Der "Weltruf" in der Langen Reihe feiert den sechsten Geburtstag

"Weltruf" Kiel - "Weltruf" Kiel
Am Freitag, den 13. Januar ab 23 Uhr lassen die Kieler das Geburtstagskind hochleben - denn viele Generationen haben hier schon bis in den Morgen gefeiert

Die älteren Semester in Kiel kennen das Lokal als das frühere "King George". Jahrzehntelang wurde hier gefeiert bis in den frühen Morgen. Nun ist nur das maritime Ambiente geblieben, der Name hat sich geändert, aber auch die Musik ist deutlich jünger geworden. "All you can dance" heißt es heute immer wieder. Und die jungen Leute zeigen, dass sie zumindest ebenso lange feiern können wie einst die Alten.

Sechs Teams an zwei Tagen kommen zur Geburtstagsfeier

Auf der Homepage des Weltruf wird nun geworben für die Veranstaltung morgen: "Man soll Feste feiern, wie sie fallen, so sagt man. Dann wollen wir mal feste feiern, denn einen Grund haben wir dazu: Sechs Jahre Weltruf. Zu unserem sechsjährigen haben wir sechs Teams an zwei Tagen eingeladen, die gegeneinander batteln, was das Zeug hält. Der Freitag trägt den Titel 'Right on' und steht für die funkigen Töne, die ihr vom Weltruf gewohnt seid. Mit an Bord sind die Jungs vom Time Tunnel, die 'rare grooves and mighty mooves' der 50er & 60er elegant aus dem Hut zaubern werden. Daneben steht mit 'Staying alive' eine neue Partyreihe von Speman. Hier wird alles gespielt was die 70er hergeben. Eine Jahrzehnt randvoll mit Hits! Aus Berlin tritt Garrincha an, der beweisen wird, das Brasil Roots die absoluten Tanzkracher sind. Wir überlegen gerade eine Wassergekühlte Tanzfläche einzubauen, denn das wird hot, hot, hot!"

Der Club mit dem großen Holzschiff mitten im Raum

Der Club mit dem großen Holzschiff mitten im Raum stammt also aus den 70ern, aber er zieht auch heute noch eine große Menge junger Menschen an, die hierher kommen zum abtanzen. Warum der Name "Weltruf"? Die Crew gibt eine Antwort: "Als es darum ging, dem alten 'King George' einen neuen Namen zu verpassen, standen wir zuerst vor folgendem Problem: Natürlich ist der Laden durch das maritime Ambiente einmalig, und eine Änderung dieser urigen Einrichtung stand nicht zur Diskussion. Gleichzeitig ist dieser Raum dadurch thematisch besetzt. So fielen uns zwangsläufig zuallererst maritime Namen ein wie 'Hook' oder 'Radio Caroline' etc...Die meisten Namen waren allerdings nur im ersten Moment lustig oder angebracht, wir fürchteten, daß wir uns thematisch zu sehr begrenzen würden, beziehungsweise das Maritime einfach überladen. Es mußte also ein Name her, der dem 'alten Kahn' zwar gerecht wurde, gleichzeitig aber offen war. Dabei fiel uns der Name unserer Hamburger Kollegen vom 'Hafenklang' ein. Maritim, aber offen, da sich eben jeder diesen Klang anders vorstellt. Eins ist klar: Der Name beflügelte unsere Fantasie und wir beneideten unsere Kollegen sehr, bis, ja bis uns der Name 'Weltruf' einfiel. Uns gefiel die Vorstellung, mit diesem Oldtimer über die sieben Meere zu fahren, um die ganze Welt zu sehen. 'Weltruf' beschreibt auf der einen Seite unsere Sehnsucht von hier fort zu gehen, um Neues zu entdecken. Auf der anderen Seite, und hier kommt die Doppeldeutigkeit des Namens ins Spiel, hier vor Ort qualitative Veranstaltungen anzubieten, denn hier ist der 'Kahn' nunmal zu Hause."

Ja, dann kann es also losgehen. Leinen los für den alten Kahn! Vielleicht kommen ja auch noch ein paar ältere Semester. Vor allem dann, wenn die "rare grooves and mighty mooves" der 50er und 60er Jahre gespielt werden. Da kommen ja dann vielleicht doch einige in die Zeitmaschine.

Foto: "Weltruf"

Gabriele Schreib M.A. - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - frischer Wind vom Hohen Norden Politologin, Redakteurin, Autorin Schreiben, Erlebtes und ...

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