
- Es ist praktsich, wenn das iPhone zum Hotspot wird - K.Aldenhoff
Jetzt ist das iPhone mit dem neuen Betriebssystem OS 4.3 auch als Hotspot für WLAN-Verbindungen zu nutzen. Der mobile WLAN-Hotspot von Apple ist ein immenser Vorteil. Unterwegs auf Geschäftsreise oder im Urlaub war es bisher oft nötig, außer dem iPhone ein weiteres Notebook oder Netbook mitzunehmen, um ins Internet zu gehen. Denn kompliziertere Anwendungen, längere Briefe oder ausgefeilte Präsentationen lassen sich mit dem iPhone schlecht erstellen. Damit man auch mit den mobilen Computern im Internet surfen konnte, war bis jetzt eine eigene UMTS- oder GRPS-Verbindung erforderlich. Nötig war z.B. ein UMTS-Modem mit eigener SIM-Karte, für das eigene Gebühren fällig waren. Doppelte Internetkosten also – einmal fürs iPhone und einmal fürs Notebook.
Vorteil: Kosten sparen mit dem iPhone
Mit der neuen Hotspotfunktion können diese doppelten Kosten wegfallen, denn das iPhone kann nun selbst für weitere Geräte eine Internetverbindung herstellen, ohne dass man dafür extra bezahlen muss. Bis zu fünf weitere externe Geräte – Notebooks, Netbooks, das neue iPad 2 oder auch iPod Touch - lassen sich nun drahtlos über das iPhone mit dem Internet verbinden. Voraussetzung ist natürlich eine eingebaute WLAN-Funktion der angedockten Geräte. Ideal ist diese Funktion, wenn mehrere Leute oder eine Familie zusammen unterwegs sind. So kann jeder gleichzeitig über das funkende iPhone ins Internet und es gibt keinen Streit mehr um den begehrten UMTS-Stick, den immer nur einer allein benutzen kann. Mit den preisgünstigen Smartphones steht dieser Service nicht zur Verfügung.
Mit Tethering und Hotspot-Funktion ins Internet
Dabei ist allerdings Voraussetzung, dass der Mobilfunkprovider, bei dem das iPhone unter Vertrag ist, die sogenannte Hotspot-Funktion erlaubt. Dies ist nicht bei allen Verträgen automatisch der Fall. Bei neu abgeschlossenen Verträgen etwa hatten iPhone-Benutzer schon die Möglichkeit, die sogenannte Tethering-Funktion kostenlos zu nutzen, das heißt, sie konnten ein weiteres mobiles Gerät wie Notebook oder Netbook über eine Bluetooth-Verbindung des iPhones ans Internet anschließen. Wer die Tethering-Funktion nutzen darf, darf auch automatisch kostenlos die neue Hotspot-Funktion nutzen. Vorteil: Nicht mehr nur ein Gerät, sondern gleich fünf dürfen mit ins Internet.
Mit altem iPhone-Vertrag wird Hotspot zur Kostenfalle
Bei alten iPhone-Verträgen kann gegen eine Zusatzgebühr die neue Hotspot-Funktion freigeschaltet werden. Allerdings variieren die Gebühren dafür stark, zwischen 5 und 20 Euro verlangen die Provider für das attraktive Extra. Da kann es sich unter Umständen lohnen, an einer extra SIM-Karte fürs Notebook festzuhalten. Auch beim Neuabschluss eines iPhone-Vetrags sollte man unbedingt darauf achten, dass die kostenlose Hotspot-Funktion inklusive ist. Ansonsten kann das iPhone auf Reisen leicht zur Kostenfalle werden.
Bei Internet übers iPhone Datenverbrauch kontrollieren
Wenn mehrere Personen gleichzeitig über ein iPhone ins Internet gehen, erhöht sich natürlich der Datenverbrauch. Das wird auch beim erwarteten neuen iPhone 5 so bleiben. Selbst wer für das iPhone eine 1 GB-Flatrate gebucht hat, kommt hier bei mehrtägiger intensiver Nutzung schnell an die Grenze und wird aufs langsame GRPS ausgebremst. Man sollte also darauf achten, ein ausreichendes Datenvolumen zu buchen, sonst wird aus dem gemeinsamen Surfspaß schnell ein frustrierendes Warten auf die Eieruhr. Vor allem eins sollten die mitsurfenden Datennutzer beherzigen: Videos zu laden bedeutet einen hohen Datenverbrauch und belastet den Datenkonto des iPhones besonders stark.
