Das perfekte Rindersteak - Tipps, Tricks und Kniffe

Wie gelingt das perfekte Rindersteak? - FotoosvanRobin
Wie gelingt das perfekte Rindersteak? - FotoosvanRobin
Ein Rumpsteak, ein Steak aus dem Entrecote oder ein Rinderhüftsteak sind wahre Delikatessen. Doch egal ob englisch, medium oder durch, es ist nicht leicht.

Ein schönes Steak vom Rind erfreut sich nicht nur auf den weiten Weiden Argentiniens und in den Vereinigten Staaten von Amerika größter Beliebtheit. Auch in Deutschland gelten ein Steak aus dem Entrecote, ein Rumpsteak oder ein Rinderhüftsteak als wahre Delikatesse und sind auf den Tellern der Republik gern gesehene Gäste. Doch die Zubereitung eines perfekten Rindersteaks birgt einige Schwierigkeiten und erfordert ein exaktes Arbeiten in der Küche. Mit den nachfolgenden Tipps, Tricks und Kniffen gelingt jedoch auch Ihnen das perfekte Rindersteak.

Das perfekte Rindersteak sollte zwei bis drei Zentimeter dick sein

Salz, Pfeffer, Olivenöl, Küchenpapier und eine schwere Gußeisenpfanne - mehr braucht man im Prinzip nicht für ein perfektes Rindersteak. Pro Portion sollte das Rindersteak eine Dicke von zwei bis drei Zentimetern aufweisen. Nach der Entnahme aus der Verpackung sollte das Fleischstück für eine Viertelstunde an der frischen Luft atmen und dann in zwei bis drei Zentimeter dicke Steaks quer zur Faser geschnitten werden. Idealerweise sollten die Rindersteaks vor dem Braten Raumtemperatur haben. Bei einem Rumpsteak sollte der Fettrand eingeschnitten werden, da sich das Steak ansonsten beim Braten wellt und die Gefahr besteht, dass das Fleisch nicht gleichmäßig gar wird. Jedoch sollte in keinem Falle der gesamte Fettrand entfernt werden, Kalorienbewusstsein ist an dieser Stelle absolut fehl am Platz.

Anschließend wird ein wenig Olivenöl in die Pfanne gegeben und mit einem Küchentuch verteilt, dabei sollte überschüssiges Öl mit dem Tuch aus der Pfanne entfernt werden. Denn die Pfanne sollte lediglich einen leichten Ölfilm aufweisen und die Steaks sollten nicht darin schwimmen. Andere pflanzliche Öle eignen sich übrigens auch für die Zubereitung von Rindersteaks, Butter jedoch ebenso wenig wie Kräuteröle, da Butter braun wird und die Kräuter bei der großen Hitze verbrennen.

Die Rindersteaks scharf und bei großer Hitze in der Pfanne anbraten

Wenn das Öl in der Pfanne so richtig heiß geworden ist, sollten die Rindersteaks hinein gegeben werden. Wichtig ist, dass das Fleisch scharf angebraten wird, damit sich die Fleischporen schnellstens schließen und so wenig Bratensaft wie möglich austritt. Für das Hineingeben sollte keinesfalls eine Gabel verwendet werden, sondern ein Bratenwender, damit das Steak nicht eingestochen wird. Wird das Rindersteak nach englischer Art gewünscht, sollte es von jeder Seite etwa eine Minute gebraten werden. Ein Steak von zwei Zentimeter Dicke weist dann eine dünne Kruste auf und ist innen noch roh und blutig. Ein Rindersteak medium sollte für rund zwei Minuten von jeder Seite bei großer Hitze gebraten werden. Ein Steak well done, also durch, braucht rund 4 Minuten Bratzeit von jeder Seite. Als Richtlinie gilt, für jedes weitere Zentimeter Dicke wird eine zusätzliche Minute Bratzeit berechnet. Wird das Steak mit dem Bratenwender in der Pfanne leicht angedrückt, lässt sich leicht feststellen, ob das Steak, englisch, medium oder gar ist. Tritt beim Andrücken Fleischsaft aus, so ist das Rindersteak eher englisch denn medium.

Für das ganz perfekte Rindersteak, um nicht zu sagen das Nonplusultra eines Steaks empfiehlt es sich, den Backofen auf 60 bis 70 Grad Celsius vorzuheizen. Nach dem Braten sollten die Rindersteaks lose in Alufolie gepackt werden und im vorgeheizten Backofen für zehn Minuten nachziehen. So kann sich der Fleischsaft im Steak bestens verteilen und das Rindersteak wird rundum saftig. Erst dann sollte das Fleisch mit Salz und Pfeffer nach Belieben gewürzt werden, da die Gewürze sonst dem Fleisch den Saft entziehen würden. Als Beilagen eignen sich Kartoffelspalten oder Pommes sowie ein frischer Salat.

Stephan Schulz, (c) Stephan Schulz

Stephan Schulz - Stephan Schulz schreibt seit Jahren erfolgreich für diverse Printmedien (unter anderem die Fachzeitschrift "Computer" und die ...

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