Dart - mit dem Pfeil die Scheibe treffen

Dart - Claudia Runge
Dart - Claudia Runge
Dieses Spiel ist für die Geschickten, die mit dem ruhigen Händchen und all die Jäger und Sammler, denen Speerwerfen noch Spaß macht.

Dart. Wer gern zielt, Dinge an die Wand schmeißt und kräftige Armmuskeln hat (die jedoch nicht zu weit vom Oberkörper abstehen sollten), der ist beim diesem Pfeil- und Zielscheibenspiel genau richtig.

Die Scheibe rechnet mit den Spielern ab

Früher musste man noch selbst zählen, heutzutage gibt es üblicherweise eine Dartscheibe, deren kleiner Computer taschenrechnermäßig die erspielten Punkte mitzählt. Die Scheibe ist in gleichförmige Kuchenstücke unterteilt, deren Punkte leicht ablesbar mitten drauf stehen. Dabei zählen manche Punkte doppelt oder sogar dreifach. Und zwar wenn man je einen der beiden Ringe trifft, die den Kuchen auch noch zieren. Wer also essen will muss treffen, die Scheibe nämlich. Ursprünglich gibt es für jeden der Spieler 301 oder 501 Punkte – je nach Spielordnung – von denen dann die getroffenen Punktzahlen abgezogen werden. Abwechselnd versuchen die Spieler zur Null zu werden. Werfen sie zum Beispiel mehr Punkte als sie noch übrig haben, gilt das als Überwurf.

Der gute Wurf

Die Webseiten und Magazine überschlagen sich nahezu, dem anfangenden Spießchenwerfer zu erklären, wie man die Pfeile hält, wirft, wie man zielt und wie man am besten steht. Der Wurf alleine unterteilt sich schon in Zielen, Rückbewegung, Beschleunigung, Abwurf und Nachwurfbewegung. Hier macht Übung den Meister, allerdings sollte man gleich richtig üben, da sich sonst dauerhaft Fehler einschleichen, die dann umständlich korrigiert werden müssen. Der angehende Spieler ist gut beraten, sich auf Infoseiten schlau zu machen. Zum Beispiel beiDarts 1 oder dem Deutschen Dartverband. Dort wird auch empfohlen, die richtig guten Tournierspieler zu beobachten und von ihnen das Know How zu erlernen.

Vor den Regeln kommt der SpaßUnd da ist es schlicht egal, wie der Kuchen aussieht, wieviele Stücke er hat, oder ob man mit einem Pfeil wirft, der aus hochwertigen Material besteht oder einer Heugabel. Da kann es auch der Drei-Ringe-Kuchen mitten im Kornfeld sein, die Scheibe mit nur einer Kategorie Punkte, die es inmitten von Freunden gilt, nach dem xten Bier überhaupt zu treffen, oder die handgeschnitzte Dartscheibe mit persönlichem Design, die nur für spezielle Tourniere heraus geholt wird. Hauptsache, es treffen sich Gleichgesinnte und amüsieren sich köstlich beim Werfen. Natürlich gilt hier - je mehr Spaßmacher, desto lustiger. Wer allerdings schlecht verlieren kann, der sollte vorher wirklich nochmal ein paar Kurse bei Dartmeistern belegen und eventuell sogar den Besuch ins Fitnessstudio erwägen. Denn Dart geht auf die Arme und verlangt Kondition. Sieht man jetzt nicht unbedingt jedem Dartspieler an, aber das Training macht's dann halt.