Der Kindertag ist da

Kinder rund um den Erdball - Unicef
Kinder rund um den Erdball - Unicef
Es ist ein schöner Tag für alle Kindlein der BRD. Tipps und Ratschläge wie moderne Eltern Ihrem Kind wirklich eine Freude bereiten und die Bindung stärken.

Kindertag, was ist das? Sie als Eltern sind von Gesellschatt und den Medien geradezu verpflichtet worden Ihrem Liebsten eine materielle Freude zu bereiten. Doch heißt (elterliche) Liebe denn nicht mehr, als das Schenken von Spielzeug und Co. zu einem bestimmten Tag?

Der Ursprung des Kindertages

Den Kindertag, wie wir ihn heute kennen, gibt es erst seit knapp 100 Jahren. Er wurde von 54 Nationen im Jahr 1925 auf der Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder beschlossen, woraufhin ihn viele teilhabenden Staaten als Weltkindertag einführten. Richtig festgelegt wurde er aber erst 1954 durch die Gründung der Unicef. Mehr als 140 Staaten haben seitdem den Kindertag als besonderen Tag in ihrem Kalender, um ein Zeichen für die Rechte der Kinder zu setzen.

Die neue Position der Eltern von heute

Dieser Artikel ist nicht darauf ausgerichtet einmal mehr die bösen, bösen, bitterbösen, manipulierenden Medien und die "unfähigen" Eltern anzuschwerzen, die man bei Supernanny und Co. sieht. Nein. Der Artikel soll lediglich allen (eher jungen) Eltern Tipps und Ratschläge vermitteln, wie Sie das Herz Ihres Kindes wirklich erreichen und die emotional soziologische Bindung, die in dieser hektischen Zeit von allen Seiten attackiert wird, festigen. Ihr Kind wird es Ihnen danken, für immer!

Junge Eltern sind heutezutage mehr denn je einem außergewöhnlichen Stresspotential ausgesetzt. Denn entweder liegt die Majorität der Eltern von heute in einem jungen Lebensabschnitt, dann sind sie mit der Situation oft überfordert und/oder nicht reif genug oder erst wenn komplette Sicherheit besteht (Finanzen, Beruf, Versicherung, Haus), kann eine Familienplanung in Betracht gezogen werden. Die Geburtenrate geht zurück. Wo sind all die Wunschkinder? Faktum: Sie schwinden und schwinden, aus genannten Gründen.

Das Gesetz des Besonderen

Spätestens seit Freud wissen wir, wie anders Kinder die Welt wahrnehmen. Sie müssen sich als Erwachsener der Empfindung gewahr sein, dass alle Kinder die Welt mit einer geradezu poesiehaften Magie wahrnehmen und dies auch ausstrahlen. Eltern, im allgemeinen Erwachsene, verlieren diesen märchenhaften Zustand und sind desillusioniert. Oft wird dies auf das Kind reflektiert und überträgt sich. Vati kommt spät nach Haus und hat kaum Zeit für seine Tochter. Greift hier Mutti ein? Immer seltener, denn das seit ca. 100 Jahren bestehende neue Bewusstsein heutiger Frauen hat es Ihnen ermöglicht selber beruflich erfolgreich und gar unabhängig zu sein. So kommt es immer häufiger vor, dass beide Elternteile sich derart abmühen müssen Zeit für ihr Kind zu finden. Dann kommt also auf einmal der Kindertag und man versucht zwanghaft das schlechte Gewissen zu beruhigen. Doch so einfach geht das nicht...

Was also schenken?

Nehmen Sie sich wirklich Zeit für ihr Kind. Die Kleinen wollen beschäftigt sein, immer, es sei denn sie schlafen mal. Geben Sie Ihrem Kind die Bestätigung, dass es etwas besonderes ist. Schenken Sie nicht nur um Ihr Gewissen zu beruhige. Schenken Sie und unternehmen Sie etwas mit Ihren Lieben! Nehmen Sie Ihr Kind bei der Hand und machen Sie einen Ausflug, besser noch: Klinken Sie sich bei befreundeten Eltern ein (am besten mit gleichaltrigen Kindern) und gestalten Sie zusammen einen schönen Tag:

- Spaziergänge

- Essen gehen

- Vergnügungsparks

- direkte Kindertagsveranstaltungen (gibt es im Grunde überall), wie Vereins-, Stadtteil, oder Dorffeste (im Rahmen des Kindertags)

- Zooausflüge

- eine fremde Stadt erkunden

Das entscheidende ist, dass heutigen Eltern zwei entscheidende Faktoren fehlen: Zeit und Geduld. Nehmen Sie sich einen Tag Urlaub und schenken Sie Ihrem Kind ein Erlebnis, das es nicht vergisst!

Kindertag und darüber hinaus

Es gibt viele Formen der Liebe. Erotische Liebe, Selbstliebe, Nächstenliebe, Elterliche Liebe zu Kindern, welche hier thematisiert wird. Gehen Sie bewusster mit Ihrem Kind und der Erziehung um. Eltern müssen langsam umdenken, dass alte Erziehungsformen einfach überholt sind (Tadeln, Prügel, Demütigung). Der Artikel sollte niemanden davon abhalten dem Racker mal einen kleinen Klapps zu geben, doch wenn man oft sieht, wie Eltern Ihre Kinder anbrüllen, wieder und wieder, muss man sich nicht wundern, wenn auch die Kinder immer häufiger auf Anti schalten.

Wie also über den Kindertag hinaus mit dem Schöpfling besser umgehen lernen? Zu erst einmal: Mehr Aufmerksamkeit schenken, auch wenn es schwierig ist. Ihr Kind ist Ihr Vermächtnis. Bahnt sich ein Missgeschick an seien Sie präventiv und bedenken Sie immer: Ihr Kind kann dieses und jenes nicht besser wissen. Mit präventiv ist gemeint, dass Eltern einfach mit den Missgeschicken rechnen sollten. Wenn Sie das nächste mal sehen, dass ihr Rabauke das Glas fast umschmeißt, dann sagen sie anstatt "Pass auf, dass du nicht das Glas umkippst!" lieber "Trink deinen Saft vorsichtig, dann hast du mehr davon!".

Wichtig ist einfach die Art und Weise mit der Sie Probleme angehen. Seien Sie einfach ruhiger und gelassener. Machen Sie feste Zeiten aus in denen Sie mehrmals in der Woche alle wichtigen Themen, die Familie betreffend, besprechen. Darüber hinaus empfiehlt der Autor Ihnen nicht nur am Kindertag Ihren Nachwuchs als etwas besonderes zu behandeln, sondern immer! Ihr Kind wird es Ihnen danken.

Ich, Frühjahr 2009, Stephan Nagel

Stephan Nagel - Hallo Mäuschens ! Zweifellos ist mein Name ja durch's Profil bereits bekannt, ebenso das Geschlecht. Das männliche, wie sie ...

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