Der Besuch beim Tierarzt

Die Untersuchung beim Veterinär kann auch ohne Stress ablaufen

Der Tierarztbesuch ist für Mensch und Tier manchmal unumgänglich. Gerade Katzen sind von diesen Besuchen aber schnell gestresst.

Dass eine Katze zum Tierarzt muss, lässt sich in einem langen Katzenleben leider nicht vermeiden. Da gibt es die erste Untersuchung, die optimalerweise kurz nach der Geburt stattfindet und wenig später die ersten Impfungen und die Kastration. In einem gut verlaufenden Katzenleben folgen danach regelmäßige Impfauffrischungen. In einem weniger guten kommen Tierarztbesuche, weil die Katze krank oder verletzt ist.

Die richtige Vorbereitung kann Wunder wirken

Viele Katzenhalter begehen den Fehler, dass sie ihre Katzen nicht an die Umstände, die ein Tierarztbesuch mit sich bringt, gewöhnen. Natürlich soll man den geliebten Stubentiger nicht unnötig durch die Gegend fahren - Katzen hängen an ihrem Revier und mögen es selten, daraus entfernt zu werden. Die Versuche, Minka mit einem Leckerli in den Katzenkorb zu locken, scheitern auch spätestens nach dem dritten Mal. Was also tun?

Eine gute Möglichkeit ist es, die Katzen von vornherein an die Transportbox zu gewöhnen und als Alltagsgegenstand in die Wohnung zu integrieren. Warum statten Sie die Box nicht mit einem Deckchen aus und machen sie zu einem gemütlichen Schlafplatz? So wird Ihre Katze zumindest nicht argwöhnisch, wenn Sie sie in die Box setzen wollen. Hilfreich sind übrigens Transportboxen, von denen man das Dach entfernen kann. So lässt die Katze sich leicht hineinsetzen und herausnehmen und im Zweifelsfall gleich in der Kiste untersuchen.

Das Wartezimmer ist voll und der Puls rast

Wartezimmer sind für Katzen oft das Schlimmste am ganzen Tierarztbesuch. Dutzende fremdartiger Gerüche und Geräusche dringen auf das Tier ein und verwirren es - es bekommt Angst. Nicht bei jedem Tierarzt lässt sich das Wartezimmer vermeiden, aber es gibt ein paar Möglichkeiten, diese Zeit so kurz wie möglich zu halten:

  • machen Sie wenn möglich Termine
  • fahren Sie frühzeitig los, so dass Sie am besten vor Öffnung der Praxis da sind und nicht lange warten müssen
  • Legen Sie eine Decke mit Ihrem Geruch in den Korb
  • Sprechen Sie mit dem Tier und streicheln Sie es, wenn das mit der Transportbox möglich ist
  • bitten Sie um einen Hausbesuch
  • In schlimmen Fällen geben Tierärzte vor dem Besuch Beruhigungsmittel für die Katze mit

Auf dem Untersuchungstisch

Das Wartezimmer ist überstanden und die Miez sitzt auf dem Untersuchungstisch. Jetzt heißt es Nerven bewahren. Den wenigsten Katzen gefällt es, untersucht zu werden. Und wenn die Spritze droht, helfen oft nur noch schützende, dicke Handschuhe und viele helfende Hände. Es kann vorkommen, dass die Katze die Tierarztpraxis munter ist, während Sie Ihre Hände in Mullbinden wickeln müssen. Aber das tut man doch gern für den geliebten Stubentiger.

Raphaela Hofmann, Fotograf: Lars Feller

Raphaela Hofmann - Raphaela Hofmann wurde 1981 im Ruhrgebiet geboren und lebt seit 2002 im Vorgebirge. Sie schließt zur Zeit ihr Bachelor-Studium im ...

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