
- Wie entstand das Leben? - Disc Ressource Book
Charles Robert Darwin (1809-1882), britischer Naturforscher, gilt als Vater der Evolutionstheorie. 1859 erschien sein Buch „On the Origin of Species“, wo er sich mit der Frage der Entstehung der Arten auseinandersetzte. Die sogenannte Evolutionstheorie Darwins lehrt, dass sich Leben fortschreitend entwickelt und zwar von Niederen zu Höheren , also von Einzellern zu Mehrzellern. So entstand aus toter Materie Leben bis zum Menschen.
Die natürliche Selektion ist Darwins wissenschaftliche Hypothese
Darwins Evolutionstheorie von der natürlichen Selektion ist eine wissenschaftliche Hypothese, die die Entstehung von vielförmigen Lebensformen aus einfachen Anfängen postuliert. Seine Hypothese konnte Darwin aber nur innerhalb der Finkenart bestätigen, die er bei seinen Forschungsreisen auf den Galapagosinseln und bei der Tierzüchtung beobachtete.
Die Mini-Evolution findet unter anderem in der Tierzüchtung statt, wo durch künstliche Selektion in einer vom Menschen gesteuerten Zuchtwahl stattfindet. Dadurch steigert der Züchter die Eigenschaften, die er fördern will.
Der Übergang von der Mini- zur Markoevolution hat nicht stattgefunden
Der Übergang zu der sogenannten Makroevolution ist seit Darwin noch nicht bestätigt worden. Dies wäre der Fall, wenn man etwa den Übergang vom Fisch zum Vogel wissenschaftlich dokumentieren könnte.
Darwin hat selbst eine richtungsweisende Aussage gemacht, dass wenn jemand zeigen könnte, dass ein komplexes Organ existiert, das sich in keiner Weise mittels mehrerer aufeinanderfolgender geringfügiger Veränderungen gebildet hat, seine Theorie mit Sicherheit zusammenbrechen würde. Selbst hatte Darwin, der übrigens vor seinen naturwissenschaftlichen Studien in Cambridge zwei Semester Theologie studierte, nicht die Möglichkeit solche komplexe Organismen zu untersuchen.
Das Elektronenmikroskop entlarvt Darwins Hypothese als nicht länger haltbar
Dies ist heute allerdings möglich. Mit dem Elektronenmikroskop kann man den Aufbau der Zellen untersuchen. In den Zellen sind eine Vielzahl molekularer Organisationen vorhanden, die kompleks aufgebaut sind und unterschiedlichste Funktionen erfüllen.
Alle Teile spielen miteinander zusammen; fehlt nur eine Komponente, dann funktioniert das ganze System nicht mehr. Diese Systeme sind ein Gegenbeweis zur Darwinischen Evolutionstheorie, die voraussetzt, dass sich höhere Organismen durch aufeinanderfolgende geringfügige Veränderungen der niederen Organismen bilden. Darwins Hypthese ist so heute nicht mehr haltbar. Das Elektronenmikroskop hat eine Vielzahl solcher komplexer Organe nachgewiesen.
Was ist Kreationismus?
Der Kreationismus ist vor allem im freikirchlichen protestantischem Milieu verbreitet, hauptsächlich in den Staaten. Das Wort leitet sich vom lat. „creare“ – erschaffen ab. Kreationisten interpretieren die Hl. Schrift wörtlich. Deshalb beschreibt für sie das 1. Buch Mose (Genesis) die tatsächliche Entstehung des Lebens durch das Eingreifen des Schöpfergottes. Er erschafft das Universum aus dem Nichts (Creatio ex nihilo) und schafft Kosmos aus dem Chaos (Tohuwabohu).
Der Text liest sich als ein Zeugenbericht, eine Tatsachenbericht. Es geht hier um eine Verbalinspiration jedes einzelnen Wortes in der Bibel. Aber soll man die Bibel wirklich so lesen?
Was will der Schöpfungsbericht der Bibel uns sagen?
Im ersten Buch Mose geht es nicht darum, wissenschaftlich exakt zu zeigen, wie die Welt geschaffen wurde. Dem Schreiber geht es um viel mehr. Seine Botschaft ist: Der Kosmos, den die Menschen bewohnen, ist ein Geschenk des Schöpfergottes. Er hat aus dem Chaos Kosmos geschaffen.
Der Gott des Schreiber ist ein kraftvoller Gott, voller Taten, der schafft und Leben erhält. Denn er gestaltet den Rahmen, damit Leben möglich wird. Er schafft Zeiten, Ordnung und Feste und damit Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere.
Schöpfungsglaube und wissenschaftliche Theorien stehen nicht in Konkurrenz
Wer die Schöpfungsberichte als geologische Tatsachenberichte liest, verkürzt die Botschaft der Bibel. Dem Schreiber geht es darum, Vertrauen in das Leben und den guten Gott zu schaffen, der letztendlich Leben ermöglicht. Auch heute noch.
