
- Zubereitung Häppchenigel - Claudia Hanitzsch
Ob Partys, Grillabende oder einfach ein gemütliches Beisammensitzen mit Freunden – was bei keinem Anlass fehlen darf ist die zündende Verpflegungsidee. Schließlich soll der Abend relaxt ablaufen, ohne stetiges zur Küche eilen um für Nachschub zu sorgen. Das Essen muss so gut geplant sein, dass auch für den Gastgeber ausreichend Zeit bleibt um den Abend entspannt zu verbringen.
Hierfür sind kleine, hübsch angerichtete Häppchen eine ganz originelle als auch zweckmäßige Lösung. Denn Fingerfood auf kleinen Spießchen sind sowohl etwas für den Kleinen Hunger, für zwischendurch als auch für danach. Fehlt nur noch die perfekte Gestaltungsidee für diese Häppchenvariante. Möglichkeiten hierfür gibt es sicher viele – besonders wertschöpfend bezüglich der Resteverwertung ist allerdings der Häppchenigel.
Zutaten für einen Häppchenigel
- 1 schön geformte Wassermelone
- Partytomaten
- 1 Käseblock
- 1 Packung kleine Partysalamis
- 1 Glas kleine saure Gurken
- 1 schwarze Olive
- mehrere Nelken
- 1 TL Merrettich
Welche Hilfsmaterialien sind notwendig?
- Garnierschneider
- Schneidemesser
- Zahnstocher
Vorbereitungen für die Häppchen
Vor dem eigentlichen Beginn des Häppchen zusammenstellens sind einige Vorbereitungen erforderlich. Beginnen sollte man mit dem Halbieren und anschließenden Aushöhlen der Wassermelone. Das Fruchtfleisch der Melone wird in einer großen Schüssel gesammelt und kann nun entweder noch für einen Obstsalat oder eine fruchtige Bowle verwendet werden.
Nun wählt man die schönere Hälfte der Melone aus und verwendet diese als Grundgerüst des Häppchenigels. Die rundere Seite der halbierten Melone sollte als Hinterteil und die spitzere als Vorderteil bestimmt werden. Als nächstes markiert man den Vorderteil des Igels, indem man mit dem Garnierschneider eine Abteilungslinie einritzt und anschließend den kompletten Gesichtsbereich abschält. Hierfür können Garnierschneider und ein Schneidemesser verwendet werden. Herkömmliche Gurkenschäler eigenen sich leider nicht, da die Schale der Melone zu kräftig ist.
Auch der hintere Teil der Melone wird nun mit dem Garnierschneider in Form gebracht, indem man von der Abteilungslinie aus schmale Streifen nach hinten ritzt. Diese Streifen sind die Vorbereitungsarbeit für die spätere Anbringung der Stacheln.
Jetzt schneidet man nur noch den Käseblock in gleiche Würfel, wäscht Weintrauben und Tomaten und legt die einzelnen Zutaten in kleinen Schüsselchen bereit.
Zusammenstellung des Häppchenigels
Am besten geht die Dekorationsarbeit voran, wenn man zuerst einmal alle Spießer vorbereitet. Hierfür werden Tomaten, Weintrauben, Gürkchen und Minisalamis in verschiedenen Kombinationen auf die Zahnstocher gespießt und dann je nach Kombinationsvariante erst einmal beiseite gelegt.
Die Verteilung auf der Melone erfolgt nun immer auf den vorgeritzten Streifen, damit das Resultat auch schön gleichmäßig aussieht. Ebenso wirkt es besonders raffiniert, wenn man je Streifen nur eine zusammengestellte Kombinationsvariante verwendet. So nämlich lässt sich später auch genau beobachten, welche Varianten bei den Gästen am beliebtesten sind. Die Variante der Streifen, die am ehesten leer geputzt sind, kann man so beim nächsten Mal etwas reichhaltiger bestücken.
Hat man den Igel mit ausreichend Stacheln versehen, fehlt eigentlich nur noch das Gesicht, um dem ganzen, den letzten Schliff zu verleihen. Für die Augen schneidet man eine schwarze Olive in Scheibchen, füllt den durch den Kern entstandenen Leerraum mit Meerrettich auf, und setzt diese dann geschickt auf das Gesicht. Für die Nase bietet sich eine Partytomate an, welche mit einem Zahnstocher einfach fixiert werden kann.
Nun geht es an die letzten Details wie Augenbrauen, Pupillen und Mund. Hierfür verwendet man am besten Nelken. Da eine Anbringung an der Melone ohne Vorarbeit allerdings nicht ganz so einfach ist, empfiehlt es sich, mit einem Zahnstocher kleine Löcher an den entsprechenden Stellen vorzustechen. So lassen sich die Nelken anschließend wunderbar einfügen und verleihen dem Kunstwerk den letzten Schliff.
