
- Daniela Katzenberger - VOX / Schoko-Auge.de / Anika Dollmeyer
Die Zeitung mit den vier großen Buchstaben im Namen bezeichnete die Katzenberger in der Ausgabe vom 25. August 2010 als blondesten Blondinen-Witz Deutschlands und stufte ihre unterhalterischen Qualitäten als ziemlich gut ein. Wenn Daniela Katzenberger (23) im Fernsehen ihre Schoten erzähle, so die Bildzeitung, würden Millionen Zuschauer losbrüllen. Oder sich an den Kopf fassen oder sich fremdschämen. Das Model, die Cafébesitzerin und nunmehr auch Sängerin Daniela Katzenberger sei aber Kult. Demjenigen, der wissen will, wie die Katzenberger wirklich tickt, ist diese Zusammenfassung ihrer Ausführungen in der Bild gewidmet.
Daniela Katzenberger über ihre eigene Perfektion
Die Katze – wie sie von Martin Koslik, ihrem Geschäftspartner in Bezug auf das Café Katzenberger auf Mallorca genannt wird – stimmt ihrer Mutter zu, wenn diese sagt, dass niemand perfekt sei, und schon gar nicht sie, die Daniela. Die Katzenberger dazu: „Recht hat sie! Perfekt ist doch auch langweilig. Über meine schiefen Eckzähne habe ich mich zum Beispiel schon oft geärgert.“ Die Spange, die diesem Makel abhelfen sollte, landete direkt im Gully. Was Mama Iris mit einer Backpfeife quittierte, wie die Blondine in der Bildzeitung ausführte und um die Angabe ergänzte, dass sie immer öfter bereue, damals so blöd gewesen zu sein.
Heute löse sie das Problem damit, Glitzersteinchen auf die Dinger zu kleben. Dazu, so die Katzenberger, verwende sie Nagelkleber, der im Idealfall zwei bis drei Monate hält: „Irgendwann fallen sie ab und ich schluck sie runter ... das reinigt bestimmt den Darm. Und wer kann schon von sich behaupten, Strasssteinchen im Hintern zu haben. Manchmal glaub ich, ich bin genauso wie meine Zähne: Ein bisschen schräg, aber total echt und rein.“ Dass es auch wegen zwei Plastikflaschen, die Mama Iris bei ihrer Tochter aus dem Müll gekramt habe, zum Streit kommen kann, wird als nächster Punkt in Danielas Ausführungen behandelt.
Mama Iris zu Daniela: „Bring die weg, sonst hau ich sie dir auf den Kopf!“
Daniela Katzenberger zeigt sich in ihrem Artikel in der Bildzeitung überzeugt davon, dass die Mama diese Drohung auch wahr machen würde: „Das bringt die echt.“ Iris würde sich auch darüber aufregen, dass ihre Tochter immer Scheiße sagt: „Letztens saß sie neben mir und hat mir bei jedem Sch... einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben. Ich glaube, die hat total vergessen, dass dabei Gehirnzellen absterben.“ Da müsse man bei ihr ja ein bisschen vorsichtig sein, so die Katzenberger: „Auf jeden Fall hab ich in 30 Minuten 10-mal das böse Wort gesagt.“
Aus Angst davor, aus Vergesslichkeit und Schusseligkeit zu viel Geld an Schlüsseldienste zahlen zu müssen, plauderte die Katzenberger in der Bild auch darüber, dass Mama Iris einen Schlüssel zur Wohnung ihrer Tochter habe: „Auf jeden Fall ist sie der einzige Mensch, den ich kenne, der im selben Moment klopfen und aufschließen kann.“ Wenn beide Frauen sich ein Hotelzimmer teilen, pflaume Mama Iris das Töchterchen an, dass es nicht so laut sein solle, wenn es im Bad sei. Die Mutter zeigt sich geräuschtechnisch schon vom Zähneputzen und Pinkeln genervt: „Am liebsten wäre ihr in diesem Moment, wenn ich gar nicht atmen würde.“
Daniela Katzenberger und ihre flinken Themenwechsel
Im weiteren Verlauf ihrer Erzählungen lässt Daniela Katzenberger ihre Leser noch wissen, dass Männer ihrer Ansicht nach denken würden, dass Frauen nicht auf die Toilette gingen und diese das irgendwie ausschwitzen würden. Die Männer, so die Katzenberger, wollen das alles nicht so genau wissen. Sie selbst dagegen habe gar kein Problem damit, über ihre Hornhaut und so zu sprechen. Denn die habe fast jede Frau, denn dass hohe Schuhe Hornhaut verursachen, sei so etwas wie eine gesetzmäßige Tatsache. Daniela Katzenberger: „So, nun haben wir das auch mal besprochen.“
Das Fernsehen und Daniela Katzenbergers Selbsteinschätzung
Die Katzenberger ist der Auffassung, dass sie im wahren Leben besser aussehe als im Fernsehen. Außer morgens, wenn sie aus dem Bett komme; „Ich weiß, dass ich scheiße aussehe ohne Make-up.“ Doch die am 01. Oktober 1986 in Ludwigshafen geborene und gelernte Kosmetikerin zeigt sich überzeugt davon, dass keine Frau, die sich jeden Tag schminkt, sich ohne Make-up schön findet. Das Fernsehen, meint die Katzenberger, mache echt hässlich: „Das macht nicht nur dicker, sondern zeigt auch schon Pickel, bevor die überhaupt da sind.“ Das schönste Kompliment für sie sei wenn jemand zu ihr sagt, dass sie gar nicht so dick wie im Fernsehen ist.
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Was noch besser ankäme, sei der Spruch, dass sie nicht so sei, wie sie aussehe. Die Katzenberger dazu: „Das stimmt. Ich sehe vielleicht aus wie ein Zirkusaffe, bin aber keiner.“ Doch ob bei Markus Lanz im ZDF, ob bei MTV, der Bildzeitung oder aber beim Haussender VOX in „Prominent!": Daniela Katzenberger erfreut sich im Sommer 2010 einer Beliebtheit, die sie zur allgegenwärtigen Erscheinung gemacht hat. Doch da sie das trampelhafte Verhalten ihrer Anfangszeit bei "Goodbye Deutschland“ zugunsten einer sympathischen weil selbstironischen Art ausgewechselt hat, kann sie inzwischen auch durch ihren Unterhaltungswert punkten.
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