Die erfolgreichsten Filmstars der Welt

Welche Schauspieler versetzen Hollywoods Studiobosse in Verzückung?

Die erfolgreichsten Filme wie "Star Wars", "Herr der Ringe" oder "Titanic" werden von Hollywood produziert. Doch welche Schauspielstars locken das Publikum erst ins Kino?

So wertvoll gute Drehbücher, verblüffende Spezialeffekte oder große Werbekampagnen auch sein mögen: Entscheidend für den Erfolg eines Films sind oft die Darsteller. Große Stars können so manche Schwäche eines Leinwandwerks kaschieren oder überhaupt der einzige Grund für ihre Fans sein, sich bestimmte Filme anzuschauen. Man denke nur an Leonardo DiCaprios Darstellung in James Camerons Meisterwerk „Titanic“. Viele junge Frauen guckten sich den Film immer wieder im Kino an, um ihrem Schwarm und damaligem Teenie-Idol bei seiner tragischen Liebesgeschichte nahe zu sein.

Tom Cruise, Arnold Schwarzenegger oder John Travolta?

Apropos Leonardo DiCaprio: Zählt der seit „Titanic“ wenig in Szene getretene Frauenschwarm zu den größten Filmstars? Oder kann ihn der erheblich ältere Tom Cruise in der Gunst der Kinobesucher ausstechen? Und können Actionstars wie Mr. Terminator persönlich, Arnold Schwarzenegger, bzw. John Travolta oder gar Sylvester Stallone den Thron des erfolgreichsten Schauspielers aller Zeiten für sich beanspruchen?

Folgen Sie den Spuren der Titanen und erfahren Sie, welche Schauspieler als die kassenträchtigsten Vertreter ihrer Kunst gelten. Streng faktenbasiert und ohne jeglichen Sympathiebonus! Raten Sie doch einfach selbst, wen Sie auf den vorderen Plätzen vermuten würden, und lassen Sie sich überraschen, ob Ihre persönlichen Lieblinge darunter sind.

Bühne frei für die zehn erfolgreichsten Schauspieler aller Zeiten!

Platz 10: Julia Roberts

Den Anfang macht „Pretty Woman“ Julia Roberts. Ihr einzigartiges Lachen und ihre warme Ausstrahlung können freilich nicht überspielen, dass die Ex-Frau von Country-Star Lyle Lovett die einzige Frau in diesem Top-10-Ranking ist. Allerdings sind junge Schauspielerinnen wie Emma Watson oder Kirsten Dunst drauf und dran, sich in die Riege der Superstars einzureihen.

Platz 9: Samuel L. Jackson

Der coole Afroamerikaner verdankt seinen Platz hauptsächlich seiner Mitwirkung in der enorm populären „Star Wars“-Filmreihe. Flops wie „Snakes on a Plane“ fallen deshalb auch nicht groß ins Gewicht. Und wer es schaffte, beim Remake von „Shaft“ die Titelrolle dermaßen souverän auszufüllen, hat sich diese Ehre ohnehin redlich verdient. Keine weiteren Fragen …

Platz 8: Will Smith

Kaum jemand wirkt auf der großen Leinwand sympathischer als der ehemalige TV-Star, der auch als Rapper „The Fresh Prince“ erfolgreich war. Seine Natürlichkeit und sein Charme übertragen sich in praktisch jeder seiner Rollen auf den Zuschauer. Sein bis heute erfolgreichster Film ist Roland Emmerichs SF-Spektakel „Independence Day“, mit dem er praktisch über Nacht vom Star zum Superstar avancierte. Den mäßig erfolgreichen „Wild Wild West“ bezeichnete er selber als schlechtesten Film, in dem er jemals mitgespielt habe. So viel Ehrlichkeit gebührt Bewunderung!

Platz 7: Bruce Willis

Keiner blutet schöner unterm Feinripphemd als der in Deutschland geborene Walter Bruce Willis. Dabei hätte wohl kaum jemand einen Pfifferling auf eine dermaßen große Karriere verwettet, als er in „Das Model und der Schnüffler“ den Partner von Cybill Shepherd spielte. Doch mit „Stirb langsam“ wurde Willis rasch zum Superstar: Einer Reihe von Flops folgten Hits wie „Armageddon“ oder „The Sixth Sense“. Ein Glück für das glatzköpfige Raubein, das eine Zeitlang sogar völlig im Schatten von Ex-Frau Demi Moore gestanden hatte.

Platz 6: Morgan Freeman

Auf keinen trifft das Sprichwort: „Gut Ding braucht Weile“ besser zu, als auf den stoischen Charakterdarsteller. Erst mit über 50 Jahren wurde er dank „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ einem breiteren Publikum bekannt. Doch seither ging es Schlag auf Schlag: Ob an Brad Pitts Seite in „Sieben“, in „The Dark Knight“ oder als Erzähler in Spielbergs „Krieg der Welten“: Freeman kann es sich längst aussuchen, mit wem er arbeitet.

Platz 5: Tom Cruise

Mitunter wurde bereits mehr über seine Mitgliedschaft bei „Scientology“ berichtet, als über seine Filme selbst. Ein Fehler, denn aus dem einstigen Sunnyboy und Mädchenschwarm wurde ein durchaus ernsthafter Schauspieler. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Krieg der Welten“, „Top Gun“, „Mission Impossible“ und „Eyes Wide Shut“, Stanley Kubricks filmisches Vermächtnis. Beachtlich für jemanden, dessen Karriere mit dem fürchterlichen Schmachtfetzen „Endlose Liebe“ nicht gerade glorios begonnen hatte …

Platz 4: Robin Williams

Als außerirdischer Witzbold „Mork vom Ork“ wurde er bekannt und entsprechend immer wieder in eher komischen Rollen besetzt. Doch in seiner langen Filmlaufbahn verkörperte der in Chicago geborene Komiker viele verschiedene Charaktere: „Mrs. Doubtfire“ oder „The Birdcage“ zählten zwar ebenfalls zu seinem Repertoire. Aber auch in ernsten Rollen wie „König der Fischer“ oder „Good Morning, Vietnam“ vermochte Williams zu überzeugen. Selbst vor düsteren Antagonisten wie in „One Hour Photo“ schreckt er nicht zurück. Sein bislang erfolgreichster Film bleibt jedoch „Nachts im Museum“. Eine Komödie. Natürlich.

Platz 3: Harrison Ford

Ganz ehrlich: Diesen Namen hätten Sie auf dem ersten Platz erwartet, oder? Tatsächlich galt der gelernte Zimmermann viele Jahre lang als unumstrittene Nummer 1 in der Liste der Kassenmagneten. Aber eine lange kommerzielle Durststrecke ließ den heimlichen Protagonisten aus der ersten „Star Wars“-Trilogie in der Gunst der Zuschauer, wie auch der Studios absinken. 2008 feierte er jedoch ein furioses Comeback.

Bezeichnenderweise mit seiner wohl berühmtesten Rollen. Fast drei Jahrzehnte, nachdem er „Indiana Jones“ zum ersten Mal verkörpert hatte, schlüpfte er erneut in die zerschlissenen Klamotten und schwang die Peitsche. Hoffentlich dauert es bis Teil 5 nicht ähnlich lange. Dann ginge Harrison Ford nämlich auf die 100 zu, was für einen Actiondarsteller nicht unbedingt glaubwürdig wäre …

Platz 2: Eddie Murphy

Seine Karriere ist ein stetes Auf und Ab: Riesenhits wie den „Beverly Hill Cop“-Filmen folgten immer wieder spektakuläre Flops. Mit „Pluto Nash“ landete er gar einen der größten Flops der Filmgeschichte. Dennoch ist und bleibt der Mann, der schneller spricht als sein Schatten, ein Leinwandphänomen und erweist sich als Stehaufmännchen. Seit 2001 leiht er dem gutmütigen Esel in „Shrek“ seine Stimme und kassiert dafür Millionengagen. Einfacher kann selbst ein Eddie Murphy seine Millionen nicht verdienen.

Platz 1: Tom Hanks

In den 1980er Jahren hätte kaum jemand damit gerechnet, dass der meist als lustiger Hampelmann besetzte Tom Hanks bei den Oscars, Golden Globes sowie an der Kinokasse abräumen würde. Er ist auch einer der wenigen Stars, die mit keiner bestimmten Filmrolle assoziiert werden: Ob in „Forrest Gump“, „The Green Mile“, „Sakrileg“ oder „Road to Perdition“ – Hanks ist in jeder Rolle die Idealbesetzung!

Es darf daher nicht verwundern, wenn alleine sein Name auf einem Filmplakat praktisch den Garanten für einen sicheren Blockbuster darstellt. Und genau das ist es doch, was einen echten Superstar seit jeher auszeichnet.

Quelle: Box Office Mojo

Rainer Innreiter, Rainer Innreiter

Rainer Innreiter - 1972 in einem kleinen Ort nahe der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz geboren, entdeckte Rainer Innreiter seinen Hang zu ...

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