
- Brasilianisches Strandleben - Sonnenschein pur. - K.Aldenhoff
Brasilien ist ein ideales Land zum Reisen, es gibt bestes Wetter mit viel Sonne. Meistens sind die Temperaturen so, wie sich Reisende das wünschen: zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Was nützen die besten Reisetipps, wenn in der Urlaubszeit das Wetter nicht stimmt? Auch in der Saison sollte man deshalb auf die klimatischen Unterschiede achten, die mit den unterschiedlichen Klimazonen und Landschaftsformen zusammenhängen. So schön der atlantische Regenwald auch ist, die Urwaldriesen brauchen ab und zu mal kräftige Regenfälle und wenn es in Brasilien schüttet, dann aber richtig. Als hätte der Himmel seine Schleusen geöffnet - in den Tropen kann das Wasser sintflutartig herunterstürzen. Wer im Urlaub den Traumstrand bei Sonne erleben will, sollte deshalb das brasilianische Klima vor der Reise gut studieren.
Brasilien hat umgekehrte Jahreszeiten - Sommer im Winter - mit scharfem Essen
Brasilien ist ein sehr großes Land mit drei unterschiedlichen Klimazonen: dem tropischen Norden, der subtropischen Mitte sowie dem feucht subtropischen Süden. Grundsätzlich sollte man berücksichtigen, dass die brasilianischen Jahreszeiten genau umgekehrt sind wie wir es gewohnt sind: Wenn bei uns Winter ist, haben die Brasilianer Hochsommer und in unseren Sommermonaten herrscht dort Winter. Allerdings sind die Temperaturunterschiede in Brasilien eher gering, was die Brasilianer jedoch nicht davon abhält, schon langärmlige Winterpullover anzuziehen, wenn die Temperatur einmal unter 20 Grad fällt. Dann wird gern Scharfes gegessen wie der beliebte brasilianische Bohneneintopf Feijoada oder etwas Exotisches wie Huhn im eigenen Blut. Die ein oder andere Caipirinha sorgt dann für die notwendige Wärme von innen.
Brasilien-Tipp: Regenzeit für den Urlaub vermeiden!
Was störend sein kann im brasilianischen Klima, ist nicht die Kälte, sondern die Nässe. Deshalb Vorsicht vor der Regenzeit! Vor allem im Amazonasbecken im Norden ist das Klima feucht mit ganzjährigen kräftigen Regenfällen, die Region um den Amazonas gilt als eines der regenreichsten Gebiete weltweit. Zwischen Juni und November ist bei durchschnittlichen Temperaturen von 24 bis 27 Grad die Chance am größten, trockene Abschnitte mitzubekommen. Die Schauer dauern dann häufig nur ein Stündchen. Ansonsten sind die ausgewaschenen und verschlammten Straßen kein Vergnügen. Im Nordosten ist von April bis Juli Regenzeit. Im Landesinnern fällt bei durchschnittlichen 25 Grad weniger Regen, meistens von März bis Mai, in manchen Jahren fällt die Regenzeit aber auch aus. Interessant ist auf jeden Fall eine Tour durch den brasilianischen Regenwald. Hier können in einer Urwaldstation Faultiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Außerdem wachsen in der Mata Atlantica wilde tropische Früchte wie etwa Acai-Beeren als natürliches Potenzmittel und der beliebte Schlankmacher Papaya.
Angenehme Temperaturen an der Küste
An der Küste liegen die Durchschnittstemperaturen zwischen 21 und 24 Grad. Während es in Bahia schön gleichmäßig warm ist, gibt es im 2000 km südlicher gelegenen Rio de Janeiro Schwankungen zwischen 18 und 40 Grad. Auch bei Hitze weht an der Küste und den Traumstränden meistens ein kleiner Wind, die Luftfeuchtigkeit ist gering und deshalb empfindet man es selten als zu heiß. Deshalb ist es natürlich trotzdem wichtig, gerade hier auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Insgesamt ist das Klima in Brasilien sehr angenehm, besonders für Reisende in Bahia. Natürlich sind auch immer Abweichungen möglich, das Wetter hält immer mal wieder kleine Überraschungen bereit und lässt sich eben nirgendwo pauschal festlegen. Überall in Brasilien wächst der wilde Hibiskus sehr üppig, aus dessen getrockneten Blütenblättern ein beliebter Tee zubereitet wird.
