French Toast ist ein schnelles und leckeres Frühstück. Es besticht durch seine Einfachheit und kann an jeden Geschmack angepasst werden. Dadurch eignet es sich nicht nur für Familien mit vielen Kindern, sondern auch für jeden Single-Haushalt oder Studenten WG. Die Zutaten sind fast immer im Haus und nicht sehr teuer. Ein einfaches, wohlschmeckendes und billiges Frühstück ist damit garantiert.
French Toast Rezept
4 Toastscheiben
3 Eier
50 g Butter
350 ml Milch
2 Tl Vanille
4 TL Zimt
50 g Zucker
90 g Mehl
1 Prise Salz
1. Die Butter sollte über Nacht aus dem Kühlschrank genommen werden um weich zu werden. Alternativ kann sie vor dem Anrühren aufgewärmt werden. Die Eier werden in einer großen Schüssel geschlagen. Die weiche Butter, Zucker und Vanille, sowie drei Teelöffel des Zimts werden hinzugefügt. Nach und nach das Salz und Mehl unterrühren, ohne das Klümpchen entstehen. Als letztes wird die Milch untergerührt, sodass ein flüssiger Teig entsteht.
2. Den Teig in eine flache Schüssel oder tiefen Teller umfüllen. Darin die Toastscheiben einzeln einweichen. In eine erhitzte Pfanne mit wenig Butter geben und jede Seite in wenigen Sekunden anbraten. Den restlichen Zimt darüber streuen und goldbraun braten.
Varianten des French Toast
Wer möchte kann Butter, Mehl und Gewürze ganz weglassen und einen Teig aus Milch, Zimt, Zucker und Eiern herstellen. Kinder mögen gerne Schokoladenstreusel oder Früchte wie Cranberries - die amerikanischen Preiselbeeren - dazu. Die Studentenvariante zeichnet sich durch einen Schuss Rum im Teig aus.
Verschiedene Sirups, in Amerika vor allem Ahornsirup, versüßen den Morgen. Nutella, Honig, Marmelade, Puderzucker oder Zuckerrübensirup sind passende deutsche Alternativen.
Die Sandwich-Variante: Zwei Toast Scheiben mit Frischkäse bestreichen und zusammenklappen. Erst dann im Teig einweichen und braten. Mit Vanillepudding servieren.
In Deutschland werden French Toasts als Arme Ritter bezeichnet und mit Speck oder Kräutern gegessen. Gewürze wie Zimt und Vanille werden dann natürlich weggelassen. Wer keinen Toast nehmen möchte, greift gerne auf Zwieback zurück.
In England kennt man French Toast unter dem Namen Eggy Bread (Eierbrot). Es ähnelt dort viel eher einem Omelett mit Tomaten, Paprika und Käse, die zwischen die Toastscheiben gelegt werden.
Geschichte des French Toast
Schon die alten Römer kannten das French Toast. Sein Siegeszug setzte sich im Mittelalter als Arme-Leute-Essen fort. Es war undenkbar Essen wegzuwerfen und um altes, hartes Brot wieder genießbar zu machen, wurde es in Eiern und Milch aufgeweicht. So verwundert es auch nicht, dass es in Deutschland als Arme Ritter bezeichnet wird.
Der Name French Toast hat nichts mit Frankreich zu tun. In Frankreich sind sie unter dem Namen pain a la romaine bekannt, als Brot der Römer. Die Bezeichnung French Toast geht vielmehr auf einen grammatikalischen Fehler zurück. In einem Wirtshaus, dessen Besitzer Joseph French hieß, wurde das Gericht als French Toast angeboten. Gemeint war eigentlich French`s Toast, im Sinne von das Toast des Herrn French. Im Laufe der Jahre wurde das French Toast unter seinem Namen so berühmt, dass niemand mehr daran dachte, den Fehler zu korrigieren.
