
- Diablo 3 - Blizzard Entertainment
Gespannt wartet die Spielegemeinschaft auf die Veröffentlichung von Diablo 3. Elf Jahre ist es nun her, dass der Vorgänger sich zum Erfolg auf PC und Mac entwickelte. Dabei setzte Diablo 2 in vielerlei Hinsicht Maßstäbe. Vor allem der Soundtrack von Matt Uelmen wurde hochgelobt und ist bis heute ein wahres Meisterwerk. Dieses Erbe müssen die Macher von Blizzard nun antreten. Und wie gewohnt, lassen sie sich auch für Diablo 3 viel Zeit, um ein möglichst perfektes Spiel abzuliefern. Verschiedene Spielewebsites geben aber schon Einblicke, auf was sich die Fans des Franchise freuen dürfen. Und dabei wird klar, dass der neue Titel wohl ein akustisches Rundum-Vergnügen wird.
Fünf Mal so viel Text wie World of Warcraft
Blizzard will anscheinend einige Rekorde im Bereich der Vertonung brechen. Das ist wohl auch der Grund, warum die Veröffentlichung von Diablo 3 immer noch nicht genau terminiert wurde. Vor allem bei der Vertonung wollen die Entwickler nichts dem Zufall überlassen. Und dabei haben sie sich eine ganze Menge vorgenommen. Denn wie jetzt bekannt wurde, soll Diablo 3 mit 13.000 bis 16.000 Gesprächszeilen veredelt werden. Ein Vergleich mit ähnlich groß angelegten Titeln zeigt die Dimension dieser Zahl. Spiele wie Starcraft 2 oder World of Warcraft schaffen es gerade mal auf 3.000 vertonte Zeilen. Experten ahnen schon, dass Diablo 3 die Spieler in völlig neue und bisher ungekannte akustischen Sphären entführen wird.
Spannend vertonte Kämpfe
Die einzelnen Charakterklassen des Spiels werden jeweils mit ungefähr 1.200 Dialogzeilen ausgetattet. Das gilt sowohl für die männliche als auch die weibliche Variante. Und damit die Atmosphäre noch authentischer und bombastischer wird, sollen auch Nicht-Spiele-Charaktere in dem Rollenspiel viel Text bekommen. Und auch auf die Kämpfe legt Blizzard offensichtlich viel Wert. Sie werden laut verschiedener Spielewebsites sehr abwechselungsreich und spannend vertont.
Wie wird der Soundtrack ohne Matt Uelmen?
Wird der große Aufwand bei der Vertonung gemacht, weil der Komponist des Meister-Soundtracks von Diablo 2 nicht mehr bei Blizzard an Bord ist? Fakt ist, dass Matt Uelmen das Unternehmen vor vier Jahren verließ. Nun müssen sich eher unbekannte Komponisten an die musikalische Vertonung von Diablo 3 machen und dabei ein großes Erbe antreten. Denn noch heute wird das elf Jahre alte Werk von Matt Uelmen gefeiert. Doch für die neuen Komponisten ist Diablo 3 eine gute Chance, sich Meriten im Musikgeschäft der Computerspiele zu verdienen. Das Studio lässt ihnen jedenfalls viel Zeit. Blizzard will beim Sound von Diablo 3 tatsächlich nichts dem Zufall überlassen und vor allem keine Schnellschüsse abliefern. Und deswegen steht auch bisher noch nicht fest, wann genau das Spiel im Jahr 2012 veröffentlicht wird.
