Der allererste Geburtstag im Leben unseres Kindes

Wir alle erleben ihn, aber niemand kann sich an seinen eigenen Geburtstag erinnern. Wie also sollte er gefeiert werden?

Möglichkeiten haben wir viele, aber welche gefällt mir und meinem Kind am besten?

Ein Gast pro Lebensjahr?

Viele Studien besagen, dass es für das Kind am besten ist, wenn pro Lebensjahr ein Gast eingeladen wird. Also wäre das zum ersten Geburtstag ein einziger Spielgefährte. Hm, schwierig, denn in der PeKIP ® Gruppe sind schon 2 Freunde, noch einer im Babyschwimmen und das Nachbarskind ist auch so oft zum Spielen da. Müssen wir nun also aussortieren?

Es geht nicht um Party

Es sollte natürlich unbedingt das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Es ist sicher nicht im Sinne des Jubilars, eine große Party mit jeder Menge Leute, lauter Musik und leckeren Cocktails zu schmeißen. Das wird sich Ihr Nachwuchs spätestens zum 16. automatisch wünschen!

Wenn Ihr Sprössling es aber genießt mit vielen anderen Kindern und / oder Babies zusammen zu sein, spricht nichts dagegen, auch mehrere seiner Freunde zum ersten Ehrentag einzuladen. Sie sollten nur das eine oder andere beachten.

Auch Ruhepausen sollten möglich sein

Die erste Geburtstagsfeier wird sicherlich auch nicht über Stunden andauern, da die Kleinen ja immer mal wieder schlafen müssen und auch wollen. Insbesondere, wenn sie innerhalb kürzester Zeit viele neue Dinge erfahren. Und das wird am ersten Geburtstag sicherlich der Fall sein! Daher sollten Sie als Elternteil des Geburtstagskindes bedenken und auch einplanen, dass der eine oder andere Gast eine Rückzugsmöglichkeit benötigt, um die verdiente Pause zu bekommen.

Kuchenrunde

Es spricht also nichts dagegen, ein paar kleine Racker und deren Mütter oder Väter zu einem leckeren Kuchen einzuladen. Bringen Sie aber unbedingt vorher in Erfahrung, ob eines der eingeladenen Kinder eventuell schon Allergien hat oder bestimmte Dinge (noch) nicht essen soll. Während die Eltern danach noch eine zweite Tasse Kaffee trinken, kann man die Kids noch eine Runde gemeinsam spielen und krabbeln lassen, um die Runde dann nach ein, zwei Stunden wieder aufzulösen.

So können Sie als Eltern Ihrem Schatz später erzählen, dass auch schon der erste Ehrentag mit Freunden gefeiert wurde und Ihr Kind wird einen schönen Nachmittag mit Gleichaltrigen verbracht haben- Auch wenn Ihr Baby nicht wissen wird, dass es genau ein Jahr vor diesem Tag das Licht der Welt erblickt hat und sich seine Freunde und Familie genau aus diesem Grund versammelt haben.

Geschenke

Die kleinen, aber vor allem die großen Gäste werden sicherlich Geschenke für Ihren Augenstern mitbringen wollen. Dem spricht natürlich absolut nichts entgegen. Dennoch sollten Sie als Eltern dafür sorgen, dass nicht irgendetwas gekauft wird, sondern nur Dinge, die Sie benötigen und / oder für sinnvoll erachten. Möglich ist es, jedem Gast auf der Einladung seinen Wunsch direkt mitzuteilen. Oder aber Sie erstellen eine Wunschliste, von der sich jeder etwas aussuchen kann, was er mitbringen möchte. Zudem besteht bei so einem kleinen Erdenbürger die Möglichkeit, dass Sie als Eltern die Dinge, die geschenkt werden sollen, selber kaufen und den entsprechenden Geldbetrag von den Gästen zurückbekommen. Diese bringen ausschließlich eine Geburtstagskarte zur Feier mit und kennzeichnen so das bereits eingepackte Geschenk als von ihnen überreicht. Ihr Kleines wird es sicher nicht stören! Solange es die Geschenke selber aus dem meist noch viel spannenderem Papier reißen darf!

Sie sollten allerdings auf keinen Fall vergessen, Bilder oder Videoaufnahmen von der Feier zu machen oder machen zu lassen!

Genießen Sie den allerersten Geburtstag Ihres Kindes gemeinsam mit ihm in allen Zügen und lassen Sie verunsichern, wenn Sie den Tag lieber ganz alleine mit Ihrem Kind verbringen möchten! Wichtig ist nur, dass es Ihnen und dem Kleinen dabei gut geht und nicht, dass Sie sich für etwaige bestehende Einladungen revanchieren wollen. Denn damit ist niemandem geholfen!

Daniela Kunath, Daniela Kunath

Daniela Kunath - Geboren wurde Daniela Kunath im niedersächsischen Hannover. Dort sagt man den Menschen nach, dass sie die hochdeutsche Sprache ...

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