
- Weizen, Ingwer und Äpfel - Regine Althaus
Brot ist immer noch ein Grundnahrungsmittel der Deutschen.
Es ist sehr einfach und macht Spaß das tägliche Vollkornbrot selber zu backen. Ein betörender Duft zieht dann durchs Haus oder durch die Wohnung und lockt die Familie zur gemeinsamen „Brotzeit“.
Aus Vollkornmehl selber backen
Vollkornmehl gibt es mittlerweile überall im Supermarkt zu kaufen oder frisch gemahlen im Bioladen. Für eine regelmäßig betriebene häusliche Backstube lohnt sich die Anschaffung einer Getreidemühle, auch für kleine Haushalte. Die Vorratshaltung verschiedener Getreidesorten ist unproblematisch und kann in kleinen und größeren Mengen im Bioladen eingekauft werden, frische Hefe findet man in der Kühltheke.
Grundrezept für das schnellste Hefebrot der Welt
- 500 g fein gemahlenes Weizenvollkornmehl
- 2 TL Salz
- 150 g Sonnenblumenkerne
- 1 Würfel frische Hefe
- 450 ml lauwarmes Wasser
- 2 EL Essig
Das benötigt man noch:
eine Brotkastenform mit Butter eingefettet, alternativ eine Silikonform die ohne Fett auskommt.
Mehl, Salz und Sonnenblumenkerne in eine Rührschüssel geben. Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Essig dazugeben. Diese Mischung mit dem Knethaken des Handmixers 2 Minuten auf höchster Stufe miteinander verrühren. Den Teig in die Form füllen und auf die mittlere Schiene in den kalten Backofen stellen.
Bei 200° eine Stunde backen. Das Brot anschließend aus der Form lösen und noch mal für 10 Minuten in den ausgeschalteten Ofen legen.
(Abkürzungen: TL = Teelöffel, ml = Milliliter, EL = Esslöffel)
Variationen
Dieses schnelle Brotrezept kann vielfältig variiert werden. Anstatt Weizenmehl kann man Dinkel verwenden, oder halb Dinkel, halb Weizen. Die Sonnenblumenkerne können durch Kürbiskerne oder Sesam ersetzt werden. Eine Mischung von verschiedenen Kernen ist auch gut. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
Besonders ist das Brot auch aus reinem Dinkel mit Walnüssen (für dieses Rezept ungefähr 150 g, gehackt). Walnüsse und Dinkel ergänzen sich auf sehr feine Weise.
Dazu gibt es selbst gemachte Fruchtaufstriche aus Äpfeln.
Rezepte für Brotaufstriche aus Äpfeln und Ingwer
Die folgenden Rezepte aus Äpfeln sind köstliche Begleiter zu Käse. Sie eignen sich als Brotaufstriche oder als Beilagen zu Eierpfannkuchen und Kartoffelpuffern.
Apfelconfit
- 150 g Äpfel, geschält und klein geschnitten
- 2 EL Balsamicoessig / weiß
- 3 EL brauner Rohrzucker
- 1 Prise Cayennepfeffer oder Chili
- 1 TL schwarzer Pfeffer im Mörser grob zerstoßen
- 2 TL Butter
Die Apfelstücke in der Butter anbraten, den Zucker dazugeben und karamellisieren. Mit dem Balsamico ablöschen, etwas einkochen lassen, die Gewürze dazugeben, mit der Butter binden, weiter rühren, auch noch hin und wieder während des Abkühlens.
Hält sich im Kühlschrank bis zu drei Tagen.
Apfel - Ingwer - Butter
- 1 Stück Ingwerwurzel (ca. 150 g)
- 1 kg mürbe Äpfel
- 150 g Butter
- 125 g brauner Rohrzucker
- Salz
- Muskat nach Geschmack (frisch gerieben)
Ingwer schälen und reiben, Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in Stücke schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Äpfel mit Ingwer und Zucker andünsten. Wasser zufügen (ca. 50 ml), Salz und Muskat dazugeben. Im geschlossenen Topf 10 Minuten kochen. Geschmacksprobe machen und eventuell nachwürzen. Anschließend durch ein Sieb streichen oder, wer es nicht so fein mag, mit einem Holzlöffel rühren. Sofort in heiß ausgespülte Gläser mit Schraubdeckeln füllen. Die Apfelbutter hält sich drei Monate. Angefangene Gläser im Kühlschrank aufbewahren und im Laufe einer Woche verbrauchen.
Bonus für Ingwerfans
Eine besondere Note erhält die Butter wenn man nach dem Garen noch kleine, kandierte Ingwerstückchen hinzufügt!
Quelle: Aus der Rezeptsammlung der Autorin
