
- Küste der Insel Cape Breton - Canadian Tourism Commission
Und nicht nur die Zeitschriftenleser sind der Ansicht, dass es sich bei Cape Breton um eine der schönsten Inseln handelt. Für den renommierte Reiseführerverlag Fodor ist Cape Breton ein Insel-Paradies. Hier in Deutschland ist die Insel, die sich im Osten Nova Scotias in den Atlantischen Ozean hinaus erstreckt, nur bei wenigen bekannt. Hierher kommen vor allem Besucher, die sich für die Ostküste Kanadas begeistern und die gerne wandern, die rauen Küstenlandschaften erkunden und sich für die Geschichte Nova Scotias interessieren. Außerdem ist Cape Breton ein Ziel für alle, die keltische Kultur mögen und die Musik der Atlantikprovinzen lieben.
Die Insel Cape Breton in Kanada - Geheimtipp im Osten Nova Scotias
Cape Breton ist all dies, aber eines nicht: ein Massenreiseziel. Und genau das macht die Insel so sehenswert. Hier findet man auch während der Sommermonate Ruhe, und eine stille Ecke mit traumhaftem Ausblick auf beeindruckende Küsten und ein tiefblaues Meer lässt sich das ganze Jahr über entdecken.
Was macht Cape Breton zu einer der schönsten Inseln der Welt?
Wer hier Urlaub macht, sollte etwas Zeit mitbringen, um die schönsten und interessantesten Ecken der Insel zu erkunden:
1. Spektakuläre Landschaften auf der Insel Cape Breton im Osten Kanadas
- Die Insel wartet mit atemberaubenden Landschaften auf. Vor allem im Herbst ist die Fahrt durchs Inselinnere am Bras d'Or Lake entlang - am besten nimmt man die südöstliche Route von Port Hawkesbury über Big Pond in Richtung Sydney - spektakulär. Dann verfärben sich die Wälder in den leuchtenden Farben des Indianersommers, ein Schauspiel, das seinesgleichen sucht.
- Berühmter noch ist die imposante Küstenlandschaft um den nordöstlichen Finger der Halbinsel, an dem der Cabot Trail entlang verläuft, der als eine der schönsten Küstenstraßen Kanadas gilt. Im Sommer sollte man sich mindestens einen vollen Tag Zeit nehmen, um das Auf und Ab über ständig neue und manchmal erstaunlich steile Bergpässe genießen zu können. Wer unterwegs noch wandern, baden oder einen Abstecher zur Nordspitze, in eines der kleinen Fischerdörfer oder zu einem der Wasserfälle einplanen will, der ist gut beraten, wenn er unterwegs eine Übernachtung einplant.
2. Historische Attraktionen auf der Insel Cape Breton in Ostkanada
- Die Festung Louisbourg an der Südostseite Cape Bretons gilt als eine der wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten Kanadas. Hier kämpften Mitte des 18. Jahrhunderts Engländer und Franzosen um die Vorherrschaft über den nordamerikanischen Kontinent. Die Festungsstadt ist heute wieder komplett rekonstruiert, und im Sommer kann man dort in die Zeit kurz vor dem Sieg der Engländer eintauchen und sich in historische Geschehnisse zurück versetzen lassen. Dann nämlich bevölkern Bewohner das Fort in der Kleidung der damaligen Zeit und erwecken historische Figuren wieder zum Leben.
- Wer sich eher für die Technikgeschichte Kanadas interessiert, der sollte sich Alexander Graham Bells Museum in Baddeck als Reiseziel auswählen. Der geniale - und sympathische - Erfinder, der ursprünglich aus Schottland stammte, verbrachte hier einen großen Teil seines Lebens. Er nutzte den Bras d'Or Lake für seine Flugexperimente und Tests mit Tragflügelbooten, die so gar nicht zur Ruhe am See passen wollten.
3. Keltische Kultur und Musik auf der Insel Cape Breton in Nova Scotia
- Überall auf Cape Breton hört man Musik, die ihr schottisch-keltisches Erbe kaum verleugnen kann. Fiddle, Pipes und sogar Dudelsack gehören hier zur authentischen Musik der Region dazu. Und die Musiker von Cape Breton sind bekannt in Kanada und über die Grenzen des Landes hinaus.
- Im Gaelic College kann der Besucher mehr über das keltische Erbe der meisten Bewohner der Insel erfahren. Im Sommer kann sich hier jeder, der daran Interesse hat, näher mit keltischen Traditionen befassen, keltisch-inspiriertes Kunsthandwerk lernen oder auch das Spielen auf einem der typischen Musikinstrumente erlernen, die für den so charakteristischen Klang der Musik von Cape Breton sorgen.
Und wem das noch nicht reicht, der kann sich im Wagmatook Centre Geschichten von indianischen Geschichtenerzählern anhören, auf einem der vielen hervorragenden Golfplätze seinen Sport ausüben oder einmal kanadischen Whisky in der Glenora Distillery probieren.
Quelle: Canadian Tourism Commission und eigene Recherchen vor Ort
