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Tischdekorationen in der Trendfarbe Lila

Tischgestaltung mit Blüten in ungewöhnlichen Gestecken

Windlicht in lila Heide - Andrea Lübke
Windlicht in lila Heide - Andrea Lübke
Wie Sie violetten Blüten in ungewöhnlichen Tischgestecken einen neuen Ausdruck verleihen

Lila kommt immer wieder in Mode. Auch im Dekorationsbereich sorgt diese raffinierte Farbe für besondere Akzente. Eine breite Palette an blau-lila und rötlich-violetten Tönen bieten schon allein viele Blüten im Herbst, zum Beispiel Lavendel, Heidekraut, Alpenveilchen, Zierkohl, Artischockenblüten und Chrysanthemen. Hier sollen einige Ideen vorgestellt werden, wie Sie diese Pflanzen für Ihre Tischdekoration arrangieren können.

Lavendelfeld für den Tisch

Wer kennt nicht die Bilder von den herrlich duftenden Lavendelfeldern der Provence? Holen Sie sich diesen violetten Traum ins Haus und gestalten Sie eine kleine Impression für Ihren Tisch! Sie brauchen dafür eine flache längliche Schachtel oder Kiste, die außen einen Anstrich mit Steinfarbe bekommt.

Dann wird das Gefäß mit Folie ausgekleidet und mit einem nassen Steckschwamm bestückt, der ruhig etwas höher als das Gefäß sein darf. Schneiden Sie frischen Lavendel auf gleiche Länge und entfernen Sie die unteren Blätter. Dann wird er leicht schräg und eng in den Schwamm gesteckt, bis keine freie Stelle mehr zu sehen ist. Seitlich kann eventuell sichtbare Steckmasse mit kleinen dunkelgrünen Blättern verdeckt werden. Um die Bewegung der geneigten Lavendelstängel zu betonen, bindet man ein duftiges Organza-Band in passendem Violett um die Blumen herum. Auf den Tisch kann man zusätzlich einige Lavendelstängel streuen. Das Gesteck kommt am besten auf dunkelgrüner Seide oder auf handgeschöpftem Papier der gleichen Farbe zur Geltung.

Artischocke im Teich

Wenn bei uns kühle Winde wehen, zieht es uns in südliche Regionen, doch nicht jeder kann reisen, wann er will. Orientalisches Flair für das Gemüt kann man aber auch mit buntem Gemüse auf dem Tisch zaubern: Suchen Sie eine besonders schöne, blühende Artischocke aus und schneiden Sie den Stiel direkt am Ansatz ab. Setzen Sie sie nun in eine flache, mit Wasser gefüllte Schale aus Glas und legen Sie einige Steine ins Wasser. Die Artischocke muss nicht unbedingt in der Mitte der Schale liegen. Wenn man sie an den Rand schiebt, haben zusätzlich kleine violette Chrysanthemenblüten auf dem Wasser Platz, die das Lila der Artischocke noch einmal aufgreifen. In die Blüte der Artischocke kann außerdem ein Teelicht im Glashalter eingesetzt werden.

La Montanara - das Alpenveilchen

Die anmutigen Pflanzen stammen nicht etwa aus den Alpen, wie der Name vermuten lässt, sondern aus den Bergen des Mittelmeerraums. Für eine Tischdekoration sind vor allem die kleinen Sorten mit schön gezeichneten Blättern und filigranen Blüten die idealen Begleiter. Um sie stilecht zu präsentieren, wird ein hohes schmales Glasgefäß so weit mit Kieseln gefüllt, dass das Alpenveilchen an der Spitze eingesetzt werden kann. Der Topf der Pflanze wird dafür entfernt und der Wurzelballen stattdessen mit Moos umhüllt. Wer keine schönen Kiesel zur Hand hat, kann das Gefäß mit Sand oder geknülltem Papier füllen und es dann mit bizarren Zweigen ummanteln. Diese werden der Länge des Gefäßes angepasst und mit Blumendraht fixiert. Den Draht kann man mit violettem Satinband kaschieren, indem man es von oben nach unten einige Male um die Zweige schlingt. So wird auch die Farbe des Alpenveilchens zusätzlich betont.

Heide-Lichter mit Moos

Auch im Tiefland bezaubern zarte Blüten die Sinne. Wenn sich die morgendlichen Herbstnebel verzogen haben, leuchtet das Heidekraut in vielen verschiedenen roten und violetten Tönen in der Sonne. Für den Tisch können Sie kleine Bündel aus Heide binden und an den Rand in eine flache Schale aus Ton oder Keramik stellen. Legen Sie so viel Moos in die Mitte des Gefäßes, dass die Heidebündel gehalten werden. Auf das Moos wird nun ein Windlicht gebettet. Es sollte so hoch sein, dass es die Bündel überragt, damit sie kein Feuer fangen können. Eine violette Kerze ergänzt das Lila des Heidekrauts.

Andrea Fettweis, Ernst Fettweis

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