
- Weihnachtsgrüße für Geschäftskontakte - Kuchenbecker
Gerade die Weihnachtszeit bietet eine Menge Möglichkeiten, berufliche Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und zu vertiefen sowie neue potenzielle Geschäftspartner anzusprechen – mit einem freundlichen Weihnachtsgruß.
Doch im Business sollten einige Spielregeln für die erfolgreiche Kontaktaufnahme zu Kunden und Geschäftspartnern beachtet werden, weiß Uwe Twachtmann, Coach, Berater und Dozent für Existenzgründer und junge Unternehmer aus Hamburg. „Unpersönliche Weihnachtssendungen treffen vor den Feiertagen in Mengen ein, hinterlassen keinen Eindruck und werden im neuen Jahr schnell in die Endablage entsorgt“, sagt Twachtmann, „je persönlicher der Gruß, desto positiver der Eindruck und desto länger die Erinnerung daran.“ Und wer es schafft, den Geschäftspartner beim Lesen zum Nachdenken oder Schmunzeln zu bringen, wird auch noch Monate lang im Gedächtnis bleiben.
Weihnachtsgrüße per Post oder per Email versenden?
Doch Weihnachtsgruß ist nicht gleich Weihnachtsgruß. „Wenn Sie beabsichtigen, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, ist die persönliche Karte oder der Brief die bessere Wahl“, so der Unternehmensberater weiter. Aber auch ein kleiner Gruß per E-Mail ist erlaubt – wenn es zu keinem unpersönlichen Massenmailing ausartet. Außerdem sollte niemals eine Weihnachts-E-Mail per BCC, also als Blind-Kopie, an den Empfänger versendet werden.
Business-Weihnachtsgrüße sollten dem Anlass entsprechend sein
Das Weihnachtsfest ist ein christliches Fest und dies sollte auch beim Schreiben von Weihnachtsgrüßen an Geschäftskunden beachtet werden. Wer seinen Kunden und Businesspartnern einen Gruß sendet, sollte unbedingt davon absehen, zu aktive Werbung für sich und das eigene Produkt oder die Dienstleistung zu machen. Die Aufarbeitung alter Vorgänge und unangenehmer Themenbereiche wie beispielsweise Finanzmarkt, Konjunktur, aber auch Politik und Religion sollte im Weihnachtsgruß vermieden werden. Obwohl von direktem Marketing in der Weihnachtspost abzuraten ist, hat Berater Uwe Twachtmann einen Tipp: Eine persönliche Bemerkung ist erlaubt. Sie könnte zum Beispiel „Ich freue mich auf unsere zukünftige Zusammenarbeit“ lauten.
Als Standardformulierung für die Weihnachtskarte empfiehlt er weiter: „Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihren Mitarbeitern (Ihrer Familie) ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr."
Damit die Weihnachtspost rechtzeitig beim Empfänger eintrifft, sollte sie zwischen zwei und fünf Arbeitstagen vor den Festtagen oder den Betriebsferien ankommen. Unter Berücksichtigung des internen Postlaufs eines Unternehmens sollte die Grußkarte daher etwa eine bis zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest oder den Betriebsferien in die Post gegeben werden.
Nur kleine Geschenke für Geschäftspartner
Aufmerksamkeiten sind schön. Und auch im Business sind hin und wieder kleine Geschenke als Dankeschön angebracht. Doch der Coach Uwe Twachtmann warnt: „Bei beispielsweise Key-Accounts, die eine persönliche Aufmerksamkeit erhalten, ist die persönliche Übergabe immer der beste Weg. Aber Achtung: Bringen Sie Ihren Partner nicht durch teure Geschenke in Verlegenheit oder sich nicht in den Verdacht der Bestechung.“
