Das Currywurstfeld in Berlin-Marienfelde

Currywurstlogo - Bundesinstitut für Risikobewertung
Currywurstlogo - Bundesinstitut für Risikobewertung
Wieder öffnet das Bundesinstitut für Risikoforschung seien Rasen für Kinder und Erwachsene. 2010 gibt es hier ein didaktisches Currywurstfeld.

Im Jahr 2009 lud das Bundesinstitut für Risikowertung (BfR) erstmals Kinder und ihren Anhang in das didaktische Labyrinth „RisiKuhLabyRind“ auf seiner Wiese am Standort Marienfelde ein. Die Aktion war ein toller Erfolg. Und darum gibt es vom 13. August bis zum 19. September 2010 keine Wiederholung. Die Leute vom BfR haben sich was Neues einfallen lassen. Zwar wieder didaktisches Pflanzenlabyrinth, aber mit einem für Jung und Alt ganz wichtigem Thema: Die Currywurst.

Das Currywurstfeld erkunden

Der Currywurst wurde zwar in Berlin bereits ein ganzes Museum gewidmet. Aber museumsreif ist die Currywurst noch lange nicht. An fast jeder Ecke in Berlin ist sie zu haben.

Nun haben die Leute vom BfR auf ihrem Rasen ein Currywurstfeld angelegt. Das heißt so, weil es die Form einer Currywurst hat. Und nicht, weil hier Currywürste wachsen. Denn die macht nach wie vor der Metzger.

In dem Currywurstfeld geht es auf etwa 2,5 Kilometer langen Wegen und Irrwegen durch einen Dschungel der verschiedensten Kulturpflanzen und Blumen. Darin können Kinder wie Erwachsene viel Wissenswertes über die so beliebte Currywurst erfahren. Und natürlich über die Dinge, die einfach dazugehören: Pommes Frites, Ketchup und Mayonnaise. In dem Labyrinth in der Form einer übergroßen Currywurst geht es um Fragen der Herstellung, der Inhaltsstoffe und der Zubereitung. In einzelnen Abschnitten gibt es Informationen zu der Wurst, den Pommes Frites, Ketchup, Mayonnaise und zu dem Currypulver. Welche Gewürze stecken im Currypulver? Woraus werden Ketchup und Mayonnaise hergestellt? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt es in dem Labyrinth. Und zum Schluss gibt es selbstverständlich auch eine Antwort des BfR auf die Frage, wie gesund die Currywurst und die anderen Produkte auf den Papptellern der Imbisse eigentlich sind.

Apropos Pappteller. Das ist auch ein nicht ganz unwichtiges Thema. Wie und wo Pappteller und Pappschale erfunden wurde, dass wird in einem Museum in Luckenwalde vorgestellt. Wäre doch mal eine Idee für einen Ausflug ins Land Brandenburg.

Forschen und Probieren

Es wäre ja Schade, wenn sich im Currywurstfeld alles nur um die Currywurst drehen würde. Dem ist beileibe nicht so. Da gibt es ganz unterschiedliche andere Stationen wie Barfußpfad, Fühlkisten oder Tipis. Da sind die Kinder zum Erforschen und Ausprobieren eingeladen. Und viele Pflanzen mit abwechslungsreichen Farben, Formen und Gerüchen sind im Currywurstfeld mit Auge und Nase zu entdecken.

Ort und Zeit

Das Currywurstfeld öffnet für seine Gäste vom 13. August bis zum 19. September 2010 täglich außer Montags auf dem Gelände des Bundesinstitut für Risikobewertung, Standort Marienfelde, Diedersdorfer Weg 1, D-12277 Berlin-Marienfelde.

Das Vergnügen kostet 2 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder. Die Familienkarte ist für 5 Euro zu haben. Ganz günstig wird es für Schulklassen: die erhalten freien Eintritt. Sie sollten sich aber bitte bei Gabriele Restle per Telefon (030 18412 2552) oder E-Mail (veranstaltungen@bfr.bund.de) melden.

Anreise zum Diedersdorfer Weg

Mit dem PKW ab Berlin-Mariendorf auf der Bundesstraße 101 stadtauswärts fahren. Nach der Querung der Kreuzung Nahmitzer Damm/Hildburghauser Straße auf die linke Spur wechseln und am Ende der Mittelinsel links in den Diedersdorfer Weg einbiegen. Kurz bevor die Straße im rechten Winkel abknickt gibt es einen Besucherparkplatz.

Mit den Bussen M 11, X 11, X 83 oder 112 bis zur Haltestelle Nahmitzer Damm/Marienfelder Allee fahren. Mit dem Bus M 77, der Verbindungen zum S-Marienfelde und U-Alt Mariendorf bietet, an der Haltestelle Friedenfelser Straße aussteigen. An der Ecke Nahmitzer Damm/Marienfelder Allee, gegenüber dem Schuhmarkt, gibt es einen etwas versteckten Fußweg. Der führt zum Tor des Bundesinstituts für Risikobewertung.

Der nächste Bahnhof der Berliner S-Bahn ist die Station Buckower Chaussee. Dorthin ist der Weg etwa 1 Kilometer lang. Wer diese Strecke laufen mag, der sollte einige Meter Umweg in Kauf nehmen und durch das schattige märkische Dorf Alt-Marienfelde laufen, wo auch Möglichkeiten zur Rast geboten werden und die vermutlich älteste Kirche Berlins steht.

Radfahrer und Wanderer können einen Besuch im Currywurstfeld hervorragend mit einer Tour über den Berliner Mauerweg verbinden. Der am Wochenende nur wenig befahrene Diedersdorfer Weg führt direkt auf den Abschnitt von Lichtenrade nach Lichterfelde des Mauerwegs. Und wer den Weitblick liebt, der sollte die Anhöhe im nahen Freizeitpark Marienfelde erklimmen.

Bild: Bundesinstitut für Risikobewertung