Hybrid oder nicht Hybrid, dass ist hier die Frage. Zumindest dann, wenn man vorhat, sich einen Neuwagen zuzulegen. Gerade bei den schier ins Unendliche steigenden Benzinpreisen sollte man sich ernsthaft mit dem Thema alternativer Antriebskonzepte bei Autos beschäftigen. Zumal die weltpolitische Situation keineswegs die Annahme rechtfertigt, dass in naher Zukunft mit einer Entspannung auf dem Weltmarkt und demzufolge bei den Ölpreisen zu rechnen sei. Außerdem wird man zusätzlich in zahlreichen Quellen darauf hingewiesen, dass die Ressourcen an Erdöl schätzungsweise in spätestens 50 Jahren verbraucht sein werden. Und wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot steigt logischerweise der Preis.
Was sind denn also jetzt die Alternativen? Da wären zum einen die alternativen Treibstoffe. Zu nennen sind hier vor allem Erdgas, Biogas, Biodiesel, Pflanzenöl oder auch Wasserstoff. Je nach Modell lassen sich Autos auf diese Antriebstechnologie mehr oder weniger günstig umrüsten. Die Vorteile liegen auf der Hand: deutlich geringere Kosten an der Tankstelle. Hier kommen wir aber auch gleich zu den Nachteilen, denn noch ist diese Technologie nicht soweit verbreitet, dass man den jeweils notwendigen Treibstoff auch an jeder x-beliebigen Tankstelle erhält. Ergo, die Infrastruktur muss hier noch deutlich verbessert werden, damit sich diese Alternative zu den herkömmlichen Benzinern und Dieselfahrzeugen etablieren kann.
Je nachdem, wie man persönlich sein Auto nutzt, kann auch ein Elektroauto eine sinnvolle Alternative sein. Zwar ist die Reichweite bislang noch recht überschaubar, aber gerade im Stadtverkehr oder für kürzere Strecken zur Arbeit oder zum Einkaufen kann ein E-Mobil vollkommen ausreichend sein. Klares Plus sind bei diesem Antriebsmodel die geringen Kosten für das „Auftanken“ und aus ökologischer Sicht das es eben keine direkten Schadstoffemissionen gibt. Nicht vergessen sollte man, dass auch der Strom, mit dem man das Elektroauto lädt erst einmal erzeugt werden muss. Geschieht das beispielsweise über Kohlekraftwerke, wird folglich, dann aber eben indirekt, natürlich auch CO2 ausgestoßen.
Das letzte Konzept, dass an dieser Stelle vorgestellt werden soll, ist die Hybridtechnologie. Sie basiert auf der Kombination zweier Motoren – einem klassischen Verbrennungsmotor sowie einem E-Motor. Idealerweise passt man die eigene Fahrweise so an, dass das Auto mehrheitlich durch den Elektromotor angetrieben wird. Erst wenn dessen Leistung nicht mehr ausreicht, schaltet sich der Verbrennungsmotor zu. Aufgeladen wird die Batterie beispielsweise durch die beim Bremsen erzeugte Energie. Um eine möglichst spritsparende Fahrweise zu fördern, haben sich viele der Autobauer von Hybriden kleine Nettigkeiten einfallen lassen. So erhalten Fahrer des Honda Insight Hybrid eine kleine Blume, wenn sie umweltschonend fahren – wenn auch nur visuell auf dem Display.
