Die beliebtesten Kräuter für einen Kräutergarten

Schnittlauch - Simone Hainz
Schnittlauch - Simone Hainz
Ein Kräutergarten benötigt nicht viel Platz und gedeiht auch auf dem Balkon gut.

Kräuter und Gewürze machen die Speisen leichter verdaulich und geben den Gerichten einen charakteristischen Geschmack und Duft. Zu einer gesunden Ernährung gehören frische oder getrocknete Kräuter unbedingt dazu. Frische Kräuter sollten nie länger als 1-2 Tage aufbewahrt werden. Am besten werden frische Kräuter gleich nach dem Waschen mit einer Schere klein geschnitten und sofort verwendet. So geht das feine Aroma nicht verloren. Viele Kräuter behalten auch im getrockneten Zustand ihren Duft. Dazu sollten sie vor Licht geschützt und luftdicht, aber nicht länger als ein Jahr aufbewahrt werden, da sie nach dieser Zeit keinen Duft mehr haben und als minderwertig zu bezeichnen sind. Frische Kräuter lassen sich ohne große Mühe im Garten oder auf dem Balkon selbst ziehen, wichtig ist dabei zu wissen, zu welchem Essen sie verwendet werden können.

Kräuter und ihre Verwendung

Basilikum: Die frischen jungen Blätter verwendet man kleingeschnitten oder zerrieben für Tomatensauce, Salat, Pizza, Nudelgerichte und auch für Reisgerichte. Getrocknet eignet sich Basilikum auch für Kräuterbutter. Die Herstellung eines feinen Basilikum-Öls ist recht einfach. 4-5 Zweige Basilikum waschen und in eine dunkle Flasche mit Schraubverschluss stecken, dazu zwei Knoblauchzehen und die Flasche nun mit hochwertigem Olivenöl (Extra Virgin)auffüllen. Die Flasche verschließen und einige Tage ziehen lassen. Das Öl eignet sich hervorragend für Salate.

Dill: Dillkraut gehört zu den besonders aromatischen Kräutern und sollte nur frisch verwendet werden. Das frische, grüne Dillkraut wird geerntet, bevor es sich gelblich verfärbt. Die zarten Blättchen schmecken herzhaft und erfrischend. Dillkraut gehört zu Fischgerichten, zu Kartoffelsalat und kann als ganze Blüte zum Gurken einlegen genommen werden. Auch für die Herstellung von Kräuteressig gut geeignet.

Schnittlauch: Dieses Zwiebelgewächs sollte in keinem Kräutergarten fehlen. Schnittlauch kann auch im Winter in einem Blumentopf auf der Fensterbank gezogen werden. Man verwendet Schnittlauch klein geschnitten um Quark zu würzen, ebenso für Salate und Eierspeisen. Schnittlauch verliert seine Würze, wenn es mitgekocht wird, daher sollte es nur roh verwendet werden. Auch zum Bestreuen und Dekorieren von Speisen.

Petersilie: Petersilie ist das beliebteste und am meisten verwendete Küchenkraut. Es gibt Petersilie mit glatten oder krausen Blättern. Verwendung findet Petersilie zum Garnieren, bei Fleisch-und Fischgerichten, in Marinaden und in Kräuterbutter. Petersilie eignet sich gut zum Einfrieren, das volle Aroma bleibt hierbei erhalten.

Thymian: Thymian mit seinem intensiven Geschmack passt gut zu Lammfleisch, Bohnen- und Erbsensuppe und in Tomatensauce. Thymian kann auch gut getrocknet verwendet werden.

Oregano: Das aus Sizilien stammende Küchenkraut benötigt einen sonnigen Platz. Die Blättchen geben allen italienischen Gerichten den typischen Duft. Oregano kann gut getrocknet verwendet werden und gibt ein intensives Aroma.

Salbei: Salbei ist eine anspruchslose Pflanze, die mühelos im Garten oder auf dem Balkon gedeiht. Außerdem ist blühender Salbei eine schöne Zierde. Salbei ist schon seit der Antike als Heilpflanze bekannt. Salbei passt zu Lamm- und Schweinefleisch, genauso wie zu Tomatensuppen und gehört in viele Kräutermischungen. Der Salbeistrauch ist winterfest und wächst etwa 50 cm hoch.

Majoran: Ein ebenfalls sehr beliebtes Küchenkraut. Majoran wird etwa 30 cm hoch und hat zarte rosa oder weiße Blüten. Majoran kann frisch oder getrocknet für Gerichte mit Kalbfleisch, Huhn, Ente, in Gemüsesuppen und Saucen verwendet werden.

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