Die Leipziger Buchmesse als Publikumsmesse

Vom 12.-15. März 2009 steht in Leipzig der Leser im Mittelpunkt

Logo Leipziger Buchmesse - www.leipzig.de
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Anders als die Frankfurter Messe legt die Buchmesse in Leipzig ihren Fokus auf den Leser: Mit "Leipzig liest" und dem "Hörbuch-Podcast" erkennt sie den Trend der Zeit.

Die Leipziger Buchmesse ist nicht nur seit über 850 Jahren Tummelplatz für Literaten, Verleger, Literaturinteressierte und Journalisten aus Deutschland und ganz Europa. Sie versteht sich darüber hinaus auch als "Publikumsmesse, die die Begegnung zwischen Autor und Besucher in den Vordergrund stellt", so Oliver Zille, seit über 16 Jahren Direktor der Leipziger Buchmesse.

"Leipzig liest" – und die Besucher kommen

Zu einem der besonderen Schwerpunkte der Leipziger Buchmesse gehört vor allem die junge deutschsprachige Literatur. Diese zu vermitteln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist eines der Ziele der Messe.

Dies beweist seit 1991 das Festival "Leipzig liest" : Hier, auf dem "größten Lesefest Europas", treffen sich jährlich Mitte März tausende Bücherwürmer, um bei rund 1.900 Veranstaltungen auf und rund um das Messegelände und in der Stadt Leipzig alte und neue, bekannte und unbekannte Autoren live mitzuerleben.

Der große Erfolg des Lesefestes liegt vor allem an seiner Vielfalt: Alle auf der Messe ausstellenden Verlage können an diesem Festival teilnehmen – auf diese Weise wird dem Besucher eine große Bandbreite an Autoren und Themen angeboten.

Leipziger Buchmesse erkennt als erste Bedeutung des Hörbuchs

Neben dem Lesen kommt auch das Hören auf der Messe nicht zu kurz. Als erste Buchmesse in Deutschland hat die Leipziger Buchmesse den Trend des Hörbuches erkannt und in sein Konzept eingebettet:

Mit dem MDR und anderen ARD-Anstalten wurden Foren, wie beispielsweise das "FOCUS-Hörbuchcafe" oder die "ARD-Radionacht der Hörbücher" eingerichtet – mit wachsendem Erfolg.

Denn, so Oliver Zille, "unser Hörbuchbereich bildet seit 10 Jahren eine Brücke zwischen der Literatur und den Sachbüchern auf der einen Seite und den speziellen Angeboten für die junge Zielgruppe"

Der Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit 45.000 Euro dotierte Preis wird seit 2005 von einer siebenköpfigen Jury zu gleichen Teilen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch, Essayistik sowie Übersetzung verliehen.

Das Konzept der Leipziger Buchmesse liegt vor allem darin, ein Forum für die Autoren zu sein und Literatur zu vermitteln. Daher sind die Juroren besonders daran interessiert, deutschsprachige Autoren und Übersetzungen zu honorieren.

Die Leipziger Buchmesse ist die älteste in Deutschland

Schon im 18. Jahrhundert war Leipzig das Zentrum des deutschen Buchhandels. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs hielt die Leipziger Buchmesse die Position als größte Buchmesse Deutschlands inne.

Auch wenn sie in der DDR noch immer eine bedeutende Messe für nationale und internationale Literatur darstellte, so konnte sie erst nach der Wende ihre hohe Bedeutung neben der Frankfurter Messe in Westdeutschland erreichen.

Mit ihrem Umzug vom Messehaus am Markt in das neu gebaute Messegelände im Jahr 1996 und ihrer Ergänzung, der "Leipziger Antiquariatsmesse", hat sie sich inzwischen als zweitgrößte deutsche Buchmesse etabliert.

Bettina Henningsen, Bettina Henningsen

Bettina Henningsen - Hallo und herzlich Willkommen in meinem Profil bei suite101.de! Geboren und aufgewachsen bin ich in Flensburg. Dort absolvierte ich ...

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