James Patterson-Der Zerberus-Faktor

Genmanipulierte Kinder suchen ihren Eltern

Der Zerberus-Faktor - Ehrentwirth Verlag
Der Zerberus-Faktor - Ehrentwirth Verlag
Auch der zweite Teil der Romanreihe über Maximum Ride von James Patterson verspricht Spannung und Thrill.

„Mein Name ist Max. Kurz für „Maximum Ride“. Und ich kann fliegen“ Das sind die Anfangsworte des Thrillers „Maximum Ride.2-Der Zerberus-Faktor“ von James Patterson. Auch im zweiten Teil der Reihe über Max und ihren Schwarm schweben die genmanipulierten Kinder wieder in Lebensgefahr.

Maximum Ride und ihr Schwarm suchen ihre Eltern

Max ist nicht blutsverwand mit ihren selbsternannten Geschwistern. Sie sind alle in einem Labor groß geworden und waren Opfer der Wissenschaft. Jetzt, aus dem Labor ausgebrochen und auf der Flucht, suchen sie ihre Eltern. Doch die Vogelkinder Max, Fang, Iggy, Gasman, Nudge und Angel sind gleichzeitig auf der Flucht vor ihren Feinden, den Erasern, eine gefährliche Kreuzung aus Mensch und Wolf, die nach ihren Leben trachten. Zuflucht finden sie in dem Haus einer FBI-Agentin, die ihnen endlich ein sicheres Zuhause verspricht. Doch ist die Geborgenheit dieser Frau echt, oder wie alles bisherige in dem Leben von Maximum Ride ein Test der Wissenschaftler?

Ein Mikrochip, eine Stimme und ein Auftrag

Das 14-jährige Mädchen Max ist nicht nur wegen ihrer großen Flügel etwas besonderes. Zu ihrer Fähigkeit des Fliegens kommt in dem zweiten Roman über sie und ihren Schwarm eine unheimliche Stimme in ihrem Kopf. Eine Stimme, die ihr Ratschläge in Form von Rätseln gibt und sie Tag und Nacht begleitet. Visionen und Träume plagen Max, die von der Stimme einen wahnwitzigen Auftrag bekommt: rette die Welt, Max! Doch vor wem soll Max die Welt retten? Sie selbst und ihre Geschwister sind stets diejenigen, die gerettet werden müssten, denn ein Chip in Max Arm scheint ihren Todfeinden, den Erasern, stets zu sagen, wo sie sich versteckt halten. Unter ihnen ist auch Ari, früher ein kleiner, lieber Junge, den Max aus dem Labor kennt und heute ihr persönlicher Alptraum.

Wechsel der Perspektive

Anders als der erste Teil „Das Pandora-Projekt“ ist „Der Zerberus-Faktor“ nun auch aus anderen Blickwinkeln zu erleben. James Patterson nutzt immer wieder Ari´s Sicht, um den Leser in die Gedankenwelt eines Erasers zu versetzen. Einerseits hat dies eine aufschlussreiche Wirkung auf den Leser, andererseits scheint es oft etwas gewollt oder gar erklärend zu sein. Eine Art Rechtfertigung, warum der gerissene und brutale Eraser Ari Maximum verfolgt und sogar töten will. Ein kleiner Teil der Spannung geht dadurch verloren, nichts desto trotz bleibt noch genügend Thrill übrig, um den Leser zu fesseln und immer wieder ins Staunen zu versetzen.

James Patterson: Der Zerberus-Faktor. Aus dem Englischen von Edda Petri. Ehrenwirth 2007. Gebundene Ausgabe, 283 Seiten. Euro 18.

Judith Binias, Judith Binias

Judith Binias - Judith Binias, Jahrgang 1985 freiberufl. Autorin/Regisseurin Kurzvita Abitur: 2005 Regiearbeiten: 2009: J. Binias: "Das ...

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