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Die M-Klasse von Mercedes Benz

Ein Modellauto von besonderer Güte im Maßstab 1:43

M-Klasse Modellauto W164 im Maßstab 1:43, vorne im Bild - Jörg Tilmes
M-Klasse Modellauto W164 im Maßstab 1:43, vorne im Bild - Jörg Tilmes
Die Baureihen W163 und W164 dominieren den Markt für SUV seit nunmehr rund zehn Jahren. Minichamps baut Miniaturen zur aktuellen Version des ML.

Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama: Seit 1996 baut Mercedes-Benz dort die M-Klasse, mit der der Stuttgarter Hersteller den Startschuss für seine Präsenz im gerade neu entstehenden Markt der Sports Utility Vehicle (kurz SUV) gab. Ein PKW mit dem dementsprechenden Fahrkomfort, aber in der Optik eines Geländewagens und entsprechend viel Innenraum bei je nach Fahrzeugtyp mehr oder minder guter Geländetauglichkeit – das ist es, was die Menschen heute wollen. Ob im Kleinwagensegment – das vornehmlich von japanischen Fahrzeugen abgedeckt wird – oder in der Mittelklasse mit den neuen VW Tiguan, Audi Q5 und Ford Kuga bis hin zu den großen Luxusklasseautos VW Touareg, Porsche Cayenne, Audi Q7 und dem Mercedes GL wird für jeden Geldbeutel der richtige, familientaugliche Geländegänger angeboten. Und die Autos finden reißenden Absatz.

Die Marktlage

Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 18394 ML zugelassen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Im gleichen Zeitraum fand die ebenfalls 2005 präsentierte, annäherend gleich teure, aktuelle S-Klasse nur 8262 Käufer. Der Käufer eines Luxusautos kann heutzutage bei ein und derselben Marke unter mehreren Limousinenkonzepten wählen: Etwas, was der klassischen Limousine in den Absatzzahlen zum Nachteil gereicht. Auch bei Audi und VW ein bekanntes Erscheinungsbild: 12484 Audi Q7 und 11715 Touareg verdrängen Audi A8 und VW Phaeton aus den Top 100 der Zulassungsstatistik. Der ML ist bei den Luxus-SUV Marktführer vor dem BMW X5 mit 14436 zugelassenen Einheiten in 2007.

Der Mercedes ML der Baureihe W164

Der aktuelle Vertreter der ML-Klasse bietet verschwenderisch viel Platz im Innenraum und genießt wie alle Fahrzeuge des Stuttgarter Herstellers den Bonus der Autos mit dem Stern. Sein seit 1996 gebauter Vorgänger ist diesem Status nicht immer gerecht geworden: Billige Plastikanmutung im Innenraum und schlechte Verarbeitung machten ihm zu schaffen. Heute, mit dem seit 2005 gebauten Nachfolger, ist alles anders. Der Wagen überzeugt durch eine zeitgemässe Linienführung außen und eine hochwertige Verarbeitung ebenso, wie mit einer edlen Materialhaptik im Interieur.

Modellautos zum Thema ML

Passend zur Präsentation eines neuen Autos gibt es seit Jahren auch die entsprechenden Verkleinerungen. Im Maßstab 1:43 und 1:18 findet der Interessent den ML in den wichtigsten Baugrößen. Während es sich hier um hochwertige Modellautos für die Sammlervitrine handelt, bieten Hersteller wie Welly den ML in 1:24 und als Spielzeug an. Vornehmlich für Modellbahner gibt es den ML in 1:87. Die Preise bewegen sich zwischen 12,00 Euro und 41,00 Euro für die größte Miniatur.

Minichamps verkleinert den W164 im Maßstab 1:43

Die Außenhaut des ML entspricht in ihrer Anmutung exakt derjenigen des Vorbildes. Dachlinie, Türen, Hauben und Kühlergrill nebst Stoßfängern sowie die gewölbten Radläufe zeichnen punktgenau das Design des SUV nach. Die Grillmaske trägt wie beim Original hauchdünn aufgetragenen Chrom. Die Scheinwerfer weisen das gleiche Layout auf, wie das Vorbild. Feine Druckumrandungen der Scheiben, eine filigrane Dachreling, Außenspiegel mit angedeuteten Blinkern, aufgesetzte, separate Türgriffe und perfekt ausgearbeitete Nachbildungen der Felgen beweisen wieder einmal, wie hoch der Standard bei Modellautoproduzent Minichamps ist. Scheibenwischer fehlen natürlich ebensowenig, wie Kennzeichen (S-ML 164) und vorbildgerechte Rückleuchten. Ein Unterfahrschutz vorne und hinten rundet das Bild ab.

Das Interieur

Im Innenraum findet der Fan ein detailliertes Armaturenbrett mit zweifarbig dargestellten Lüftungsdüsen, einem Navigationsbildschirm, Instrumentendecals, Holznachbildung in Türverkleidungen und Mittelkonsole. Diese zeigt zahlreiche Bedienelemente. Das Lenkrad mit Lenkradhebeln und mittigem Stern. Bemerkenswert: Ein durchgehender Dachhimmel tilgt jedes standardmässige Vorhandensein von Fensterverglasungsmodellbautechnik.

Der Unterboden des W164: Filigrane Modelltechnik auch im Fahrwerksbereich

Aufgesetzte Vorder- und Hinterachsen, die in jedem Detail den Formen ihrer Vorbilder nacheifern, eine Motorunterseite und ein Getriebe – Bestandteile aktueller Modellbautechnik, die man besser in diesem Maßstab nicht darstellen kann. Ein Highlight ist das Modell Dirty Version, an dem nachgebildeter Matsch von einer Geländefahrt zeugt. Die Spitzenversion, der ML 63 AMG, ist ebenfalls mit eigener Front- und Heckgestaltung lieferbar.

Neben dem ML laufen seit 2005 in Tuscaloosa die R- und die GL-Klasse (Baureihen R251 und X164) vom Band. Alle drei Modelle werden dem Sammler nicht nur in 1:43, sondern auch in 1:18 und 1:87 zur Verfügung gestellt. Nicht nur für die Kids der deutschen Schule in Tuscaloosa ein Hit ...

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