
- Cape Breton Highlands National Park - (c) Nova Scotia Tourism, Culture and Heritage
Der Cabot Trail umrundet die Halbinsel Cape Breton Island, die wie ein überdimensionaler Daumen hinausragt in den Atlantischen Ozean. Fast fühlt man sich nach Schottland versetzt auf dieser Tour durch die hügelige Küstenlandschaft, die vor allem an der Nordküste der Halbinsel oft steil ins Meer abfällt. Im südlichen Teil führt der Cabot Trail vorbei an kleinen Fischerdörfern, Bergen, auf denen man im Winter Skifahren kann, und geschützten Buchten, in denen es sich gut Golf spielen oder Baden lässt. Und auch die Menschen und ihre Kultur erinnern an Schottland: Schließlich waren es hauptsächlich Schotten, die sich in diesem Landstrich in Nova Scotia im östlichen Kanada niederließen und ihre Musik, ihre Sitten und ihre Kleidung mitbrachten.
Eine Fahrt auf dem Cabot Trail ist voller Musik, maritimer Genüsse und schottischer Sitten
In den Dörfern auf Cape Breton Island liebt man die Musik, und das schottische Erbe lässt sich nicht verleugnen. Das ganze Jahr über werden Ceilidh's(schottische Tanzfeste) und Festivals veranstaltet, auf denen man als Gast herzlich willkommen ist. Die Musik von Cape Breton Island ist bekannt für ihre Seemannslieder und die Instrumente, die ihre schottische Herkunft nicht verleugnen.
Zum Feiern gehört natürlich auch ein leckeres Essen, und auch dafür ist Cape Breton Island berühmt: Vor allem einen frisch gefangenen Hummer kann man sich auf der Zunge zergehen lassen bei einem der zahlreichen Lobster Dinner, die in vielen Restaurants angeboten werden - entweder stilvoll serviert mit frischem Brot und Salat oder ganz frisch in einem einfachen Kiosk am Hafen, wo man den Hummer von einem Plastikteller isst. Und keine Angst: Wer noch nie Hummer gegessen hat, bekommt meist eine Beschreibung, wie man ihn fachmännisch zerlegt, dazu geliefert. Wer gar keinen Hummer mag, hat die Wahl unter anderen frischen Meeresspezialitäten.
Karierte Wollstoffe, Leder- und Glasarbeiten und Zinnbecher in allen Variationen laden zu einem Bummel durch die hübsch dekorierten Souvenirläden in der wunderschön gelegenen Keltic Lodge oder in einem der kleinen Fischerdörfer ein. In den Häfen kann man den Fischern zusehen, wie sie ihren Fang an Land holen oder sich die Hummerkäfige näher ansehen, die von den Fischern meist selbst hergestellt werden.
Wandern, Wale beobachten, Fischen, Tauchen, Golf spielen und mehr entlang des Cabot Trail
Für eine Fahrt entlang des Cabot Trails sollte man sich Zeit nehmen, denn unterwegs gibt es eine Menge zu entdecken und zu unternehmen. Vor allem, wer das Meer und die Natur liebt, kann hier abwechslungsreiche Tage verbringen. Mehr als 180 Meilen an Wanderwegen durchkreuzen die Halbinsel. Es gibt eine ganze Reihe an Anbietern von Walbeobachtungstouren, auf denen sich die Wale in den Gewässern um Cape Breton Island gut beobachten lassen. Sportler finden ein großes Angebot zum Fischen und Angeln, Tauchen, Reiten, Kanu- oder Radfahren und zum Golf spielen. Und wer im Winter hierher kommt, kann mit dem Schneemobil die Region erkunden oder Ski fahren.
Das Schönste am Cabot Trail und Cape Breton Island sind jedoch ihre Landschaft und die rauen Küsten, die die Halbinsel umgeben. Immer wieder öffnen sich neue spektakuläre Ausblicke auf die hügelige und teilweise recht steile Küstenlandschaft, die einem den Atem rauben. Im Frühjahr und Sommer locken die vielen Wanderwege und Sportmöglichkeiten zu einem längeren Aufenthalt, im Herbst kommen die Liebhaber leuchtender Herbstwälder hierher, um den Indianersommer zu genießen, und im Winter kann man winterliche Traumlandschaften per Schneemobil oder mit Schneeschuhen erkunden.
Informationen darüber, was aktuell entlang des Cabot Trails angeboten wird, welche Veranstaltungen stattfinden gibt es online. Weitere schöne Autotouren durch Kanada gibt es hier zu entdecken.
