
- Feuerwerk im Park Sanssouci - Musikfestspiele Sanssouci
Vom 11. Juni bis zum 27. Juni 2010 liefen die „Musikfestspiele Potsdam Sanssouci“ unter dem Motto „Vom Reiz des Exotischen in der Musik“.
Die „Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2010“
Drei Weltregionen beflügelten die Träume der Europäer von der Ferne:
- das von Missionaren erkundete ferne Asien
- die von den Spaniern unterworfene Neue Welt
- der schwarze Kontinent Afrika
Das Exotische beeinflusste als Chinoiserie, Aztekengold und Arabeske die meiste Zeit Mode, Architektur und Kunsthandwerk. Die musikalische Auseinandersetzung mit der weiten Welt setzt immer wieder Höhepunkte: Von den Opern des 17. und 18. Jahrhunderts zum Thema Türken-, Indien- und China über orientalischen Maskeraden, so in Rimsky-Korsakows „Scheherazade“, bis zum Spiel von Debussys mit fernöstlichem Kolorit im 20. Jahrhundert.
Die Opernproduktion „Montezuma“ von Carl Heinrich Grauns nach einer Idee des preußischen Königs Friedrichs II. und die zahlreichen architektonischen Niederschläge exotischer Welten im Park von Sanssouci gaben den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci 2010 vor, wie das Fernweh in der Musik von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert seinen Niederschlag fand. Und dabei stellt sich heraus, dass die Europäer eigentlich nur ihre Utopien in weite Ferne verlegt hatten.
Das Abschlusskonzert am 27. Juni 2010
Das Abschlusskonzert der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2010 steht unter dem Motto „In 80 Tagen um die Welt“. Es wird am 27. Juni 2010 vor dem Neuem Palais gegeben und will das Fernweh schüren und soll mit diesen Werken auf eine Sommerfrische Lust machen:
- Auf den Spuren Jules Vernes geht es mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg auf eine Reise „In 80 Minuten um die Welt“
- Große romantische Orchesterwerke wie „Shéhérazade“ von Rimsky-Korsakow
- die schönsten Momente aus Puccinis „Madame Butterfly“
- das berühmte „Nessun dorma" aus „Turandot“
Dazwischen gibt es sich thematisch einfügende Klassiker der Filmmusik aus den Streifen
- „Tiger and Dragon“
- „Die Glorreichen Sieben“
- „Disneys Aladdin“
- „African Queen“
So präsentieren die Veranstalter eine Weltkarte der Reiselust vom Orient mit seinen Geheimnissen bis in die Verbotene Stadt in Peking, von den Western Saloons in der unendlichen Weite der Prärie bis ins pulsierende New York.
Das traditionelle große Feuerwerk vor dem erleuchteten Schloss wird der Abschluss und ein zweiter Höhepunkt des Abends, der eine Weltreise in Tönen sein will.
Die Mitwirkenden
- Ulrich Wickert, Moderation
- Gardar Thór Cortes, Tenor
- Frauenstimmen des Filmchores Berlin
- Deutsches Filmorchester Babelsberg
- Musikalische Leitung durch Scott Lawton
- Feuerwerk von Olaf Gödeke
- Technik von Marc Mattukat, aem Potsdam
- Bühne stellt die StageCo Deutschland GmbH
Ort und Zeit:
Sonntag, den 27. Juni 2010 um 21.00 Uhr vor dem Neues Palais im Park Sanssouci in Potsdam
Eintritt: 25 Euro für jedermann, 10 Euro für Menschen bis 25. Von diesen Jungen Festspielstickets gibt es allerdings nur ein begrenztes Kontingent.
Bild: Musikfestspiele Sanssouci und Nikolaisaal Potsdam gGmbH
