
- Arnold Schwarzenegger und seine Frau trennen sich - Daniel Clemens
In dem Bericht der kalifornischen Zeitung heißt es, dass der Ex-„Gouvernator“ und die ehemalige First Lady Kaliforniens schon seit einiger Zeit getrennt leben. Nachdem unlängst Gerüchte über eine mögliche Trennung aufgekommen sind, wurden diese jetzt seitens des Paares betätigt. In einer Zeit des persönlichen und beruflichen Übergangs sei man zum Entschluss gekommen nachzudenken. Man wolle aber dennoch an einer möglichen Zukunft der Beziehung arbeiten. Entgegen aller Bekundungen dürfte die Trennung aber schon weit fortgeschritten sein, da Maria Shriver in einem bei YouTube eingestellten Video vom 28. März 2011 schon keinen Ehering mehr trägt, wie am Ende des Videos deutlich zu sehen.
Trennung nach 25 Jahren Ehe
Die Ehe Schwarzeneggers mit der Kennedy-Nichte hielt 25 Jahre. Der deutschen Öffentlichkeit wurde Shriver aber erst als First Lady an der Seite des 2003 ins Amt gewählten Gouverneurs Schwarzenegger nachhaltig präsent. Obwohl beide Ehepartner verschiedenen politischen Lagern zugeordnet werden können, stellte dieses scheinbar kein Hindernis dar. Shriver galt als eine starke und aktive First Lady der sechstgrößten Wirtschaftsmacht der Welt, Kalifornien. Am deutlichsten wurden ihre politischen Gegensätze durch ihre Unterstützung des Demokrats Barack Obama bei der Präsidentenwahl vor zwei Jahren, wohingegen ihr Mann damals den republikanischen Kandidaten John McCain bevorzugte.
Eine solide Politikerehe geht zu Ende
Vor und während der politischen Karriere des Actionstars Schwarzenegger führten die beiden eine solide Ehe ohne Skandale. Auch als zum Wahlkampf 2003 von der kalifornischen Presse die so genannte „Grabscher-Affäre“ losgetreten wurde, hielt Shriver betont zu ihrem Mann. Damals zweifelte man an der Integrität des republikanischen Kandidaten gegenüber Frauen und stellte Schwarzenegger als unbelehrbaren Macho dar, der Frauen auf ihren Körper reduziere. Schwarzenegger gewann die Wahl und wurde in seiner ersten Amtszeit vor allem von seiner Popularität getragen. Nach seiner Wiederwahl lief nicht mehr alles so rund, die Wirtschaftskrise hatte auch Kalifornien im Griff und es gab große Probleme mit dem Haushalt des Bundesstaates, so dass der Terminatordarsteller Ende 2010 das Handtuch warf.
Das wird wohl kein „ I`ll be back“
Was da während der Amtszeit zumindest oberflächlich so gut funktioniert hat, hatte wohl gleich nach Rücktritt des „Gouvernators“ ein jähes Ende. Die L.A. Times wusste zu berichten, Arnold Schwarzenegger sei ständig unterwegs gewesen, während sie sich verstärkt um ihre Frauenrechtsprojekte, die sie als First Lady initiierte, kümmerte. Schwarzenegger sehnte sich nach eigener Aussage vor die Kamera zurück und unterschrieb bei einem Filmstudio für drei Filme, unter anderem einen neuen Terminatorstreifen. In einem früheren Interview mit der Zeitung sagte er, dass es Hollywood an neuen Actionhelden fehle und die Leute auch lieber die reiferen Schauspieler sehen wollen – „That`s good news form me“, so Schwarzenegger. An einen „Total Recall“ bezüglich der guten Zeiten der Ehe und einer Reunion des vorab scheinbar glücklichen Duos ist nicht zu denken, denn dafür scheint der Umbruch in beider Leben zu groß.
Quellen: Spiegel 2003, WeltOnline 2011, WeltOnline 2008
