
- Deutschland Serbien 0:1 - Margit Völtz
Nach dem herrlichen Spiel gegen Australien sind wir wohl alle davon ausgegangen, dass das Spiel Deutschland gegen Serbien zugunsten der deutschen Mannschaft ausgeht.
Der dreimaliger Welt- und Europameister hat gegen Serbien aber vor allem in der ersten Halbzeit nicht zu seinem Spiel gefunden. Die Begegnung Deutschland gegen Serbien, die in Port Elizabeth ausgetragen wurde, verlief insgesamt sehr unglücklich für die deutsche Mannschaft.
Nach dem schwachen Spiel gegen Ghana hat Serbiens Trainer Radomir Antic zudem einige personelle Veränderungen vorgenommen. Für Lukovic kam der Dortmunder Subotic, um sich im serbischen Spiel um die Innenverteidigung zu kümmern. Kuzmanovic kam für Milijas und Ninkovic ersetzte Pantelic.
Deutschland gegen Serbien: Erste Halbzeit
Im Spiel Deutschland gegen Serbien war die deutsche Mannschaft in der ersten Halbzeit durchaus die überlegende Mannschaft. So gelangen dem DFB-Team zumindest teilweise ansehnliche Kombinationen, wie zum Beispiel bei der ersten großen Chance durch Podolski in der achten Minute, als sein Volleyschuss nur knapp am Tor von Stojkovic vorbeiflog.
Serbien spielte aber geschickt und suchte mit weiten Pässen immer den über zwei Meter großen Zigic, der die Bälle auf die nachrückenden Akteure ablegen sollte. Angriffe sollten ferner über die rechte Seite kommen, wo Krasic auch die erste Torannäherung brachte. Badstuber hatte in der ersten Hälfte des Spiels Deutschland gegen Serbien zunächst auch große Mühe gegen Krasic.
Insgesamt war das Tempo im Spiel Deutschland gegen Serbien nicht vergleichbar mit dem Spiel Deutschland gegen Australien. Infolge dessen fehlte es auf beiden Seiten an klaren Tormöglichkeiten. Vielmehr spielte sich das Geschehen vor allem im Mittelfeld ab, wo sich die Spieler in intensiven Zweikämpfen beharkten.
Deutschland gegen Serbien: Klose sieht die Rote Karte
Der spanische Schiedsrichter brachte mit einer sehr kleinlichen Regelauslegung viel Farbe ins Spiel Deutschland gegen Serben. Innerhalb kurzer Zeit vergab er gleich vier Mal die Gelbe Karte. Klose und Khedira auf der Seite Deutschlands und Ivanovic sowie Kolarov sahen kurz hintereinander die Gelbe Karte.
Nachdem Klose vom Schiedsrichter bereits in der 13. Minute des WM-Spiels verwarnt worden war, leistete sich der bereits gelb verwarnte Angreifer aus München an der Mittellinie von hinten ein Allerweltsfoul. Schiedsrichter Undiano zückte daraufhin Gelb-Rot.
Bereits das erste Foul von Klose hat nicht jeder als gelb-würdig gesehen. Die Rote Karte für Klose hat dann den Ausschlag für das Spiel der deutschen Mannschaft gegeben.
Deutschland gegen Serbien: Tor für Serbien nur zwei Minuten später
Nur zwei Minuten nach der Roten Karte für Klose nutzt der für Standard Lüttich spielende Stürmer Jovanovic die Verwirrung in der deutschen Mannschaft aus und brachte Serbien in Führung.
Krasic überlief kurz zuvor auf der rechten Seite Badstuber und flankte in die Mitte. Dort fand Zigic per Kopf Jovanovic, der frei stehend aus kurzer Distanz dem deutschen Torhüter Neuer keine Chance ließ.
Deutschland gegen Serbien: zweite Halbzeit
Bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit sah man der deutschen Mannschaft an, dass sie das Spiel gegen Serbien noch nicht verloren gegeben hat.
Obwohl mit einem Mann weniger auf dem Platz ergriff Deutschland immer mehr die Initiative. Schweinsteiger hatte mit einem 16-Meter-Schuss in der 55. Minute eine gute Chance zum Ausgleich auf dem Fuß und Podolski hatte kurze Zeit später nach einem Traumpass von Özil einfach Pech und traf nur das Außennetz.
Podolski scheitert im Spiel Deutschland gegen Serbien beim Elfmeter
Die größte Chance zum Ausgleichstreffer im Spiel Deutschland gegen Serbien kam nur wenige Minuten später. Vidic berührte im serbischen Strafraum völlig unbegründet den Ball mit der Hand. Vidic bekam die Gelbe Karte und Deutschland einen Elfmeter zugesprochen. Podolski trat an, scheiterte aber in der 60. Minute am serbischen Torhüter Stojkovic.
Anschließend war die starke Phase der Löw-Schützlinge im Spiel Deutschland gegen Serbien vorbei. Auch der Wechsel von Marin und Cacau, die für Müller und Özil kamen, brachte ebenso wenig die Wende, wie die Einwechslung von Gomez, der in der 77. Minute für Badstuber kam.
Serbien wurde richtig eingeschätz
Bereits vor Beginn der WM 2010 wurde Serbien als der schwerste Gegner in der Vorrunde eingeschätz.
Zudem hatte sich Serbien für die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hohe Ziele gesteckt. So formulierte etwa der Stürmer Nikola Zigic mit Blick auf die gut besetzte Offensive seiner Mannschaft eine Kampfansage an die deutsche Mannschaft: "Serbien wird in der Gruppe weiterkommen".
Foto: Margit Völtz, pixelio.de
