Vorwoche kränkelte, ist sie sicherlich in der ersten Runde auf ein paar Bonuspunkte von ihren Fans angewiesen.

Eva Maria Marold, Schauspielerin, Sängerin

Eva Maria Marold, Jahrgang 1968, vertritt das Burgenland. Dank ihrer Musicalausbildung verfügt sie über Grundkenntnisse von Ballett, Modern Dance und Steppen. Klassische Tanzausbildung ist allerdings nicht vorhanden. Sie hat das zweifelhafte Vergnügen, die Staffel zu eröffnen. Möge ihr die Übung gelingen.

Sueli Menezes, Autorin

Last but not least: Sueli Menezes, Jahrgang 1968. Bekannt durch "Das Amazonaskind“, musste die in Österreich keiner breiten Öffentlichkeit bekannte Autorin vorab von Katerina Jacob bereits Häme einstecken. Das Publikum ist auf sie jedenfalls neugierig geworden. Sie punktet mit ihrer tänzerischen Vergangenheit: "Ich war Solistin in einer Sambashow, aber das ist etwas ganz anderes. Paartanz mit einem Partner ist für mich etwas völlig Neues". Vielleicht bringt sie ja ein paar Pluspunkte in Sachen Temperament mit. Der Sendung kann es nicht schaden.

Das Voting für Dancing Stars

Zuerst werden die Paare nach den Jury-Punkten gereiht. Dann kommen die Publikums-Votes dazu. Wer das Voting-Prozedere noch nicht kennt: Unter 0901 05 909 und der angehängten Startnummer kann bis zum Sendungsende für den jeweiligen Favoriten voten. Die Paare werden nach der Anzahl der für sie abgegebenen Votings gereiht – das Paar mit den meisten Stimmen erhält bis zu zehn Punkte, das Paar mit den wenigsten Stimmen erhält einen Punkt. Anschließend werden die Jury- und Publikumspunkte addiert, das Paar mit der niedrigsten Gesamtpunktezahl muss die Sendung verlassen. Sollten sich zwei Paare den letzten Platz teilen, scheidet jenes aus, das weniger Publikumsvotes für sich verzeichnen konnte. Die „Dancing Stars“ behalten ihre zweistellige Startnummer bis zum Finale des Tanzevents.

So war die erste Show Dancing Stars

Die Cha CHa Cha Paare lieferten alle eine gute Show, Sueli Menezes, Petra Frey und Eva Maria Marold belegten auch die ersten Juryplätze. Die "Kernöl-Conection" Brigitte Kren und Willi Gabalier belegten mit ihrem Walzer nur den vorletzten Platz, den Letzten holte sich Dolly Buster, dennoch war sie kein Ghostbuster. Katerina Jacob hatte sich ziemlich sicher mit ihrer frechen Lippe so manches Votingplus verscherzt. Bei den Proben mit ihrem Trainer und Profitänzer Christoph Santner glänzte Katerina stets durch lautstarke Kommentare - umso leiser gestaltete sich ihr Abgang.

Balázs Ekker - der Neuzugang in der Jury - kommentierte den leisen Abgang der Katerina Jacob trocken: „Es kriegt jeder, was er verdient!“ Wer nur wegen einer verlorenen Wette bei Dancing Stars mitmacht, braucht auch wegen seines Abschieds nicht zu jammern.

Gewohnt launig begleiteten als Moderatoren Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger, der mit seinen Bonmots nicht geizte. "Die "Alpine Ukraine" für Petra und Vadim, "besser Dolly Buster, als Ghostbuster" oder aus dem "Dancing Housewife wurde kein Desperate Housewife" sind nicht die schlechtesten Vergleiche, die ihm eingefallen sind.

Die ersten Einblicke auf das Tanz(un)vermögen der Herren lieferte die Show-Salsa. Eine kesse Hüfte von Frenkie Schinkels sowie lange Arme und so manches eher steife Bein lassen auf gute Unterhaltung und so manches Schmunzeln in der nächsten Woche hoffen.

Wie geht es den Herren in Runde zwei?

Quelle: ORF-Presse