Der Kaukasus ist ein Grenzgebirge zwischen Asien und Europa, in welchem der Grenzverlauf bis heute nicht ganz geklärt ist. In ihm gibt es auf jeden Fall vier Berge, die höher als der Mont Blanc sind: der Elbrus, der 5642 Meter hoch ist und auf russischem Terrain liegt, der Dychtau, der 5204 Meter hoch und ebenfalls in Russland liegt, der Schchara, der 5202 Meter hoch ist und sich auf der russisch-georgischen Grenze befindet, sowie der Kasbek mit einer Höhe von 5047 Metern, der auf georgischem Gebiet liegt. Da die genaue Zuordnung nicht geklärt ist, fallen die Berge aus diesem Ranking mit den zehn höchsten Bergen Europas heraus. Alle diese Berge liegen in der Schweiz, in Italien und in Frankreich. Die deutschen Alpenberge sind allesamt zu niedrig. In das Ranking der zehn höchsten Berge weltweit schafft es aber auch keiner dieser Berge.

10. Picco Luigi Amedeo

Der Picco Luigi Amedeo ist ein Berg im Montblanc-Massiv und im Savoyer in den italienischen Alpen. Er ist 4469 Meter hoch und wurde 1901 zum ersten Mal von G.B. und G.F. Gugliermina und dem Führer Joseph Brocherel bestiegen.

9. Matterhorn

Das Matterhorn ist aufgrund seiner markanten Gestalt einer der bekanntesten Berge der Welt. Der Berg liegt in den Walliser Alpen auf der Grenze der Schweiz zu Italien und ist 4478 Meter hoch. 1865 wurde der Berge erstmals durch Edward Whymper bestiegen.

8. Täschhorn

Das Täschhorn liegt in den Walliser Alpen in der Schweiz und hat eine Höhe von 4491 Meter. Die Erstbesteigung erfolgte 1862 durch Stefan und Johann Zumtaugwald, J. Llewelyn Davies, J.W. Hayward und Peter-Josef Summermatter.

7. Weisshorn

Auch das Weisshorn liegt in den Walliser Alpen auf schweizerischem Terrain und hat eine Höhe von 4505 Metern. Die Erstbesteiger waren 1861 John Tyndall, Johann Jossph Brennen und Ulrich Wenger.

6. Liskamm

Der Liskamm ist ein mehrere Kilometer langer Kamm mit seiner höchsten Erhebung von 4527 Metern unweit des Matterhorns. Er liegt in den Walliser Alpen und wurde 1861 erstmals durch eine Großexpedition bestiegen.

5. Dom

Der Dom ist der höchste Berg, der sich komplett innerhalb der Schweiz befindet. Er hat eine Höhe von 4545 Metern und wurde 1858 von einer Expedition um J. Llewellyn Davies, Johann Zumtaugwald, Johann Kronig und Hieronymous Brantschen erstmals bezwungen.

4. Signalkuppe oder Punta Gnifetti

Dieser Berg liegt, wie sich an den beiden Bezeichnung erahnen lässt, sowohl in der Schweiz als auch in Italien. Die Signalkuppe oder Punta Gnifetti hat eine Höhe von 4559 Metern und befindet sich in den Walliser Alpen. Die Erstbesteigung fand 1848 unter Giovanni Gnifetti statt. Der Berg beherbergt Europas höchst gelegene Berghütte.

3. Zumsteinspitze

Die Zumsteinspitze ist abermals ein Grenzberg zwischen der Schweiz und Italien und hat eine Höhe von 4563 Metern. Auch sie liegt in den Walliser Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte 1820 durch Joseph und Johann Niklaus Vincent, Joseph Zumstein sowie durch zwei Männer namens Molinatti und Castel.

2. Dufourspitze

Auch die Dufourspitze liegt wieder einmal auf der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Der Gipfel befindet sich aber auf schweizerischem Gelände und ist mit seiner Höhe von 4634 in den Walliser Alpen der höchste Schweizer Berg. Die Erstbesteigung gelang 1855 unter anderem durch Charles Hudson, J. Smyth und C. Smyth.

1. Mont Blanc

Der Mont Blanc, der weiße Berg, hat eine Höhe von 4810 Metern und ist damit Europas höchster Berg. Er liegt auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien in den Savoyer Alpen. Erstmals bezwungen wurde der Berg 1876 durch Jacques Balmat und Michel-Gabriel Paccard.

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