Das A-Team – Der Film, ein Remake des Serienklassikers

Hollywood - (c)Alexander Hauk/pixelio.de
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Das Remake des Serienklassiker aus den achtziger Jahren erobert im Sommer 2010 die Kinos.

Eine in Ungnade gefallene US-Spezialeinheit bricht aus dem Gefängnis aus und stellt sich auf die Seite der Guten. Das war das Strickmuster der US-Serie „Das A-Team“ aus den achtziger Jahren. Die Serie erreichte in den USA Kultstatus und war auch in Deutschland überaus beliebt. Der Kinofilm kommt als Remake zur Serie gut zwanzig Jahre später im Sommer 2010 in die Kinos.

Das altbewährte Muster ist das gleiche wie vor zwei Jahrzehnten. Die Welt ist allerdings nicht in den Achtzigern stehen geblieben und das A-Team musste sich dem Zeitgeschmack des aktuellen Kinopublikums anpassen.

„Das A-Team“: In der Kinoversion härter und neu besetzt

Die Hauptcharaktere in „Das A-Team“ sind die gleichen geblieben, wurden aber durch neue Schauspieler ersetzt.

Der Goldschmuck von „B.A. Baracus“ blieb auf der Strecke, handelte es sich doch auch um ein Markenzeichen des Schauspielers und Wrestlers Mr. T., der in der Serie die Figur spielte. Quinton „Rampage“ Jackson mimt im Kinofilm den groben aber sanften „B.A.“ und erscheint nach kurzer Eingewöhnung als gelungene Besetzung. Liam Neeson ist „Colonel (Hannibal) John Smith“, ein Charakterkopf, der das A-Team ins einundzwanzigste Jahrhundert führt. Bradley Cooper ist der smarte „Face“, und Sharlto Copley verkörpert „Murdock“, den durchgeknallten Piloten des Teams.

Die Story von „Das A-Team“ ist international

Von Mexiko in den Irak und von Frankfurt nach L.A., das sind die wichtigsten Spielorte im Film „Das A-Team“.

Das A-Team will im Irak-Krieg verschwundene Dollar-Druckplatten aus den Händen hinterhältiger Gauner wieder beschaffen und einen immensen Falschgeld Betrug verhindern. Dabei kämpft das Team sich durch ein undurchsichtiges Geflecht von Militär und CIA. Nach alter A-Team-Manier geht einiges zu Bruch, es fliegt viel in die Luft und „Hannibal“ schmiedet geniale Pläne. Es fällt aber auf, dass das A-Team härter geworden ist. Regisseur Joe Carnahan setzt auf schnellere Schnitte, der Film wirkt brutaler als die Familien freundliche Serie.

Jessica Biel ist die erbitterte Jägerin

Captain Charisa Sosa ist die hartnäckige Verfolgerin des A-Teams und Nachfolgerin von Colonel Lynch, Colonel Decker und General Fulbright aus der Serie „Das A-Team“. Die Figur kommt in den ursprünglichen Folgen nicht vor und wird von Jessica Biel gespielt.

Captain Sosa ist die Ex-Geliebte von „Face“ und schwankt zwischen Hass und Zuneigung. Sosa ist von der Schuld des A-Teams überzeugt und lässt nichts unversucht, die Jungs schnell wieder hinter Gitter zu bringen.

„Das A-Team“ oder auch „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“

Der Film ist keine Fortsetzung der Serie aus den Achtzigern, von der Handlung wäre er eher davor anzusiedeln, soweit dies denn möglich ist.

Es macht trotzdem Spaß den Film anzusehen. Die Stunts und die typische Komik erinnern an alte Zeiten, als B.A. noch von Mr. T. gespielt wurde und der bereits verstorbene George Peppard Zigarre rauchend als „Hannibal“ Pläne schmiedete.

Kinobesucher, die die Serie „Das A-Team“ nicht kennen, können sich auf einen humorvollen Action-Film freuen, der eine Mischung aus heiklen Tricks à la „Mission Impossible“ und gelungener Situationskomik ist.

Wenn aber Colonel „Hannibal Smith" mit einer Zigarre im Mund und einem breiten Grinsen im Gesicht sagt: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“, dann fühlt sich das Kino-Publikum zurückversetzt in die Zeit, als das A-Team im Fernsehen lief.

Bildnachweis: (c) Alexander Hauk/pixelio/www.pixelio.de

Ole Christian Wrobel - Ole Christian Wrobel, Journalist und Fremdsprachentrainer.

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