Die Band Bonaparte – Verrückt und anders mit ihrem Album Too Much

Ein Werbeplakat Bonapartes mit Tobias Jundt - goluk2008
Ein Werbeplakat Bonapartes mit Tobias Jundt - goluk2008
Die Band Bonaparte erregt viel Aufsehen mit dem Album "Too Much" und vor allem mit den ausgefallenen Live-Konzerten, die immer etwas bunter als andere sind.

Es gibt wohl kaum eine noch verrücktere Band als Bonaparte. Bonaparte kann einige Mitglieder mehr aufzählen als eine normale Band. Denn auch Tänzer und Performer gehören dazu. Sie allen gehorchen Tobias Jundt, der die Band 2006 in Barcelona gründete und sich selbst als der Diktator Bonapartes bezeichnet.

Gründung der Band Bonaparte

Der Schweizer Tobias Jundt hatte im Jahr 2006 die Idee für das Projekt. Und es blieb nicht bei der Vorstellung, er kam nach Berlin und sammelte viele weitere Menschen, die sich für Bonaparte begeistern ließen. Ihre ersten Konzerte gaben sie im Berliner Underground. Es sprach sich schnell herum, denn Bonaparte fällt auf. Man sieht sie nur in den abstraktesten Kostümen und zum Teil mit viel nackter Haut. So ist Tobias Jundt für sein schwarz bemaltes Auge bekannt, gerne auch trägt er eine ganze Gesichtsmaske. Die Tänze wirken wie spontan erfunden, es wird herumgesprungen und sich auf den Boden gewälzt. Sie wurden immer bekannter und bekannter und kamen auch viel in der Welt herum, so dass sie heute nach eigenen Angaben Mitglieder aus Deutschland, Frankreich, Amerika, Schweiz, Panama, Mexiko, Neuseeland, Österreich, Schweden, Polen und Brasilien aufzählen können.

Das erste Bonaparte-Album "Too Much"

Erst nach zwei Jahren brachten sie ihre Singles zusammengepackt in einem Album heraus. Das Musik-Genre bezeichnet man genau genommen als "Visual Trash Punk". Das Album nennt sich "Too Much". Die Texte sind leicht zu verstehen und kamen vielleicht deshalb so gut an. Songs wie "Too Much", "Wrygdwylife" (What are you gonna do with your life?) oder der Hit "Anti Anti" verraten auch gleich die Weltanschauung der Band. Zeilen wie "You know Politics/ I know Party Chicks" (too much) zeigen, dass sie eher auf Lust als auf Wissen aus sind. Auch wird eine revolutionäre Haltung deutlich, was man beispielsweise an dem Text "What If I Am More The Revolutanary Type?" (wrygdwylife) oder am Song "Anti Anti" sieht.

Bühnenpräsenz der Band Bonaparte

Nachdem "Anti Anti" der Titelsong des Kinofilmes "13 Semester" wurde, sind Bonaparte noch bekannter geworden. Quentin Tarantino buchte die Band sogar für seine Aftershowparty, wo sie wieder einmal eine, wie sie es nennen, "Circus Show" vorlegten. Das bedeutet, ein Auftritt, wie man es von Bonaparte kennt. Vielleicht ist es gesanglich keine Meisterleistung, aber dafür hat man einiges zu sehen. Die Bandmitglieder treten oft in Tierkostümen auf, beispielsweise als boxende Ziegen, gerne auch als Skelett. Es scheint, als wäre der Fantasie keine Grenze gesetzt, denn immer wieder ist es sehenswert.

Es gibt auch Ein-Mann-Shows, in denen Tobias Jundt als DJ auflegt.

Im Juni 2010 soll das nächste Album erscheinen, dass "My Horse Likes You" heißen wird. Es wird laut Motor.de 12 Tracks beinhalten, die nach dem ungewöhnlichem Namen wahrscheinlich ebenfalls so ausgefallen sein werden, wie man es kennt.

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Stella, Stella Hill

Stella Hill - 1995 geboren und damit gerade erst 14 Jahre alt, darf ich wohl annehmen, einer der jüngsten Autoren zu sein. Ich gehe noch zur Schule, auf ...

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