Das starke Geschlecht - weiblich, wagemutig, wahnsinnig ?

Starke Frauen im Gespräch - ZDF/WDR/Volker Roloff
Starke Frauen im Gespräch - ZDF/WDR/Volker Roloff
Bei „Menschen bei Maischberger" geht es am 6.12. um das starke weibliche Geschlecht beim Titel „Das starke Geschlecht - weiblich, wagemutig, wahnsinnig?

Am Dienstag, 6. Dezember 2011, 23.15 Uhr im Ersten widmet sich eine reine Frauenrunde sich selbst. Sie alle haben „ihren Mann gestanden“ oder stehen ihn noch immer.Als ihre Gäste hat Sandra Maischberger den Star der deutschen Volksmusik Margot Hellwig, die Sängerin Lys Assia, das Ex-Model Natascha Ochsenknecht, die Journalistin und Bestsellerautorin Susanne Fröhlich, Petra Thompson, die einen als zweifachen Mörder zum Tode Verurteilten heiratete und den Ex-Bühnenstar Hilda Breer eingeladen.

Margot Hellwig

veröffentlichte zusammen mit ihrer Mutter Maria 1963 die erste gemeinsame Gesangsaufnahme mit ihrer Mutter, an deren Seite für Margot eine große Karriere als Volksmusik-Duo begann Viele erfolgreiche Tourneen durch Deutschland, Europa und die USA zeugen davon. Mutter Maria verstarb 2010 im Alter von 90 Jahren. Ab Februar 2012 geht Margot Hellwig erstmals ohne ihre Mutter mit ARD-Star Florian Silbereisen

auf eine große Tournee. Ihr Repertoire reicht von Volksliedern, volkstümlichen Liedern und Jodlern über Operettenmelodien, klassische Lieder bis hin zu populären Musicalsongs.

Lys Assia

war in der Nachkriegszeit und in den Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs eine der bekanntesten deutschsprachigen Schlagersängerinnen. Ihren Durchbruch in Deutschland konnte sie bereits 1950 mit dem Lied „Oh, mein Papa“ aus der Operette „Feuerwerk“ von Paul Burkhard feiern. 1956 gewann Lys Assia als 32-Jährige den europäischen Gesangswettbewerb, des Grand Prix, einen Vor-Vorläufer des heutigen European Song Contest (ESC). Sie begeht ihr 70-jähriges Bühnenjubiläum. Die heute 87-Jährige möchte am Eurovision Song Contest 2012 in Aserbaidschan für die Schweiz teilnehmen und bewirbt sich mit einem Chanson von Ralph Siegel. Am 10. Dezember findet die Schweizer Vorentscheidung statt. Viel Glück.

Natascha Ochsenknecht

ist dreifache Mutter und Noch-Ehefrau von Uwe Ochsenknecht. Sie trägt im Karatesport einen braunen Gürtel; das ist die Stufe vor dem gefürchteten schwarzen Gürtel. Natascha Ochsenknecht schläft nur mit einem Baseballschläger unter dem Bett. Zu Recht, denn damit und mit einem Tritt gegen die Tür hat sie den Einbrecher mit einem derben „Hau ab“ verjagt.

Der Baseballschläger wird in Zukunft neben ihr im Bett liegen, und ein Hund wird zusätzlich angeschafft.

Susanne Fröhlich

konnte soeben zwei wichtige Änderungen in ihrem Leben konstatieren. Zum einen trennte sich die Mutter von zwei Kindern von ihrem Ehemann, zum anderen hat sie ganz ohne strenge Diät fast 30 Kilo abgenommen. „Ich bin voll auf dem Yoga-Trip", sagt Susanne Fröhlich in ihrem Yoga-Tagebuch „Der Hund, die Krähe, das Om und ich". Die Schriftstellerin und Journalistin hat inzwischen mehrere Bücher veröffentlicht. Ihr wohl erfolgreichstes Buch war wohl „Moppel-Ich“, in dem sie sich auf humorvolle Weise mit Gewichtsproblemen auseinandersetzt.

Petra Thompson

hat ihren Ehemann vor zwei Monaten geheiratet. Ihr Ehemann war aber nicht dabei und sie hat ihn auch nie richtig kennen gelernt. Persönliche Kontakte gab es nämlich bisher nur durch eine Panzerglasscheibe getrennt. Seit 13 Jahren sitzt ihr Ehemann wegen zweifachen Mordes verurteilt im Todestrakt des staatlichen Gefängnisses in Huntsville in Texas/USA und wartet auf seine Hinrichtung. Huntsville ist die Gefängnisstadt im Bundesstaat Texas. Dieses zweifelhafte Geschenk war die Entschädigung dafür, dass Houston Hauptstadt des Staates wurde. Dort in Huntsville warten zwischen 250 und 300 Insassen im Todestrakt. Texas ist „einsame Spitze“ mit fast 500 Hinrichtungen seit Wiedereinführung der Todesstrafe 1978.

Petra Thompson, eine Sekretärin aus Bocholt, hat einen Verein gegen die Todesstrafe gegründet. Petra Thompson ist der Überzeugung, ihr Mann habe in Notwehr gehandelt

Hilda Breer

hat vor kurzem als Sängerin mit 80 Jahren ein Millionenpublikum in der Castingshow „Das Supertalent“ bei RTL begeistert. Als 78-Jährige hatte Hilda Breer aus Geldsorgen auf die Anzeige eines Bordells geantwortet und war über ein Jahr lang anschaffen gegangen, weil die monatliche Rente in Höhe von 225 Euro einfach nicht ausreichte. Das kam nach ihrem Erfolg bei RTL ans Licht der Öffentlichkeit. Entsprechend drastisch waren die Schlagzeilen der Boulevardpresse. Hilda Breer war in den 60er- und 70er-Jahren ein gefeierter Opern- und Fernsehstar in Lateinamerika.

Quelle:ARD-Presseinformation

Dieter Helmut, Dieter Helmut

Dieter Helmut - Dieter Helmut ist Jurist im Ruhestand und schreibt seit Dezember 2010 für suite101. Seine Themenschwerpunkte sind aktuelle ...

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