Das Fürstliche Haus Hohenzollern - Rezension des Bildbandes

Das Fürstliche Haus Hohenzollern - Gmeiner- Verlag
Das Fürstliche Haus Hohenzollern - Gmeiner- Verlag
Der Bildband präsentiert Fotografien, die bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Die Fotos zeigen eine Auswahl der umfangreichen Fotosammlung.

Das Haus Hohenzollern besitzt eine Sammlung von über 20.000 Fotografien, die über einen Zeitraum von 150 Jahren von den Mitgliedern der Familie sorgfältig gesammelt wurden. In dem am 8. Oktober 2011 im Gmeiner-Verlag erschienenen Bildband "Das Fürstliche Haus Hohenzollern. Private Einblicke in die Fotoalben" werden erstmalig 120, bisher unveröffentlichte, sehr private Fotografien gezeigt. Das Haus Hohenzollern belegt mit seiner großen Fotosammlung, dass es bestrebt ist, seine Geschichte für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und bekannt zu machen.

Die Autorinnen Dr. Karen Kuehl und Anette Hähnel

Der umfangreiche Bildband "Das Fürstliche Haus Hohenzollern" wurde von zwei Historikerinnen zusammengestellt. Die Kunsthistorikerin Dr. Karen Kuehl arbeitet seit 2001 für das Haus Hohenzollern. Anette Hähnel, die ebenfalls Historikerin ist, leitet die über 220.000 Bücher umfassende Hofbibliothek sowie die Fürstlichen Sammlungen auf Schloss Sigmaringen. Mit diesem Bildband möchten die beiden Autorinnen die Entwicklung und Geschichte des Hauses Hohenzollern der breiten Öffentlichkeit nahe bringen.

Der Aufbau des Bildbandes

Das großformatige Buch ist in sieben umfangreiche Kapitel unterteilt. Im ersten Kapitel mit der Überschrift "Auf Licht schreiben" gehen die Autorinnen auf den Beginn der Foto-Sammelleidenschaft Fürst Karl Antons von Hohenzollern ein. Er sah das Medium der Fotografie als Mittel zum Zweck, seine Sammelleidenschaft zu dokumentieren. Es folgt ein Kapitel "Das Kaiserhaus", welches sich mit Fotografien von Kaiser Wilhelm II. befasst, der dem Medium der Fotografie sehr positiv gegenüberstand.. Darauf folgt ein Kapitel mit der Überschrift "Das Fürstenhaus". Hier findet der Leser einen ausführlichen Stammbaum der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen seit 1831. In diesem Kapitel werden die damaligen Kleidungsstücke der Herrscher und ihrer Ehefrauen detailliert beschrieben. "Schlösser und Residenzen" ist das folgende Kapitel gewidmet, welches ausführlich die Wohnsitze des Hauses Hohenzollern beschreibt. Die nächsten Kapitel befassen sich mit Festlichkeiten, Freizeitaktivitäten und verwandten Herrscherhäusern. Neben den aufschlussreichen Fotografien gibt es erläuternde Texte, die jeweils in deutsch und englisch verfasst sind.

Fazit

Der zweisprachige, umfangreiche Bildband bietet einen sehr guten Einblick in die Lebensgewohnheiten des Hauses Hohenzollern. Der Leser lernt die private Seite eines berühmten Herrscherhauses durch private Kinderfotos, Hochzeitsaufnahmen und außergewöhnliche Porträts kennen. Jeder, der Interesse an Deutscher Geschichte und ihren Herrscherfamilien hat, findet in dem Bildband "Das Fürstliche Haus Hohenzollern" mehr als genug Hintergrundinformationen, auch zu verwandten Herrscherfamilien. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

"Das Fürstliche Haus Hohenzollern. Private Einblicke in die Fotoalben" von Dr. Karen Kuehl und Anette Hähnel, erschienen am 8. Oktober 2011 im Gmeiner-Verlag, 160 Seiten, Großformat 19,90 Euro, ISBN 978-3-8392-1222-6

Die Autorin bedankt sich beim Gmeiner-Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Gmeiner-Verlag

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Gabriele Pagenhardt von Mainberg - Vor einigen Jahren war ich für ein Berliner Internet-Magazin im Bereich Veranstaltungs- und Ausflugstipps tätig und für ...

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