Die Berliner Bezirke Mitte, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg

Berlin Prenzlauer Berg bei Nacht - Sebastian Holtz
Berlin Prenzlauer Berg bei Nacht - Sebastian Holtz
Die Bezirke Mitte, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg stehen in Berlin für eine hippe Szene, trendige Geschäfte und ein innovatives Kunstleben.

Die moderne Hauptstadt Deutschlands – Berlin – besitzt heute 12 Bezirke mit 95 Ortsteilen. Die Anzahl der Bezirke hat sich auf diese 12 reduziert. Im Ostteil der Stadt existierten vor dem Mauerfall bereits 11 Stadtbezirke und in West-Berlin 12 Verwaltungsbezirke. Die Bezirke von Berlin sind:

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • Lichtenberg
  • Marzahn-Hellersdorf
  • Mitte
  • Neukölln
  • Pankow
  • Reinickendorf
  • Spandau
  • Steglitz-Zehlendorf
  • Tempelhof-Schöneberg
  • Treptow-Köpenick.

Zum Bezirk Pankow gehören die Ortsteile Prenzlauer Berg und Pankow, welchen Udo Lindenberg in seinem berühmten Song Sonderzug nach Pankow 1983 besang. Die beiden ehemaligen Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg wurden zu einem Bezirk zusammengefügt. Kreuzberg gliedert sich in ein östliches sowie westliches Gebiet. Zum Ortsteil Friedrichshain gehören Stralau, Oberbaum-City sowie Boxhagen-Rummelsburg.

Bezirk Mitte und seine Sehenswürdigkeiten

Der Bezirk Mitte ist das Herzstück von Berlin. Hier zentriert sich das politische Geschehen, denn in Mitte sind der Bundestag, der Bundesrat und die Bundesregierung sowie die meisten Botschaften angesiedelt. Sehenswert sind der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm sowie das Rote Rathaus, an welches sich das Nikolaiviertel anschließt. Die Bebauung rund um das Rathaus dauert leider noch an. Richtung Spree befindet sich die Museumsinsel und der Gendarmenmarkt mit dem Deutschen sowie Französischen Dom. Von der Straße unter den Linden gelangt der Besucher zum Brandenburger Tor und zum Regierungsviertel. Nahe liegt der Potsdamer Platz mit seinen modernen Hochhäusern.

Cafés, Galerien und Geschäfte laden in Mitte zum Verweilen ein

Der Hakesche Markt und seine Umgebung sind für trendige Geschäfte, Galerien wie das C/O Berlin im Postfuhramt in der Oranienburger Straße 35/36 und Cafés wie das Kaffeemitte in der Weinmeisterstr. 9a bekannt. Zudem ist hier die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz angesiedelt. Der Prater der Volksbühne lädt mit seinem großzügigem Biergarten in der Kastanienallee 6 zum Verweilen ein. Unter Berliner wird die Kastanienallee auch "Casting-Allee" genannt, da sich hier gern die Trendsetter und sogar Stars präsentieren. Im Ortsteil Prenzlauer Berg beginnt übrigens die Kastanienallee und endet zur Fehrbellinner Straße hin in Mitte.

Pankow - Einstmals Sitz des Staatsratsvorsitzenden der DDR

Zum Bezirk Pankow gehören u.a. die Ortsteile Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee, wo sich die Kunsthochschule Berlin-Weißensee (Hochschule für Gestaltung) befindet. Der heutige Ortsteil Pankow war zu Zeiten der DDR ein eigener Bezirk. Hier befand sich im Schloss Schönhausen ab 1949 der Sitz des ersten Präsidenten der DDR – Wilhelm Pieck. Der Amtssitz des Vorsitzenden des Staatsrates blieb das Schloss bis 1964. Der Song Sonderzug nach Pankow von Udo Lindenberg nahm darauf Bezug. Immer wieder hatte die DDR-Regierung Udo Lindenberg verweigert, ein Konzert im Osten Berlins zu spielen. Als Reaktion auf die Ablehnung schrieb er den Song Sonderzug nach Pankow.

Prenzlauer Berg im Bezirk Pankow

Der vermutlich bekannteste Ortsteil des Bezirks Pankow ist der Prenzlauer Berg, der wegen seines Kinderreichtums auch als "Pregnant hill" bezeichnet wird. Tatsächlich werden hier nicht mehr Kinder geboren als in anderen Bezirken. "Fälschend" auf die Statistik wirkt sich aus, dass die Hälfte der Bevölkerung zwischen 25 und 45 Jahre alt ist. In den Alleen Kastanienallee, Prenzlauer Allee und Schönhauser Allee trifft sich die Szene in Geschäften, Cafés und Bars. Hier präsentieren die Kreativen ihre Innovationen und lassen den potentiellen Käufer gern daran teilhaben. Interessant und teilweise auch gewöhnungsbedürftig gestaltet ist der Helmholtzplatz in der Nähe der U-Bahnstation Eberswalder Straße.

Friedrichshain-Kreuzberg lockt mit seinen Angeboten Szenegänger

Kein Bezirk ist beim jungen Publikum mehr angesagt als Friedrichshain-Kreuzberg. Neukölln gilt (immer noch) als Geheimtipp. Friedrichshain gehörte ehemals zum Ostteil der Stadt und Kreuzberg zu West-Berlin. Die Oberbaumbrücke verbindet beide Ortsteile miteinander. Dort findet seit 1998 eine alljährliche Wasserschlacht zwischen den Bewohnern von Friedrichshain und Kreuzberg statt. In Friedrichshain ist den Kneipengängern die Simon-Dach-Straße ein Begriff. Dort befinden sich unzählige Kneipen, Cafés, Restaurants und Bars. Einen guten Cheeseburger bekommt der Hungrige in der Boxhagener Straße 29 bei Zeus Pide & Pizza.

Rocken und Feiern im Berliner Ortsteil Kreuzberg

Lauter wird es bei Konzerten im Astra Kulturhaus und im Supamolly in Friedrichshain sowie im Lido und SO 36 in Kreuzberg. Shoppen kann der Kaufwütige in Kreuzberg im Bergmann Kiez. In der Nähe des Görlitzer Bahnhofs befinden sich die Ausgehtempel wie das Wild At Heart in der Wiener Straße 20. Von der U-Bahnstation Kottbusser Tor ist es nur ein Sprung zum Festsaal Kreuzberg in der Skalitzer Straße 130. Allgemein gilt in Berlin: Es gibt nichts, was es hier nicht gibt, man muss es nur finden!

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