Die Endzeit, der nukleare Winter – die Folgen eines Atomkriegs

Atompilz - http://board.gulli.com/thread/1456446-nuklear-stro
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Der nukleare Winter ist ein Endzeitszenario das 1983 entworfen wurde. Es zeigt die Folgen eines Atomkriegs, das Ende einer Welt.

Im Dezember 1983 wurde von internationalen Wissenschaftlern ein Endzeitszenario entworfen. Sie sind dabei der Meinung, dass ein großflächiger Einsatz nuklearer Waffen, ein dritter Weltkrieg mit Atomwaffen, katastrophale Auswirkungen auf das Klima haben würde. Ein Leben, wie wir es kennen, würde unmöglich werden, und nicht einmal die Angreifer könnten den radioaktiven Strahlen entfliehen. Eine Rettung der verstrahlten Welt wäre nicht möglich, und der Atomkrieg würde das Ende aller uns heute bekannten Tier- und Pflanzenarten bedeuten.

Die Zeit nach dem Atomkrieg

Ein großer nuklearer Schlagabtausch führt zu ausgedehnten Bränden von Städten und Wäldern. Der Himmel verdunkelt sich aufgrund der Rauchpartikel. Die Sonne schimmert undeutlich und verdunkelt, kaum erkennbar, am Himmel. Die Luft ist dick, die Sicht beschränkt vom Rauch. Aufgrund der geringen Sonneneinstrahlung wird es sehr kalt auf der Erde. Zusätzlich führen die einschneidenden Temperaturveränderungen zu großräumigen Luftbewegungen, somit wird es auch noch windig. Eisstürme verwüsten das Land, ein Großteil der Pflanzen geht daran zugrunde. Damit verschwindet auch eine wichtige Nahrungsquelle für die Menschen, die den Atomkrieg überlebt haben. Die Landwirtschaft steht still, die Tiere können auch nicht mehr genährt werden. Radioaktiver Niederschlag rieselt auf die Erde und giftiger Smog entsteht.

Die Rauch- und Staubwolke umschließt den ganzen Planeten, alle Länder sind betroffen. Die Hoffnung auf Nahrungsimport sinkt spätestens wenn festgestellt wird, dass das Meer aufgrund der Kälte meterdick zugefroren ist. Die Erdkruste vereist ebenfalls, der Trinkwasserbestand wird dadurch gefährdet. Nach Monaten wird die Sonne wieder sichtbar. Die Stickoxide haben die Ozonschicht zerfressen, verstärkte Ultraviolett-Strahlung beeinträchtigt die letzten Pflanzen in ihrem Wachstum. Die Menschen, die noch nicht durch Verstrahlungen, Verbrennungen oder andere Verletzungen umkamen, nicht erfroren oder verhungert sind, haben nun nach Monaten verstärkt mit Seuchen zu kämpfen. Die Hälfte wird daran zugrunde gehen, Tuberkulose, Cholera, Pest, Diphtherie und Typhus vermehren sich 'prächtig'. Strahlenkrebs und strahlenbedingte Erbschäden sind weitere Folgen, die den Menschen ihr ohnehin schon schweres Leben noch schwerer machen.

Die heute weltweit eingelagerten Atomwaffen würden zu fünfzigmaliger Vernichtung der Erde reichen.

Folgen eines nuklearen „Kleinkriegs“ und weltweite Abrüstung

Eine Computersimulation zeigte, dass es gar nicht zu einem Weltkrieg mit nuklearem Waffenmaterial kommen muss. Ein Konflikt zwischen Indien und Pakistan und deren nukleare Handlung würde genügen, um ein riesiges Loch in die Erdatmosphäre zu reißen. Krankheiten wie Hautkrebs und Grauer Star würden häufiger auftreten, Tiere, Pflanzen und Ökosysteme würden erhebliche Schäden davon tragen.

Seit Ende des Kalten Krieges wird abgerüstet, Russland und die USA , die beiden Staaten mit den meisten Atomwaffen weltweit machen sich an die Arbeit. Auch wenn die Erde immer noch etliche Male vernichtet werden kann, die Gefahr nimmt langsam ab.

Quellen: Atomwaffeninfo, Spiegel.de

Lisa Fingerhut, Lisa Fingerhut

Lisa Fingerhut - Liebe Leserinnen und Leser, dies ist die Präsenz meiner bescheidenen Person auf Suite 101. Mit meinen Artikeln möchte ich ...

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