
- Das Trojanische Pferd im TroyAqua Wasserpark - Tina Reißenweber
Der Mythos um die antike Stadt Troja ist so bekannt, dass ihn fast jeder kennt. Aber was ist wahr daran? Die antike Stadt Troja befindet sich in der heutigen Türkei und wird nicht mehr bewohnt. Der Deutsche Heinrich Schliemann entdeckte die Stadt im 19. Jahrhundert wieder und machte sie zu einem berühmten Ausgrabungsort.
Der Mythos Troja
Troja hat bereits eine lange und wechselhafte Geschichte hinter sich. Die ersten Menschen siedelten sich an diesem Ort in der westlichen Türkei im 3. Jahrtausend vor Christus an. Seitdem wurde die Stadt viele Male erobert und zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Bekannt wurde Troja aber erst durch den antiken Schriftsteller Homer, der im 2. Jahrtausend vor Christus in seinem Epos „Ilias“ von den sagenumwobenen Helden Achilles, Agamemnon, Paris und Helena und dem Kampf im Trojanischen Krieg schrieb. Der Sage nach schenkten die Griechen den Trojanern ein überdimensionales Pferd, welches unter dem Namen "Trojanisches Pferd" bekannt wurde. Die Trojaner schoben das Pferd voller Freude in die Stadt hinein. Allerdings versteckten sich die hinterlistigen Griechen im Bauch des Pferdes und nahmen so die Stadt Troja in der Nacht ein. Geschichtswissenschaftlich und archäologisch ist es aber umstritten, ob es den Trojanischen Krieg wirklich gab und ob die Geschichten so stattgefunden haben, wie Homer sie beschrieb.
Ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte Trojas ist die Zeit, während Troja unter römischer Herrschaft stand. Es heißt Äneas, der Begründer Roms, sei in Troja geboren. Seit dem Untergang des römischen Reiches ist die Region allerdings nicht mehr bewohnt.
Die Ausgrabung von Heinrich Schliemann
Der Deutsche Heinrich Schliemann begab sich im 19. Jahrhundert in die Türkei um das antike Troja wiederzuentdecken. Trotz vieler Gefahren auf seiner Reise, hatte er unglaubliches Glück und fand den legendären Schatz des Priamos. Mehr fand Schliemann allerdings nicht und so mag Troja für viele Besucher enttäuschend sein. Neben einer Nachbildung des sagenhaften Trojanischen Pferdes kann man nur kniehohe Überreste von Mauern und Gebäuden sehen. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass die Stadt über 5000 Jahre alt ist und Forscher noch heute damit beschäftigt sind, Fundstücke einer genauen Zeitperiode zuzuordnen.
Alternative antike Ausgrabungsstätten
Wer von den Ausgrabungen in Troja enttäuscht ist oder einfach noch andere Ausgrabungsstätten in der Türkei sehen möchte, für den ist die antike Stadt Hierapolis empfehlenswert. Dort sind noch mehr Ruinen erhalten und die angrenzenden Kalkterrassen von Pamukkale sind immer einen Besuch wert. Auch empfehlenswert für Kulturinteressierte ist die antike Stadt Halikarnassos, die heute unter dem Namen Bodrum bekannt ist.
Eine Alternative der anderen Art zum antiken Troja ist der TroyAqua Wasserpark in Belek. Dieser Wasserpark ist ganz im Stil des antiken Troja gestaltet und und verfügt als Highlight über ein nachgebautes und begehbares Trojanisches Pferd.
Quellen:
