Der Deutsche Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine DVT

DVT - Prof. Dr. Mintken
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Technik, Forschung und wissenschaftliche Ausbildung fördern die nachhaltige Entwicklung, technische Vereine und Ingenieurverbände beraten die Politik.

Der Deutsche Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine e.V. (DVT) ist die gemeinnützige Dachorganisation für technisch-wissenschaftliche Vereine und Verbände in Deutschland. Seine allgemeine Aufgabe besteht satzungsgemäß darin, die Bedeutung von Wissenschaft und Technik im öffentlichen Leben und für die kulturelle Entwicklung angemessen darzustellen sowie die technischen Wissenschaften zu fördern und an der Gesetzgebung auf dem Gebiet der Technik mitzuwirken.

Politikberatung in technisch-wissenschaftlichen Fragen als Arbeitsgebiet des DVT

Zu den inländischen Aktivitäten des DVT gehören die Nachwuchsförderung für Naturwissenschaft und Technik sowie die Politikberatung im Zusammenhang mit der Berufsausübung von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Dies betrifft sowohl Vorschläge und Stellungnahmen zum Ingenieurstudium und zu den Hochschulgraden als auch die Beteiligung an öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wie den jährlichen Tag der Technik, der in fast 100 regionalen Einzelveranstaltungen rund 50.000 Jugendliche und interessierte Erwachsene erreicht.

Ein wichtiges Mittel für die Beratung von Ministerien und Parlament in Fragen von Wissenschaft und Technik stellen die vom DVT veranstalteten Parlamentarischen Abende dar, die dazu genutzt werden können, um Kontakte zu Ministerialbeamten und Politikern aufzubauen und zu fördern. Vom DVT können bei diesen Gelegenheiten Anregungen und Vorschläge zur Bildungs- und Forschungspolitik in die Entwicklungsprozesse eingebracht werden.

Im internationalen Bereich vertritt der DVT die Belange der deutschen Ingenieure und Naturwissenschaftler insbesondere im Hinblick auf die Anerkennung der deutschen Studien- und Ausbildungsgänge im Ausland. Hierzu ist der DVT ebenso wie vergleichbare Verbände aus 30 anderen europäischen Staaten Mitglied in der Föderation Europäischer Nationaler Ingenieurverbände (FEANI), die damit knapp 4 Millionen Ingenieure repräsentiert, die in rund 350 nationalen Ingenieurvereinigungen organisiert sind. Die FEANI mit Generalsekretariat in Brüssel fördert satzungsgemäß europäische Standards für die Ingenieurausbildung und berät die Gremien und Behörden der Europäischen Union in allen Fragen zur Ausbildung und Berufstätigkeit von Ingenieuren. Zur Förderung der innereuropäischen Mobilität führt die FEANI ein Register für Europa Ingenieure (EUR ING). Die Registrierung als EUR ING dokumentiert die Übereinstimmung der erworbenen Qualifikation mit den europaweit vereinbarten Standards. Im Auftrag der FEANI ist der DVT für die Anerkennung und Registrierung deutscher Ingenieure als Europa Ingenieur zuständig.

Seit 2008 ist der DVT ferner Mitglied in der World Federation of Engineering Organisations (WFEO). Dieser Weltverband von Ingenieurorganisationen mit Generalsekretariat in Paris fördert die technische Entwicklung und die Ingenieurtätigkeit. Hierzu berät der WFEO internationale Organisationen in Fragen der Ausbildung und Berufstätigkeit von Ingenieuren sowie in Fragen der Nutzung, Anwendung und Entwicklung nachhaltiger Technologie. Mitglieder der WFEO sind Ingenieurverbände aus mehr als 90 Staaten.

Organisation des DVT

Gegründet wurde der DVT vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) und 4 weiteren Mitgliedern bereits 1916, Sitz des Vereins ist Berlin. Aktuell wird der DVT von 45 Mitgliedern getragen, darunter nach wie vor der VDI und der VDE. Neben zahlreichen kleineren Fachverbänden gehören auch das Deutsche Institut für Normung (DIN), die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ), der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) zu den Mitgliedern des DVT. Bei Bedarf richtet der DVT Fachausschüsse ein, regionale Organisationen des DVT bestehen nicht. Finanziert wird die Arbeit des DVT durch Mitgliedsbeiträge und Zuwendungen.

Literatur- und Quellenhinweise

  • DVT: Tätigkeitsbericht 2009. Berlin o.J. (2010)
Prof. Dr. Mintken, Prof. Dr. Mintken

Karl-Heinz Mintken - Prof. Dr. Karl-Heinz Mintken VDI Freier Wissenschaftler Dipl.-Päd. Dipl.-Ing. Aktuell: Lehr- und Prüfungstätigkeit ...

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