
- Daniela Katzenberger Nothings gonna stop me now - VOX / Sven Kaesling VP LL
Deutschlands blondestes Medienphänomen, so wurde Daniela Katzenberger zuletzt am vergangenen Sonntag im Boulevardmagazin "Prominent!“ genannt. Eine Ausnahmeerscheinung ist die Ludwigshafenerin auf jeden Fall, denn sie bescherte dem Sender VOX regelmäßig gute Quoten über dem Senderdurchschnitt und wurde nun bereits zum zweiten Mal für ein Special um ihre Person verpflichtet. Die Sonderausgabe von "Goodbye Deutschland" um die Eröffnung ihres Cafés auf Mallorca erreichte innerhalb der für den Sender zur Berechnung der Werbeeinnahmen wichtigen Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen 11,3 Prozent Marktanteil. Zur Veröffentlichung des Videos ihrer ersten Single startete VOX ein zweites Special.
Das Special "Daniela Katzenberger – Plötzlich Popstar?" am 17. August 2010 auf VOX
Die EMI-Gruppe hat Daniela Katzenberger unter Vertrag genommen. Wie deren Manager Manfred Rolef bereits in der Ausgabe von "Prominent!“ vom 15. August 2010 erklärte, glaube der Konzern an das Talent der 23-Jährigen. Daniela Katzenberger stand demnach für ein Remake des Hits "Nothing’s gonna stop me now“ im Studio, der mit Samantha Fox Weltpremiere feierte. Natürlich entstand dazu auch ein Video, das die Bildzeitung bereits am Vormittag des 17. August 2010 veröffentlichen durfte. Die eigentliche Premiere desselben war erst für die Sendung "Daniela Katzenberger – Plötzlich Popstar?“ vorgesehen.
Das Video zu "Nothing’s gonna stop me now"
Daniela Katzenberger tanzt sehr knapp bekleidet lasziv-verführerisch am Strand von Mallorca; so in etwa kann man die Handlung des Videos beschreiben. Dazwischengeschnitten: Daniela in jeweils wechselnden Outfits auf den Straßen der Insel unterwegs, auf denen sie jedes männliche Wesen mit ihren Blicken nahezu elektrisiert und im Bewegungsablauf erstarren lässt. Darunter natürlich auch Robert Hoeppner, ihr Mitgeschäftsführer des Cafés Katzenberger, das wie das dazugehörige pinkfarbene Logo ebenfalls im Video auftaucht. Aber auch die Fahrer miteinander kollidierender Autos, kleine Jungs mit Eis, schwere Rocker und andere Männer zeigen sich von Katzenberger angetan, erstarren, doch am Ende löst sich alles in Friede, Freude und Wohlgefallen auf.
Daniela Katzenberger und die Musik: Blank & Jones produzieren
Blank & Jones zeichnete für die Produktion von "Nothing’s gonna stop me now“ verantwortlich. Die Produzenten sind im Bereich Trance und Dance zu Hause, kommen aus Köln und haben unter anderem schon mit den Pet Shop Boys sowie Keane gearbeitet. Blank & Jones lieferten mit "Beyond Time" den Titelsong zum Film "Jetzt oder nie – Zeit ist Geld“ mit Til Schweiger (2000) und setzen sich aus Jan Pieter Blank (geboren am 15. Juni 1971), René Runge (27. Juni 1968) und Andreas Kaufhold (17. Dezember 1969) zusammen. Die Musik hat ihre eigene Identität in klaren Strukturen und viele flächenartigen Synthesizer-Akkorden.
Textsicher absolvierte die Katzenberger die Arbeit im Tonstudio schneller als erwartet
Trotz des Erfolgs im Tonstudio, die Arbeit von drei geplanten Tagen in einem Arbeitstag im Kasten gehabt zu haben, war Daniela vor dem ersten Treffen mit Videoregisseur Oliver Sommer (47, zwanzig Jahre Berufserfahrung) nervös. Doch dann verlief es ihr fast zu ruhig: „Der ist so lieb, so süß mit dem Käppi und der Brille, so wie Harry Potter. Wenn ein Mann zu lieb ist, dann tanze ich ihm auf der Nase rum. Das ist vielleicht hier nicht gut.“ Speziell für das Video mussten Robert Hoeppner und Kellnerin Julia mit zum Bikini-Shopping: „Ich bin stolz auf meine Möpse. Sie waren ja nicht ganz billig.“
Billig – Stichwort, was Katzenbergers größte Ängste angeht
Das Video darf nicht billig wirken; bei ihr, so die Katze, sei das Eis zwischen billig und sexy sehr dünn. Sie will lieber als Powerfrau gesehen werden und nicht als Bordsteinschwalbe: „Minirock am Straßenrand kann falsch rüberkommen.“ Die gelernte Kosmetikerin, die bereits mit zehn Jahren in ihrem Ludwigshafener Karnevalsverein auf der Bühne stand, weiß genau, was sie will. Im Gegensatz dazu passte es mit dem Einparken des blauen Automatik-Smart nicht: Ihr erster Ausflug in ein Parkhaus sechs Wochen nach der Führerscheinprüfung endete trotz ausreichend Platz in langer Rangiererei.
Klicken Sie hier zu Daniela Katzenberger und David Hasselhoff in "The Dome 55"
Nach neun Stunden des Videodrehs schlich Daniela Katzenberger ohne Spannung im Körper über die Promenade von Santa Ponsa, wie im Special zu sehen war: „Ich kann‘s nicht mehr. Ich will einfach nur meine Ruhe. Ich kann‘s nicht mehr.“ Daniela war am Ende, doch eine Pause war nicht drin; der Dreh war nur für einen Tag angesetzt. Sie sei keine Schauspielerin; sie könne nicht einfach weiterspielen: „Ich kann mir kein Lachen aus den Backen schnitzen, wenn mir zum Kotzen ist.“ Doch sie blieb Profi und hielt durch; nicht zuletzt auch, weil Oliver Sommer doch nicht nur den netten Harry Potter gab, sondern sie weitertrietzte.
Das Motto von Daniela Katzenberger: „Sei schlau, stell Dich dumm“
Schritt für Schritt legte sie an Persönlichkeit und Selbstbewusstsein zu. Die Kampf-Katze, wie sie sich selber nennt, biss sich so auch durch die Handwerkerphase des gemeinsam mit dem Leipziger Gastronom Martin Koslik eröffneten Lokals Café Katzenberger durch und überzeugte bei der Eröffnung ihrer Zweitexistenz als perfekte Gastgeberin. Und als nächstes Ziel stand die erste Single auf der Agenda, doch vor dem Gesang zeigte sie Respekt: "Für mich ist es schlimm, ausgelacht zu werden beim Singen. Wenn mir jemand sagt, ich habe einen fetten Arsch, dann sage ich ‘Ja, ich weiß.’ Aber beim Singen, das ist eben etwas sehr Intimes.“ Doch ihre Ängste waren unbegründet; alles lief gut.
Bunte-Reporter Dieter Weilert äußerte sich in der Ausgabe "Prominent!" vom 15. August 2010 zu Daniela Katzenberger dahingehend, dass ihr Erfolg auch daher rühre, dass sie rede, wie ihr der Schnabel gewachsen sei. Und diesbezüglich ließ die Katze auch im Special einiges von sich hören. Daniela Katzenberger etwa zu Samantha Fox: "Ich glaub, was ich für viele heute bin, war Samantha Fox früher. Aber ich glaub, die hatte echte Brüste.“ Zum frühmorgendlichen Erscheinungsbild vor den Dreharbeiten, zu denen sie ungeschminkt erscheinen musste: "Guck mal, wie ich aussehe! Wie so ein zugekiffter Maulwurf!“ Ob ihr Gesang dementsprechend klingt, davon kann man sich nach dem Anschauen des Videos selbst ein Urteil bilden. Blank & Jones jedenfalls waren zufrieden.
Lesen Sie hier ab dem 22. August 2010: Daniela Katzenberger in "Das perfekte Promi-Dinner"
