Der Augenjäger – Ein Psychothriller von Sebastian Fitzek

Der Augenjäger - Buchcover - Droemer Knaur Verlag
Der Augenjäger - Buchcover - Droemer Knaur Verlag
Am 27. September 2011 ist es soweit, Sebastian Fitzek bringt mit seinem neuen Psychothriller ‚Der Augenjäger' wieder Albtraum-Stoff ins Bücherregal.

Den Leser des Psychothrillers 'Der Augenjäger' erwartet eine beängstigende, 419 Seiten lange Reise und durchwachte Nächte. Warum das so ist, wird im Folgenden verraten.

‚Der Augenjäger‘ – Inhalt für Leser, die ‚Der Augensammler‘ noch nicht kennen

Der Augenjäger von Sebastian Fitzek kann als eigenständiges Buch betrachtet werden, ist allerdings auch die Fortsetzung der Geschehnisse um Alexander Zorbach und Alina Gregoriev, die in ‚Der Augensammler‘ begann. Eine entsprechende Warnung, die späteren Klagen zuvorkommen soll, wurde durch Sebastian Fitzek bereits auf den ersten Seiten des neuen Buches gemacht.

Die rasende Geschichte dreht sich in erster Linie um den ehemaligen Polizisten Alexander Zorbach, die blinde und scheinbar übersinnlich begabte Physiotherapeutin Alina Gregoriev und den weltbesten Augenchirurgen Zarin Suker. Neben ihnen betreten aber auch andere Figuren die Berliner Szene, die nie das sind, was sie nur wenige Seiten zuvor noch zu sein schienen. Wem dürfen die Hauptcharaktere vertrauen? Vor wem sollten sie sich in Acht nehmen? Nicht nur Alina und Alexander bewegen sich hier immer wieder im Dunkeln – auch der Leser wird die Lektüre nicht ohne ratloses Kopfkratzen überstehen.

Auf der Jagd nach dem grausamen Augenjäger versucht die Berliner Polizei sich Alinas Fähigkeiten zu Nutze zu machen. Der vermeintliche Täter, ein berühmter Augenchirurg, sitzt zwar bereits in Untersuchungshaft – ohne Beweise muss er jedoch bald wieder frei gelassen werden. Hier tritt Alina Gregoriev auf den Plan und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen.

Alina ‚sieht‘ nicht nur die nächste Tat des Augenjägers, sondern auch eine Verbindung zu dem immer noch frei herumlaufenden Augensammler und seinem letzten Opfer. Und genau dieses Wissen katapultiert sie in einen Albtraum aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Sebastian Fitzek gelingt es dabei den Leser wieder und wieder zu überraschen und in Atem zu halten.

‚Der Augenjäger‘ – Inhalt für Leser, die ‚Der Augensammler‘ kennen

Für Leser die Alexander Zorbachs und Alina Gregorievs ersten Horrortrip bereits kennen, hält ‚Der Augenjäger‘ einige Überraschungen und Auflösungen bereit. Wer nach dem offenen Ende des ersten Teils der Reihe unbefriedigt das Buch auf Hinweise untersuchte und den Tag verdammte, an dem er begann Fitzeks sechsten Psychothriller zu lesen, kommt nun also endlich auf seine Kosten.

Doch Fitzek wartet nicht nur mit der Auflösung alter Handlungsstränge auf. Ihm gelingt es wieder und wieder dem Leser nicht nur den Atem zu rauben sondern auch gründlich zu erschüttern.

‚Der Augenjäger‘ – Eine Empfehlung

Was sich zwischen den Buchdeckeln des Psychothrillers ‚Der Augenjäger‘ befindet, erinnert an einen fürchterlichen Unfall. Der Leser steht als Beobachter daneben – unfähig den Blick abzuwenden, zu verstört um ihn zu lange auf die blutige Szene gerichtet zu halten.

Wer plant ‚Der Augenjäger‘ zu lesen, sollte sich die nächsten Stunden frei halten, denn freiwillig wird er das Buch nicht aus der Hand legen, bevor er auf der letzten Seite angekommen ist.

Sebastian Fitzek, Der Augenjäger, gebundene Ausgabe, Dromer Knaur Verlag 2011, 432 Seiten, 19,99 Euro

Jessika Mueller, Jessika Mueller

Jessika Mueller - studiert Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Leipzigseit 2007 Lehrerin für autogenes Training und ...

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