
- Einer der Hügel voller Menschen - Santana Overath
Auch 2011 fand "Das Fest" wieder in der zweiten Juliwoche, nämlich vom 22. bis 24. Juli, statt. Um 16 Uhr wurde das Programm am Freitag auf der Zeltbühne eröffnet. Eine Stunde später begannen dann auch die Konzerte auf der Hauptbühne, eingeleitet von der Band "Fat Fuck" aus Karlsruhe. Neben der Hauptbühne gab es noch die Kleinkunstbühne, für welche man ebenfalls Eintritt zahlen musste. Fünf Euro kostete es, einen Tag Zugang zu beiden Bühnen zu haben. Dahingegen konnten die Zeltbühne und die DJ-Bühne kostenlos besucht werden. Aufgrund dieser großen Auswahl an Bühnen war auch das Programm sehr vielfältig: Neben Konzerten sorgten auch Tänze und Shows, wie zum Beispiel die Feuerakrobatik und die Comedy-Stunts des Duos "Strings on Fire" für gute Unterhaltung.
Die Headliner des Wochenendes
Besonders groß angekündigt wurden für dieses Wochenende neben der Band "Wir sind Helden" und "Razorlight" auch "Skunk Anansie", "Aura Dione" und "Bad Religion". Begeistert waren hier nicht nur die Fans von ihren Stars, sondern auch umgekehrt waren die Stars von ihren Fans überwältigt, denn es war ein atemberaubender Anblick, wie sie ihnen von den Hügeln aus zujubelten. Bis in die Nacht hinein rockten die Bands das Publikum, das sich selbst vom Regen nicht vertreiben ließ. Insgeheim zählte auch "Clueso", der nach "Wir sind Helden" auftrat und das Festival beendete, zu den Favoriten. Während seines Konzertes ließ sich kaum noch ein freier Platz vor der Bühne finden. Als die Dunkelheit anbrach, hielt das Publikum Wunderkerzen und Feuerzeug bereit - und das nicht nur während der ruhigen Songs Cluesos.
Das Publikum wird aktiv
Dieses Wochenende hatten die Besucher jedoch nicht nur passive Rollen, sondern konnten auch an einigen Attraktionen teilnehmen. Für die jüngeren Besucher gab es einen "Mobi-Rummelplatz", auf welchem sie zum Bauen und Experimentieren herausgefordert wurden und sich ebenso im aufgebauten "Farbenland", "Wasserlabyrinth" und im "Sprungfeld" austoben konnten. Außerdem waren es nicht nur die Kleinen, die zwei Finger aufs Fingerboard setzten und so den Fingerboard-Park erkundschafteten.
Direkt nebenan gab es das Ganze dann in voller Größe: Jugendliche traten mit ihren Skateboards auf und ließen ihr Können testen. Geschick musste auch bei der Slackline, einem Seil, welches über den See gespannt wurde, gezeigt werden, denn sobald Teilnehmer die Kontrolle verloren, landeten sie im kalten Wasser. Mehr Kondition wurde beim Quarter-Tramp gefordert. Hier wird auf einem Trampolin gesprungen, wobei zwei Seile dafür sorgen, dass man sicher wieder in der Mitte des Trampolins aufkommt, weshalb es dazu einlädt, ein paar Saltos zu schlagen. Während es bei diesen Aktionen ausschließlich um den Spaß ging, konnten beim Tischkicker-Event auch Preise gewonnen werden: Eine Verlosung konnte der Weg zu einem neuen Profikicker oder einem von zehn Nike-Fußballbällen sein, welchen die Teilnehmer für soziale Einrichtungen und nicht für den Eigengebrauch gewannen.
Wer nicht in körperlicher Verfassung für jene Sportunterhaltung war, oder einfach nur keine Lust hatte, der konnte sich direkt am Haupteingang beim Gamefest von Videospielen mitziehen lassen. Vor allem um Sport und Musik drehten sich diese: Autorennen, Fußball, Karaoke und Luftgitarre. Das weibliche Geschlecht zog allerdings eher den Fest-Biergarten, in welchem täglich und während der Öffnungszeiten des Festivals Besucher Salsa tanzten, vor. Vor allem zum Abend hin füllten sich der kleine Garten und die Tanzfläche und man konnte einige Varietäten des Salsa-Tanzes erkennen.
Quelle:
Programmheft von "Das Fest"
